Bundesstützpunkt Turnen Chemnitzer Trainerin Frehse äußert sich zu Vorwürfen

Gabi Frehse
Die Chemnitzer Trainerin Gabriele Frehse arbeitete mehrere Jahre erfolgreich mit Spitzenturnerinnen. Bildrechte: imago images / Schreyer

Knapp eine Woche nach den schweren Vorwürfen mehrerer Turnerinnen hat sich die Chemnitzer Trainerin Gabriele Frehse erstmals vor der Kamera geäußert. Turnerinnen zu verletzen, sei nie ihre Absicht gewesen und tue ihr unendlich leid, sagte Frehse dem MDR. Zum Vorwurf, sie soll Turnerinnen Schmerzmittel verabreicht haben, sagte die Trainerin: "Wenn eine Turnerin sagte, sie hat Schmerzen, habe ich sie zum Arzt oder Physiotherapeuten geschickt." Sie habe nie ohne Absprache mit Arzt oder Eltern Schmerzmittel gegeben.

Athletinnen berichten von Demütigung und Einschüchterung

Ein halbes Dutzend Kunstturnerinnen hatte vergangene Woche massive Vorwürfe gegen ihre ehemalige Trainerin Gabriele Frehse am Olympiastützpunkt Chemnitz erhoben. Die Athletinnen berichten unter anderem von mentaler Demütigung, Einschüchterung, Training unter Schmerzen sowie der Einnahme von verschreibungspflichtigen Opioiden. Frehse selbst zeigte sich von den Anschuldigungen überrascht und kündigte rechtliche Schritte an.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.12.2020 | 18:00 Uhr in den Nachrichten

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