Ausbau Klinik Klinikum Chemnitz weiht neues Zentrum für Früh- und Neugeborene ein

Doppelzimmer mit Inkubatoren im Klinikum Chemnitz
Im neuen Perinatal-Zentrum zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen des Klinikums Chemnitz steht hochmoderne Technik zur Verfügung. Bildrechte: Klinikum Chemnitz

Das Klinikum Chemnitz hat am Dienstag den Neubau eines Perinatal-Zentrums zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen eingeweiht. Das Haus dient als Bindeglied zwischen den Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie der Kinder- und Jugendmedizin. Mit dem Neubau sollen die Wege für Ärzte und Pfleger, aber auch für Patienten und Angehörige kürzer werden.

"Bei Geburtshilfe, Neonatologie, Kinderintensivmedizin und Nachsorgebehandlung auf Maximalversorger-Niveau schaffen wir durch den Neubau und die vielen baulichen Optimierungen abermals einen Qualitätsmaßstab, der weit über die Grenzen von Chemnitz hinauswirkt", sagt Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums. Damit soll die Behandlung und Versorgung der Patienten auf höchstmöglichem Niveau gewährleistet werden.

Frühchen im Klinikum Chemnitz
In dem neuen Gebäude können Neugeborene und Frühchen umfassend betreut werden. Bildrechte: Klinikum Chemnitz

In dem neuen Gebäude sind die Neonatologie mit 29 Betten und die Pädiatrische Intensivmedizin mit vier Betten untergebracht. Insgesamt stehen 18 Beatmungsplätze zur Verfügung. Außerdem gibt es einen neuen hochmodernen OP-Saal für Kaiserschnitte.

Förderung durch den Freistaat Sachsen

"Wir haben den Neubau des einzigen Perinatal-Zentrums Level 1 in Westsachsen ganz bewusst gefördert", sagt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. "Damit setzen wir ein deutliches Zeichen für die wohnortnahe Versorgung auch der extrem unreifen Frühgeborenen auf höchstmöglichem Qualitätsniveau."

Chefarzt Axel Hübler, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Chemnitz
Bildrechte: Klinikum Chemnitz

Für die kleinen Patienten, deren Eltern und Angehörige, die pflegerischen und ärztlichen Teams ist das ein ganz besonderer Tag.

Axel Hübler Chefarzt des Klinikum Chemnitz für Kinder- und Jugendmedizin

In das neue Haus wurden mehr als 28 Millionen Euro investiert. Der Freistaat Sachsen hat das Projekt mit mehr als 13,56 Millionen Euro gefördert. Es ist nach Angaben des Klinikums Chemnitz das größte Bauvorhaben für Eltern-Kind-Medizin in Westsachsen. Bereits am Montag hatte das DRK-Krankenhaus Chemnitz Rabenstein eine neue Abteilung zur Behandlung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen eröffnet.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 17.11.2020 | 19:00 Uhr

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