Wanderausstellung "DUCKOMENTA" Schnabelhafte Ausstellung auf Schloss Augustusburg

Ab dem 15. Dezember macht die Wanderausstellung "DUCKOMENTA - Große MomEnte der Geschichte" Station auf Schloss Augustusburg. Sie zeigt berühmte Bilder der Kunstgeschichte in einer Entenversion. Dabei sind auch exklusive Werke, die zum ersten Mal gezeigt werden.

Ein Bild aus der Ausstellung "Duckomenta", das Marilyn Monroe als Ente zeigt.
Ein Bild aus der Ausstellung "Duckomenta", das Marilyn Monroe als Ente zeigt. Bildrechte: interDuck

Was wäre, wenn sich parallel zu uns Menschen eine geheime Enten-Zivilisation entwickelt hätte? Dieser natürlich nicht ganz ernst gemeinten Fragestellung widmet sich die Wanderausstellung "DUCKOMENTA". Laut Theorie der Ausstellungsmacher befindet sich unser Paralleluniversum fest in Entenhand. Und so bilden folgerichtig alle Kunstwerke berühmte Entenpersönlichkeiten und ihren Schnabel ab.

Vor zwei Jahren war die Ausstellung bereits in Leipzig zu sehen, nun ist sie vom 15. Dezember 2018 bis zum 01. September 2019 auf Schloss Augustusburg zu Hause. Und sie hat bisher ungezeigte Kunstwerke im Gepäck. Neben einem neuen Porträt des Seeräubers Klaus Störtebekers wird auch "Sitzender Harlekin" von Pablo Picasso ("Paulo Incasso") zu sehen sein. Ein besonderer Hingucker ist aber das bekannte Pop-Art-Kunstwerk von Andy Warhol mit Fotos von Marilyn Monroe. Auch dieses Bild wird auf Schloss Augustusburg zum ersten Mal gezeigt. Natürlich mit Schnabel.

Insgesamt werden 250 Ausstellungsstücke, die einem bekannten Original-Kunstwerk nachempfunden sind, die Besucher zum Schmunzeln bringen. Neben "Vincent von Dughs" berühmtem Selbstbildnis mit Schnabel sind auch Enten-Versionen der Mona Lisa, Napoleons oder Luthers zu entdecken. Die unterhaltsame Reise durch die Weltgeschichte aus Entensicht führt von der Urzeit bis zur jüngsten Vergangenheit. Neben dem Vergnügen soll aber auch historisches Wissen vermittelt werden.

Eine Ente als Karl Marx ist lustig, aber sie transportiert eben auch Geschichte. Genau diesen Mix wollen wir.

Patrizia Meyn Geschäftsführerin der A/S/L-Schlossbetriebe gGmbH
Ein Objekt aus der Ausstellung "Duckomenta", angelehnt an das alte Ägypten.
Die Büste "Duckfretete", die bis heute als eine der schönsten Enten der Welt gilt. Bildrechte: interDuck

Hinter der Idee der Enten-Zivilisation steht die Berliner Künstlergruppe interDuck. Sie entstand 1986 aus einem Studentenprojekt an der Uni Braunschweig unter Leitung von Prof. Dr. Eckhart Bauer.

Bis heute sind schon über 500 Kunstwerke der Enten-Welt entstanden. Und das nicht etwa am Computer. Es handelt sich um echte Malerei und Bildhauerei. Über zwei Millionen Besucher haben die Ausstellung deutschlandweit bereits gesehen.

Auf den ersten Blick liegen zwischen einem alten ehrwürdigen Schloss wie Augustusburg und einer lustigen Entenausstellung wie der "DUCKOMENTA" Welten. Das sieht Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der A/S/L-Schlossbetriebe gGmbH, anders. In der Ausstellung gehe es auch um Leonardo da Vinci, sagt sie. Er war ein genialer Erfinder und Künstler der Renaissance und die Augustusburg sei ein Renaissance-Schloss. Deswegen passe das Thema sehr gut zum Ausstellungsort.

Und damit die Ausstellung noch besser zum Schloss passt, werden am 26. Januar 2019 zwei exklusiv für Augustusburg geschaffene Kunstwerke enthüllt: Kurfürst August und Kurfürstin Anna in ihrer Entenversion. Ente gut, alles gut.

DUCKOMENTA - Große MomEnte der Geschichte
Schloss Augustusburg bei Chemnitz
15. Dezember 2018 - 1. September 2019
Öffnungszeiten: täglich
April - Oktober: 9.30 -18 Uhr
November - März: 10 - 17 Uhr
24.12. geschlossen; 31.12. bis 14 Uhr; 1.1. 2019 ab 11 Uhr

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 13.12.2018 | 14:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Chemnitz

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2018, 15:28 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

Mehr aus Chemnitz und Stollberg

Mehr aus Sachsen