EU-Beratungen Wird das Chemnitzer EU-Kulturhauptstadtjahr verschoben?

Blick auf den Eingang des  Kulturhauptstadtbüro mit dem Logo "Chemnitz 2025"
Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich

Chemnitz könnte ein Jahr später Europäische Kulturhauptstadt sein, als bisher geplant. Grund ist die Corona-Pandemie. Das EU Parlament berät derzeit, ob die Zeitpläne für die Europäischen Kulturhauptstadtjahre verschoben werden. Grund ist, dass die diesjährigen Ausrichter Galway in Irland und Rijeka in Kroatien pandemiebedingt nur einen Bruchteils ihres geplanten Programms bieten konnten. Deshalb wird überlegt, dass sie den Titel auch im kommenden Jahr noch tragen dürfen. Dies würde sich auf die schon feststehenden Nachfolger auswirken.

Alles auf 2025 ausgerichtet

In Chemnitz sind die Verantwortlichen allerdings gegen eine Verschiebung. Sie argumentieren, dass ein Großteil ihrer Planungen auf Jubiläen ausgerichtet ist, die in das bisher geplante Jahr 2025 fallen: 35 Jahre Deutsche Einheit, 40 Jahre Europäische Kulturhauptstädte, 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs. Deshalb lasse sich das Programm nicht einfach auf 2026 verschieben. Wann das EU-Parlament eine Entscheidung in der Sache trifft, steht noch nicht fest.

Quelle: MDR/stt

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