Zahlreiche Menschen sind zur kirchlichen Kundgebung am Sonntag in Chemnitz gekommen, um gegen Fremdefeindlichkeit zu demonstrieren.
Bildrechte: MDR/Mario Unger

Nach Massenprotesten Friedliche Kundgebungen am Sonntag in Chemnitz

Nachdem am Sonnabend rund 11.000 Menschen in Chemnitz demonstriert haben, gab es auch am Sonntag zwei Protestkundgebungen. Viele Polizisten waren in der Stadt unterwegs - doch die Stimmung war friedlich. Schon morgen steht das nächste Großereignis an.

Zahlreiche Menschen sind zur kirchlichen Kundgebung am Sonntag in Chemnitz gekommen, um gegen Fremdefeindlichkeit zu demonstrieren.
Bildrechte: MDR/Mario Unger

Nach den heftigen Protesten am Sonnabend in Chemnitz sind die Kundgebungen in der Stadt weitergegangen. Am Sonntagnachmittag waren rund 1.000 Menschen dem Aufruf der Evangelisch-Lutherische Kirche Sachsen gefolgt. Der Chemnitzer Pfarrer Stephan Brenner hatte die Kundgebung auf dem Neumarkt angemeldet. Die Versammlung stand unter dem Motto: "Wir in Chemnitz - aufeinander hören, miteinander handeln". Die Veranstaltung habe sich an die Menschen gerichtet, die nicht zu lauten Demonstrationen gehen wollen, hieß es.

Landespolitiker bei Protestaktion der Kirche

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer und Wirtschaftsminister Martin Dulig sowie Innenminister Roland Wöller besuchen die kirchliche Kundgebung am Sonntag in Chemnitz, auf der gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert wird.
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer und Wirtschaftsminister Martin Dulig sowie Innenminister Roland Wöller besuchen die kirchliche Kundgebung am Sonntag in Chemnitz, auf der gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert wird. Bildrechte: MDR/Mario Unger

Zu der Veranstaltung waren auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), Innenminister Roland Wöller (CDU) und Landesbischof Carsten Rentzing gekommen. Bei der Kundgebung sagte die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, sie habe das Gefühl, in den vergangenen Tagen sei ein Graben entstanden, in dem viel verschwunden ist, was in den letzten Jahren geschafft wurde." Ein mündiger Bürger wisse, dass er Menschen nicht hinterherlaufen dürfe, die den Hitlergruß zeigen. Den Kundgebungsteilnehmern rief sie zu: "Wir sind in der Mehrheit, nicht die Rechtsradikalen." Sie wolle allen die Hand reichen, die Sorgen haben und verzweifelt sind, sagte die SPD-Politikerin.

Ministerpräsident Kretschmer rief in seiner Rede dazu auf, sich stärker zu engagieren und sich vor die Schwächsten in der Gesellschaft zu stellen. "Dieses großartige Chemnitz ist genauso lebens- und liebenswert, zukunftsgewandt und freundlich wie wir es machen. Wir haben es in der Hand. Wir - das ist die Mehrheit in dieser Stadt." Freiheit und Demokratie seien dann gefährdet, wenn Gerüchte, Falschinformationen und Verschwörungstheorien erzählt würden. "Auch hier ist es an uns, denen zu widersprechen, die falsch Zeugnis reden", sagte CDU-Politiker Kretschmer. Er werde den Ruf der Stadt verteidigen.

Ähnlich drückte das auch Frank vom Verein "Christliche Motorradfahrer Sachsen" aus. Er war einer der rund 1.000 Teilnehmer an diesem Nachmittag. Der Biker wolle zeigen, dass Chemnitz friedlich sei, sagte er MDR SACHSEN: "Ich will hören, was die Kirche zur Situation zu sagen hat. Wir müssen aufpassen, dass uns der Zusammenhalt nicht verloren geht. Jeder muss bei sich selbst anfangen - mit Anstand und Respekt."

