24.02.2020 | 12:54 Uhr TU Chemnitz erforscht Bewegungen beim Bouldern

Eine Sportlerin klettert ohne Seile an einer Schrägen Kletterwand.
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Die TU Chemnitz nimmt den Klettersport Bouldern wissenschaftlich unter die Lupe. Ein Forscherteam will die Abläufe beim Klettern analysieren und einen virtuellen Ratgeber entwickeln. Ziel ist, dass Kletterer per Video überwacht werden und bei falschen Bewegungen automatisch Hinweise erhalten. Dies könne vor allem Anfängern helfen, Fehler zu vermeiden, hieß es von der Universität.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit rund 160.000 Euro. Bouldern ist ein Freizeitsport, bei dem ohne Sicherung an Felsblöcken oder künstlichen Wänden in Absprunghöhe geklettert wird.

Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.02.2020 | ab 13:00 Uhr in den Nachrichten

1 Kommentar

Climbingpenguin vor 13 Wochen

Das nimmt dem Sport doch den ganzen Spaß. Es ist super spannend an einer Route zu projektieren und die Beta selbst herauszufinden. Da gehören Fehler nunmal dazu.

Ebenso lernt man dadurch erst seinen Körper kennen. Seine Schwächen und Stärken. Außerdem ist klar, dass ein Anfänger z. B. eine sehr fingerlastige Route ehr nicht schaffen wird, weil die Fingerkraft noch fehlt.
Probiert man zu viel zu früh, riskiert man langwierig Verletzungen. Da hilft auch kein Video, das einem die richtige Bewegung zeigt.

Außerdem ist jeder Kletterer anders. Der eine macht viel über Kraft, andere sind super beweglich. Der eine ist groß, der andere ehr klein. Die physischen Voraussetzungen entscheiden auch wie eine Route gelöst wird. Große Kletterer können viele Züge meist statisch lösen, während kleinere Leute es vlt nur dynamisch schaffen können. Es gibt keine richtigen oder falschen Bewegungen.

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