Ein Schild an einer Schule weist auf einen Hepatitisfall hin.
Bildrechte: MDR/Harry Härtel

19.11.2019 | 16:32 Uhr Nach Hepatitis-Fall in Chemnitz: Weiter kein Unterricht

Ein Schild an einer Schule weist auf einen Hepatitisfall hin.
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An der wegen eines Hepatitis-Falls geschlossenen Grundschule in Chemnitz findet bis auf Weiteres kein Unterricht statt. Die Stadtverwaltung teilte mit, von Donnerstag an werde die Schlossgrundschule lediglich für die Hortbetreuung von zunächst maximal 80 Kindern geöffnet. "Ein regulärer Unterricht findet jedoch noch nicht statt", hieß es. Auf der Internetseite der Schule wurde angekündigt, dass die Eltern Informationen zur Aufnahme des regulären Unterrichts am 29. November über die Homepage sowie den Elternrat erhalten würden.

Umfangreiche Desinfektionen im Schulgebäude

Am vergangenen Mittwoch war bei einem Kind Hepatitis A festgestellt worden. Seit Donnerstag ist die Schule geschlossen. Nach Angaben der Stadt wurden bis zum Dienstag alle Sanitäranlagen, Klassen- und Horträume, der Speisesaal, die Treppenhäuser und Verwaltungsräume im Schulgebäude sowie der Turnhalle desinfiziert.

Ursprünglich war Sozialbürgermeister Ralph Burghart davon ausgegangen, dass von diesem Donnerstag an zumindest teilweise der Unterricht wieder aufgenommen werden könnte. Im Zusammenhang mit der Erkrankung war festgestellt worden, dass 119 der 270 Schüler sowie jeweils rund die Hälfte der Lehrer und Horterzieher nicht gegen Hepatitis A geimpft sind. Seit Montag bietet das Gesundheitsamt Schutzimpfungen für Kinder, Eltern und Schulpersonal auf freiwilliger Basis an.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.11.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 19. November 2019, 16:33 Uhr

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