04.02.2020 | 06:53 Uhr Superblitzer von Chemnitz spült ordentlich Geld in die Stadtkasse

Getarnter Superblitzer, am Abend in Chemnitz
Bildrechte: VITRONIC/Stefan Gröpper

Der sogenannte Chemnitzer Superblitzer hat sich als Einnahmequelle bewährt. Innerhalb eines halben Jahres hat die auf einen Anhänger montierte mobile Radarfalle rund 750.000 Euro in die Stadtkasse gespült, sagte Ordnungsbürgermeister Miko Runkel MDR SACHSEN. Das sind umgerechnet gut 4.000 Euro pro Tag. Mehr als 36.000 Tempoverstöße wurden geahndet. "Vordergründig ist natürlich die Verkehrssicherheit, aber im Vergleich zu anderen Blitzern ist der Wert, was den Ertrag anbelangt, schon deutlich höher", so Runkel.

Chemnitz will Blitzer zwei weitere Jahre mieten

Auch andere Städte haben mittlerweile nachgezogen. So hat Leipzig zu Jahresbeginn gleich drei dieser modernen Radarfallen aufgestellt. Der Blitzeranhänger verfügt über einen Akku und arbeitet so völlig autark. Er kann jederzeit umgesetzt werden und soll auch an schwer zugänglichen Stellen funktionieren. 130.000 Euro kostet so ein Gerät. Chemnitz hat es gemietet und überlegt nun, den Mietvertrag für weitere zwei Jahre zu verlängern.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 03.02.2020 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2020, 06:53 Uhr

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