Kundgebungen auf dem Chemnitzer Neumarkt

Chemnitz vor den Demos am Sonntag. Die Polizei ist präsent.
Am Sonntag standen zwei Kundgebungen auf dem Programm. Ähnlich wie am Sonnabend waren erneut zahlreiche Polizisten im Einsatz. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Chemnitz vor den Demos am Sonntag. Die Polizei ist präsent.
Am Sonntag standen zwei Kundgebungen auf dem Programm. Ähnlich wie am Sonnabend waren erneut zahlreiche Polizisten im Einsatz. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Bilder von den sonntäglichen Demos in Chemnitz am 2. September.
Am frühen Nachmittag liefen die Menschen bei der ersten Kundgebung des Tages, die der Chemnitzer Dirk Richter angemeldet hatte, zunächst eine Runde durch die Innenstadt. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Bilder von den sonntäglichen Demos in Chemnitz am 2. September.
Anschließend versammelten sie sich vor dem Rathaus. Etwa 200 Menschen waren vor Ort. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer und Wirtschaftsminister Dulig sowie Innenminister Roland Wöller besuchen die kirchliche Kundgebung am Sonntag in Chemnitz, auf der gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert wird.
Etwas später begann die Kundgebung der Evangelisch-Lutherischen Kirche auf dem Neumarkt. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wirtschaftsminister Martin Dulig sowie Innenminister Roland Wöller besuchten die Veranstaltung. Bildrechte: MDR/Mario Unger
Zahlreiche Menschen sind zur kirchlichen Kundgebung am Sonntag in Chemnitz gekommen, um gegen Fremdefeindlichkeit zu demonstrieren.
Rund 1.000 Teilnehmer waren vorbeigekommen. Bildrechte: MDR/Mario Unger
Bilder von den sonntäglichen Demos in Chemnitz am 2. September.
Mit Reden und Musik sollte gegen Gewalt und für mehr Respekt aufgetreten werden. Dazu gehörte auch eine musikalische Einlage eines Posaunenchores. Bildrechte: MDR/Wolfram Nagel
Bilder von den sonntäglichen Demos in Chemnitz am 2. September.
Die Chemnitzer Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich (li.) und Detlef Müller drückten mit einem Transparent ihre Meinung aus. Bildrechte: MDR/Wolfram Nagel
Bilder von den sonntäglichen Demos in Chemnitz am 2. September.
Auch andere Teilnehmer hatten Transparente mit eindeutigen Botschaften mitgebracht. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Demo der Evangelisch-Luterischen Kirche am Sonntag in Chemnitz
Immer wieder sah man bunte Schilder. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Bilder von den sonntäglichen Demos in Chemnitz am 2. September.
Muslime waren ebenfalls auf den Neumarkt gekommen, um Stellung zu beziehen. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Bilder von den sonntäglichen Demos in Chemnitz am 2. September.
Der Wunsch nach Frieden war am Sonntag groß. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
Bemalte Pflastersteine bei der Demo der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chemnitz.
Neben Plakaten wurden auch Pflastersteine mit Botschaften bemalt. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel
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Friedliche Kundgebung gegen Gewalt

Bereits am frühen Nachmittag waren rund 200 Menschen zur einer Kundgebung unter dem Motto "Chemnitzer Bürger setzen ein demokratisches Zeichen gegen Gewalt und Fremdenhass" auf den Neumarkt gekommen. Organisiert hatte die Veranstaltung Dirk Richter mit dem Ziel, die demokratische Mitte zu mobilisieren. Doch das sei schwierig, sagte er MDR SACHSEN: "Ich erlebe Chemnitz als aufgewacht. Ich hoffe, das wird sich auch nach meiner Aktion fortsetzen und wir finden alle wieder zurück zu unserem friedlichen, demokratischen Zusammenleben." Man könne das Feld nicht den Extremen überlassen. Deren Stärke sei zu lange unterschätzt worden, es sei Zeit zu handeln.

Unter den Teilnehmer, die sich vor dem Rathaus eingefunden hatten, herrschte zum Teil Fassungslosigkeit über die Ereignisse, die seit einer Woche ihre Stadt in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Eine Teilnehmerin sagte MDR SACHSEN: "Man kann das nicht fassen, dass die Leute hinter einem Höcke hinterherlaufen. Es beschäftigt einen Tag für Tag. Ich weiß überhaupt nicht, was jetzt helfen könnte." Was aus Chemnitz werde, sei eine Katastrophe.

Weitere Großveranstaltung am Montag

Am Montag steht in Chemnitz die nächste Großveranstaltung an: Mehrere Bands wollen bei einem großen Gratiskonzert gegen Fremdenfeindlichkeit auftreten. Bei der Veranstaltung unter dem Motto "Wir sind mehr" sind unter anderem Die Toten Hosen, Feine Sahne Fischfilet, Kraftklub, Materia und Casper dabei.

Die Ereignisse von Chemnitz Anlass für die Veranstaltungen am Sonntag waren die Ausschreitungen nach dem Tod eines 35-Jährigen am vergangenen Wochenende. Er war am Rande des Chemnitzer Stadtfestes niedergestochen worden. Zwei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Nach Bekanntwerden des Falls hatten noch am vergangenen Sonntag rechte Fußballfangruppen zu spontanen Protesten in der Stadt aufgerufen. Dabei war es teilweise zu Ausschreitungen gekommen.

