124.000 Euro Schaden Fahrkartenautomaten in Chemnitz gesprengt - Tatverdächtiger in U-Haft

Polizeiabsperrband an gesprengtem Automat
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Nach mehrfachen Sprengungen von Zigaretten- und Fahrscheinautomaten in Chemnitz sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der 35-Jährige war am Donnerstag festgenommen worden, wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Freitag mitteilte. Der Haftbefehl erging wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in fünf Fällen.

Tatverdächtiger vorbestraft

Die Ermittler werfen dem Mann vor, zwischen September und Oktober 2019 im Stadtgebiet von Chemnitz einen Zigaretten- sowie vier Fahrscheinautomaten gesprengt zu haben. In zwei Fällen sei es ihm auch gelungen, Zigaretten und Geld im Gesamtwert von rund 1.650 Euro zu entwenden. In drei Fällen hielten die Frontabdeckungen den Ermittlern zufolge der Detonation stand. Der Schaden an den Automaten wird auf etwa 124.000 Euro beziffert. Der Beschuldigte ist laut Staatsanwaltschaft vorbestraft und stand zur Tatzeit unter Bewährung.

Quelle: MDR/dk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.10.2020 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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