Ein Mann sitzt allein in einem Fenster und schaut nach draußen.
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22.10.20119 | 13:22 Uhr Chemnitzer Firma entwickelt Software zur Suizidprävention

Ein Mann sitzt allein in einem Fenster und schaut nach draußen.
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Nordrhein-Westfalen will mit Hilfe Künstlicher Intelligenz aus Sachsen Selbstmorde in Gefängnissen verhindern. Wie das Justizministerium in Düsseldorf mitteilte, wird eine Chemnitzer Firma die Software für das bundesweit einmalige Forschungsprojekt entwickeln. Ein Computerprogramm soll die Bewegungen des Insassen erfassen, analysieren und bei suizidverdächtigen Handlungen Alarm schlagen. In der Pilotphase im kommenden Jahr sollen gefährdete Gefangene entsprechend videoüberwacht werden.

NRW-Justizminister Biesenbach sagte, die Künstliche Intelligenz solle die bisherigen Vorsorgemaßnahmen ergänzen und nicht ersetzen. Nach Angaben des Ministeriums brachten sich in NRW 2018 elf Gefangene hinter Gittern um, 2017 waren es 13, im Jahr 2019 insgesamt 19 Gefangene.

Quelle: MDR/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Mann in einem Park 112 min
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Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2019, 13:22 Uhr

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