15.04.2020 | 08:20 Uhr Bundesgerichtshof muss Urteile gegen "Revolution Chemnitz" überprüfen

Ein Hinweisschild mit Bundesadler und dem Schriftzug Bundesgerichtshof am BGH
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Die Urteile im Prozess gegen Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe "Revolution Chemnitz" müssen vom Bundesgerichtshof überprüft werden. Alle acht Angeklagten haben Revision eingelegt. Das teilte das Oberlandesgericht Dresden mit, wo der Prozess stattfand. Bis zu einer Entscheidung wird es dauern. So hat der Staatsschutzsenat für die schriftliche Urteilsbegründung mehrere Monate Zeit.

Die 22 bis 32 Jahre alten Männer waren im März zu Freiheitsstrafen von zwei Jahren und drei Monaten bis zu fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Die Richter sahen bei allen Beschuldigten die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung als erwiesen an.

Drei der Veruteilten unter Auflagen frei

Drei der Männer kamen unter Auflagen frei. Die Generalbundesanwälte hatten Freiheitsstrafen zwischen drei und fünfeinhalb Jahren beantragt und den Beschuldigten eine "offen nationalsozialistische Gesinnung" attestiert. Die Verteidiger hatten Freisprüche oder mildere Strafen gefordert.

Quelle: MDR/dpa/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.04.2020 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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