27.08.2019 | 11:04 Uhr Jugendlicher nach Hitlergruß in Chemnitz verurteilt

CFC-Gläubigerversammlung: Amtsgericht Chemnitz
Bildrechte: Alexander Küpper

Ein Jugendlicher ist zwei Tage nach dem Zeigen des Hitlergrußes zu einer Jugendstrafe verurteilt wurden. Wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz mitteilte, wurde in dem Fall ein beschleunigtes Verfahren angewendet. Das Amtsgericht Chemnitz ordnete einen zweiwöchigen Jugendarrest an. Außerdem wurde eine Jugendstrafe von sieben Monaten auf Bewährung ausgesprochen. Das Urteil wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist rechtskräftig.

Der 19-Jährige zeigte am Sonnabend am Rande einer Demonstration von Pro Chemnitz beim Aussteigen aus der Straßenbahn den Hitlergruß. Das wurde von Polizisten bemerkt, die ihn daraufhin vorläufig festnahmen. Der junge Mann wurde wegen anderer Straftaten vom Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal bereits zu einer Jugendstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Diese Strafe wurde im beschleunigten Verfahren mit einbezogen.

Quelle: MDR/cb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.08.2019 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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