Bei Demonstrationen am Montagabend gab es vereinzelt Stein- und Flaschenwürfe. Zudem flogen Feuerwerkskörper - sowohl aus einer Veranstaltung der rechten Bürgerbewegung "Pro Chemnitz" heraus als auch aus den Reihen der Gegendemonstranten. 20 Menschen, darunter zwei Polizisten, waren verletzt worden. Außerdem wird gegen mehrere Personen ermittelt, die den Hitlergruß gezeigt hatten.

Am Sonnabend waren nach Polizeiangaben mehr als 11.000 Menschen in Chemnitz auf der Straße. Bis Sonntagmittag lagen 37 Strafanzeigen vor, mehrheitlich zu Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigungen und Straftaten nach dem Versammlungsgesetz.

Quellen: MDR/kp/epd/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 02.09.2018 | ab 5:00 Uhr in den Nachrichten
SACHSENSPIEGEL | 02.09.2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 02. September 2018, 19:11 Uhr

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167 Kommentare

04.09.2018 19:19 Krause - "lieber nackt als rechtsextremistisch!" 167

@ 165 & 166:
Sicherlich kann man sich sagen, daß man "nach dem Kennenlernen zweier Systeme" 'einen viel besseren Überblick über die Demokratie an sich' habe, den Damen und Herren der 'alten Bundesrepublik' den 'Durchblick' und 'überhaupt jede Ahnung' absprechen und 'einfach mal das Grundgesetz als "Verhandlungsbasis" betrachten'...

... und dann kommt ein 'Demokrat' vorbei, liest das und bricht vor lauter Lachen zusammen.

04.09.2018 16:39 Frank L. 166

an Lorenz@155 Glauben sie bitte nicht ,ich und andere "Ossis" wüssten nicht wie Demokratie funktioniert. Auch habe ich nirgendwo geschrieben das ich selbige abschaffen will. Im Gegenteil! Und ja , Demokratie braucht Zeit für Dialog, aber wenn nichts dabei herauskommt als ein "weiter so" dann ist die Demokratie in Gefahr. Darüber hinaus wird mir diese Warnung vor der" gefährdeten Demokratie" mittlerweile stark überstrapaziert. Wenn z.B. Vertreter der Altparteien davon sprechen ,meinen sie doch in Wirklichkeit die Gefährdung ihrer Pfründe durch eine neue politische Kraft. Und wenn sie wissen wollen was die "Demokratie" wirklich gefährdet, dann sollten sie (nicht nur sie) sich mal mit einem Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises unter vier Augen und einem Glas Bier über z.B. Gesetzgebungsverfahren im Bundestag unterhalten. Wird ein langer Abend den ich aber nur empfehlen kann. Allerdings könnte dann ihr Glaube an "unsere Demokratie" arg strapaziert werden.

04.09.2018 15:46 HERBERT WALLASCH, Pirna 165

An Mira - 162 - Nicht immer den großen Sprechblasen hinterherplappern, die DDR hatte weisgott politisch die wenigsten Berührungspunkte mit der Ideologie vor 1945. Das Grundgesetz ist nur ein Überbau, genau wie die 10 Gebote der Kirche, entscheident sind die Auslegungen, die Gesetzesformulierungen, die Zeit und die Personen, die diese formulierten. Da müßte sich so mancher näher beschäftigen, auch mit der neuesten Studie. Der Unterschied ist das Kennenlernen zweier Systeme, die alle beide eigene Interessen hatten. In der DDR wurde klipp und klar verlangt die Welt nach dem momentanen Klassenstandpunkt zu betrachten und zu beurteilen, in der BRD sollte jede politische Beurteilung als die absolute, einzige Betrachtungsweise dargestellt werden. Das paßt mir nicht! Asylrecht wurde im Ost-West-Konflikt geboren, da ging es nicht um die persönliche Not, es ging um den Kampf gegen den Kommunismus, und, und, ... .

04.09.2018 13:41 Na so was 164

Wie kann es sein, dass Sachsens Innenminister Wöller und der Polizeipräsident Georgi mit dem Polizeieinsatz zufrieden sind ? Oder anders ausgedrückt, sind ihre Erwartungen in die Arbeit der Polizei, denen Sie beide vorstehen, nicht sehr hoch angesiedelt. Da bleibt als Konsequenz eigentlich nur ihr schnellstmöglicher Rücktritt. Zu befürchten haben Sie sowieso nichts, beide fallen unter Garantie sehr weich. Vielleicht bekommen die vielen Polizisten da Vorgesetzte mit Polizei-Sachverstand. Aber sie sind ja nicht die Einzigsten, die unter ihren obersten Chef dessen Unwissenheit im dem Bereich ausgesetzt sind. Siehe im Bundesmaßstab die Bundeswehr unter Frau von der Layen (CDU). Was soll man zum dem Konzert mit den "Toten Hosen " usw. sagen ? Für mich ist es ein Hohn und eine Frechheit gegenüber der Familie des getöteten 35-jährigen. Und da rennen angeblich 65 000 Leute hin, werden und lassen sich feiern. Fremdschämen ist da das Einzigste, was mir einfällt.

