26.02.2020 | 15:58 Uhr Planer gesucht - Limbach-Oberfrohna soll wieder ans Eisenbahnnetz

Ein Straßenbahnzug (r) aus dem sogenannten Chemnitzer Modell fährt in den Hauptbahnhof ein.
Im Rahmen des Chemnitzer Modells fahren moderne Züge direkt aus dem Tramnetz der Innenstadt hinaus aufs Land. Bildrechte: dpa

Für die Erweiterung des Chemnitzer Modells nach Limbach-Oberfrohna werden jetzt die Weichen gestellt. Wie der Verkehrsverbund Mittelsachsen am Mittwoch mitteilte, wird für den ersten Bauabschnitt ein Generalplaner gesucht. Dazu hat der Verkehrsverbund Mittelsachsen eine europaweite Ausschreibung gestartet.

Zuerst wird Cityring in Chemnitz geschlossen

Zuerst soll in Chemnitz die Kreuzung Hartmannstraße/Leipziger Straße mit der Brückenstraße und der Theaterstraße verbunden werden, womit wieder ein sogenannter Cityring in Chemnitz entsteht. Die Planer rechnen mit einer Fertigstellung zwischen 2025 und 2027. Später wird die Trasse verlängert und an die stillgelegte Eisenbahnstrecke nach Wittgensdorf angebunden. In zehn Jahren könnte dann nach derzeitiger Planung die 120 Millionen Euro teure Strecke nach Limbach-Oberfrohna fertig sein.

Im Chemnitzer Modell werden aktuell die Städte Stollberg, Burgstädt, Mittweida und Hainichen mit der Chemnitzer Innenstadt verbunden. Ende des Jahres soll der Ausbau der Strecke nach Aue fertig sein.

Limbach-Oberfrohna soll wieder Bahnanschluss erhalten

Züge sind in Limbach-Oberfrohna nicht ganz neu: Im Jahr 2003 wurde eine alte Nebenbahnstrecke von Limbach nach Wittgensdorf stillgelegt. In Wittgensdorf mündete die Verbindung in die Strecke Leipzig - Chemnitz. Früher hatte Limbach-Oberfrohna auch noch Bahnanschluss nach Wüstenbrand (Linie Chemnitz - Hof). Diese Nebenstrecke wurde bereits in DDR schrittweise stillgelegt.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.02.2020 | 00:01 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2020, 16:03 Uhr

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