Feuerwehreinsatz Leichnam bei Großbrand in Auerswalde gefunden

Feuerwehrleute sind im Einsatz vor dem brennenden Haus.
Die Feuerwehr war am Mittwochvormittag zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Auerswalde gerufen worden. Bildrechte: Jan Härtel

Höhenretter der Chemnitzer Berufsfeuerwehr haben bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Auerswalde einen Leichnam geborgen. Derzeit könne noch nicht gesagt werden, ob es sich dabei um ein vermisstes 14 Jahre altes Mädchen handelt, teilte die Polizei mit. Auch zur Brandursache könnten noch keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr war am Vormittag zu dem Einsatz gerufen worden. Rund 70 Kameraden waren für die Löscharbeiten vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber und das Kriseninterventionsteam hielten sich bereit. Aus dem Haus schlugen hohe Flammen, der Dachstuhl brach komplett zusammen.

Bewohner erleidet Rauchgasvergiftung

Ein 47 Jahre alter Bewohner habe noch einmal das Haus betreten, da nicht auszuschließen war, dass sich ein Mädchen in der oberen Etage aufhielt, hieß es. Er konnte allerdings nicht bis dahin vordringen und zog sich eine Rauchgasvergiftung zu. Nach Angaben der Polizei konnte auch die Feuerwehr zunächst nicht bis in die Etage vordringen, in der das Mädchen vermutet wurde.

Wegen der Löscharbeiten ist die Chemnitztalstraße in beiden Fahrtrichtungen immer noch gesperrt.

Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.10.2020 | ab 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Mehr aus Chemnitz und Stollberg

Mehr aus Sachsen