04.09.2018 12:03 Bernd Diedler 163

Zitat: "Ich kann nicht verstehen, dass die Bürger der ehemaligen DDR nicht versuchen, die seit 1989 erhaltene Freiheit für sich zum Positiven zu nutzen.
Ihr lebt............"

04.09.2018 10:28 Mira

Und ich kann Herrn Oberlehrer Schlau, schlau, nicht verstehen?
Da stellt sich einer hin und redet uns von ganz oben an.

Ironiemodus:
Und ich kann "Euch" im Westen nicht (.-) verstehen wieso habt "Ihr" z.B. nicht eher was gegen die RAF getan, oder die Wehrsportgrupppe Hoffman eher verboten......................

[Liebe User,
bitte bleiben Sie beim Thema.
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Ihre MDR.de-Redaktion]

04.09.2018 10:28 Mira 162

Ich kann nicht verstehen, dass die Bürger der ehemaligen DDR nicht versuchen, die seit 1989 erhaltene Freiheit für sich zum Positiven zu nutzen.
Ihr lebt in einer Demokratie. Das bedeutet Freiheit, Ihr habt Rechte, die ihr früher nicht hattet u. tIhr habt auch Pflichten.
Eine Pflicht der Demokratie ist, das Grundgesetz zu achten. Darin wird, wie in jeder Demokratie üblich, jeder hier lebende Mensch, dem anderen gleichgestellt. Darin steht, dass die Menschenwürde nicht angetastet werden darf. Darin haben ALLE Religionsfreiheit. Darin ist für Menschen in Not ein Asylrecht verankert.
Klar, Ihr wisst das alles im Grunde schon.
Nur frage ich mich, wieso man sich nicht in dieses System dann integrieren kann?
Von den Flüchtlingen verlangt man Integration.
Aber die hier lebenden Deutschen sind nicht alle integriert?
Das passt nicht zusammen.
Nehmt doch die Demokratie an u. demonstriert nicht für eine Diktatur. Denn nichts anderes war die Zeit vor 1945, der Ihr hinterher jammert

04.09.2018 09:32 Klaus 161

@ { 03.09.2018 21:00 Marion Neubert }
Dass Sie keinen Medienvertreter gefunden haben, der mit Ihnen sprechen will, liegt vielleicht daran, dass Sie sich etwas ungenau ausgedrückt haben. Die Asylpolitik beinhaltet auch das Asylrecht, welches bei uns im Grundgesetz verankert ist.
Vielleicht haben Sie sich etwas missverständlich ausgedrückt und es ist der Eindruck entstanden, dass Sie unser Grundgesetz nicht anerkennen.

Die Band "Feine Sahne Fischfilet" hat sich von ihren früheren Texten schon vor längerer Zeit distanziert. Das vergessen unsere Besorgten immer wieder zu erwähnen. Die Band "Feine Sahne Fischfilet" hat sich gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz ausgesprochen, was auf jeden Fall zu begrüßen ist.

04.09.2018 09:15 Klaus 160

@ { 03.09.2018 21:29 Eulenspiegel }
Bei uns wäre das auch so, aber die Rechten treten erst gar nicht an.

04.09.2018 08:23 Ekkehard Kohfeld 159

[Wegen des Verstoßes gegen unsere Richtlinien (http://www.mdr.de/service/kommentarrichtlinien100.html) wurde dieser Kommentar entfernt. Die MDR.de-Redaktion]

04.09.2018 07:22 Wolfgang Nawalny 158

Solange wir einerseits mit Begriffen wie "Mob", "Aufmärschen", "Hetze", "pöbelnd" und andererseits mit "antifaschistischen Aktivisten", "Feine Sahne Fischfilet", "Gutmenschen" und sinnfreien Sprüchen von Frau Barley beglückt werden, wird der Graben nur noch tiefer ausgehoben.

Ein weiterer Grund der wachsenden Unzufriedenheit ist das Unvermögen unseres aktuellen Politikpersonals eigene Fehler einzugestehen. War es nicht so, dass BK Merkel allen EU-Staaten ihre Sichtweise und Haltung aufdrücken wollte? Es ging nicht auf, immer mehr steigen aus, selbst bei Androhung von "Strafzahlungen".