09.06.2019 | 11:30 Uhr Katarina Witt will Chemnitz auf dem Weg zur Kulturhaupstadt helfen

Katarina Witt bei Olympia Lillehammer 1994
Katarina Witt bei den Olympischen Spielen in Lillehammer 1994 Bildrechte: imago/Kosecki

Ex-Eislaufstar Katarina Witt will Chemnitz bei der Bewerbung um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt unterstützen. "Sport ist ein Teil von Kultur - genau das hat auch mich geprägt", sagte die 53-Jährige der "Welt am Sonntag". Selbstverständlich engagiere sie sich gerne dafür, ihrer "alten Heimat" zu helfen, hoffentlich Kulturhauptstadt zu werden. Deutschlandweit wollen sich mehrere Städte um den Titel für 2025 bewerben, in Sachsen auch Dresden und Zittau.

Katarina Witt hat im damaligen Karl-Marx-Stadt eine prägende Zeit ihres Lebens verbracht. Dort trainierte sie für ihre Karriere als Eiskunstläuferin unter Jutta Müller.

Mit Blick auf die rechten Ausschreitungen im vergangenen Sommer sagte sie, sie habe sich erschrocken über die weltweiten Nachrichten und das, wofür die Stadt im Mittelpunkt gestanden habe. "Aber es beruhigt mich wiederum zu wissen, dass es dort zahllose engagierte Menschen gibt."

Quelle: MDR/lam/dpa

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6 Kommentare

10.06.2019 22:11 Jana 6

Sehr geehrter Herr Willy, es gibt in Chemnitz viele Menschen die arbeiten gehen, darunter auch viele Migranten!

Chemnitz hat viel zu bieten vor kurzem war hutfestival, am Wochenende gab es ein großes Kinderfest, nächstes Wochenende ist hang zur Kultur. Einfach mal hingegehen und genießen statt immer nur zu meckern.

Gezeichnet, eine tätowierte die dem Stadtbild schadet

10.06.2019 11:12 Willy 5

wer nicht Arbeitslos machen wollte nach der Wende mußte wohl oder übel nach dem Westen wir hatten keine andere Wahl dazu, leider ! wir wären auch lieber zu Hause geblieben bei unserer Familie, aber Arbeitsamt kam für uns nicht in frage nicht wie heute wo tausende neu Bürger von der Sozialhilfe leben von unserem Geld.

10.06.2019 10:23 Kirchenmitglied 4

@GEWY38, ich gebe Ihnen da Recht. Und das betrifft nicht nur Katarina Witt! Wenn die ganzen jungen Leute, die guten Facharbeiter und Akademiker, die seit 1991 unsere Stadt in Richtung Westen oder Ausland verlassen haben, zuzüglich ihrer Kinder, alle noch da wären, dann hätte Chemnitz eine reale Chance, Kulturhauptstadt zu werden. Tätowierte Gestalten hingegen, die mit der Bierflasche rülpsend durch unsere Straßen ziehen, sind für diesen Titel ungeeignet.

09.06.2019 19:17 GEWY38 3

"….hat im damaligen Karl-Marx-Stadt eine prägende Zeit ihres Lebens verbracht." Ja, vom Kindergarten bis zur Weltmeisterin, hat dieser Stadt und deren Bürgern sehr viel zu verdanken. Bis 1990 dann war sie plötzlich "Berlinerin" und wurde hier nicht mehr gesehen. Gerade in einer Zeit als Chemnitz Unterstützung dringend benötigte, hat sie die Stadt nicht mehr gekannt.

09.06.2019 17:19 Manfred 2

Ihre Bereitschaft in ALLEN Ehren, aber Chemnitz als Kulturhauptstadt ist eigentlich ein Unding. Wir haben wirklich andere Probleme und da wäre das sicher notwenige Geld besser angelegt und wenn sich Dresden auch bewirbt, ist das so wie David gegen Goliat. Und auch der neu geplante Brunnen, erwählt von einer Kommission, ohne jegliche Bürgerbeteiligung wird da keine Punkte bringen. Ich glaube wenn Chemnitz die Kurve richtig abbiegt und die nächsten 10 Jahre nicht alles zubetoniert und wieder mit positiven Schlagzeilen auffällt, wäre ein erneuter Versuch eine Idee.

09.06.2019 12:26 Willy 1

das kann diese voll und ganz vergessen , Chemnitz würd nie Kulturhauptstadt werden da gibt es zuviel Ruinen und Miststände
in dieser Stadt ! da gibt es andere schöne Städte noch.

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