11.05.2020 | 14:38 Uhr Naturkundemuseum Chemnitz wieder offen

Blick in den Lichthof des Kulturkaufhauses Tietz im Zentrum von Chemnitz, Sachsen.
Bildrechte: dpa

Das Museum für Naturkunde Chemnitz im Tietz hat seit Montag wieder geöffnet. Bis auf die Mikroskopstationen können alle anderen Ausstellungsräume besucht werden, teilte das Museum mit. Auch das "Fenster zur Erdgeschichte" auf dem Chemnitzer Sonnenberg sei für Besucher wieder offen. Dort sind Reste des versteinerten Waldes zu sehen.

Sonderschau: "Mein Museum der Träume"

In der Sonderschau "Mein Museum der Träume" im Tietz werden futuristische Objekte gezeigt, die in der Projektwerkstatt Mitmach_X "Versteinerter Wald, versteinerte Welt" entstanden sind. In Zusammenarbeit mit dem Stadtlabor "Mitmach_X" hatten Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in den Winterferien an der Fragestellung gearbeitet, was zukünftige Wissenschaftler von uns fänden, würde morgen unsere Welt versteinern. Dafür wurden einzigartige Chemnitzer Fossilien entworfen.

Zahnradfressender Roboter

Eines der Modelle hat der 13-jährige Nelson Storz entwickelt und dazu eine Geschichte erfunden. "Der WX-78 ist bis jetzt das einzige Fossil, das wir gefunden haben", heißt es in der Erklärung des 13-Jährigen zu seinem Modell eines Roboters mit Namen WX-78. Die kreative Umsetzung der Ideen der Kinder und Jugendlichen zum Thema "Versteinerten Welt“ sind nun als Modelle und Objektgeschichten in der Sonderausstellung zu sehen.

Ein Stein auf dem ein Männchen abgebildet ist
Eines der acht Modelle, die nun in der Sonderausstellung zu sehen ist, ist von dem 13-jährigen Nelson Storz. Bildrechte: Museum für Naturkunde

Eingeschränkter Betrieb

Aufgrund der geltenden Corona-Regeln ist der Zugang zum Museum nur über den Eingang des Tietz Reitbahnstraße möglich. Ein entsprechendes Wegeleitsystem im Haus ist eingerichtet. Die Anzahl der Besucher für die einzelnen Ausstellungsräume ist begrenzt. Es dürfen sich maximal 40 Personen in der Ausstellung des Museums befinden.

Außerdem dürfen sich im Insektarium maximal fünf, im Historischen Kabinett maximal zehn und in der Sonderausstellung maximal sieben Personen gleichzeitg aufhalten. Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen, nicht zu einem Haushalt gehörenden Besuchern ist einzuhalten.

Die Besucher sind dazu verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Eingangsbereich des Museums, an den Garderoben sowie in der Sonderausstellung sind Desinfektionsmöglichkeiten vorhanden.

Quelle: MDR/bb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 11.05.2020 | 12:30 Uhr in den Regionalnachtichten aus dem Studio Chemnitz

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