Bildergalerie Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří - Das neue Welterbe in Bildern

22 Bestandteile der Region Erzgebirge/Krušnohoří gehören nun zum UNESCO-Welterbe, 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Sehen Sie hier die dazugehörigen 23 Orte und Landschaften in Bildern.

Bergbaulandschaft Krupka Besichtigungsstrecke
Bestandteil 21 Die vom Bergbau geprägte Landschaft nördlich der ehemaligen Bergstadt Měděnec (Kupferberg) ist ein bedeutender Bestandteil des montanhistorischen Erbes im mittleren Erzgebirge. Der Bergbau konzentrierte sich vor allem auf die Umgebung des Berges Mědník, wo der Abbau von Eisen- und silberhaltigen Kupfererzen aus hartem Skarngestein über einen Zeitraum von fast sechs Jahrhunderten belegt ist. Bildrechte: J.Watzek
Schneeberg Rathaus
Bestandteil 6 Bedeutende Silbererzfunde gegen Ende des 15. Jahrhunderts führten zur ungeplanten und rasanten Entstehung der Bergstadt Schneeberg inmitten von zahlreichen Bergwerken. Während der Blütezeit des Bergbaus im 16. Jahrhundert wurden zahlreiche bedeutende profane und sakrale Bauwerke errichtet, durch ein Großbild im Jahr 1719 veränderte sich das Stadtbild jedoch. Neubauten entstanden im barocken Stil und prägen seitdem das Stadtbild Bildrechte: Marko Borrmann
Bergbaulandschaft Jachymov
Bestandteil 18 Nur wenige Städte in der Welt haben so eine große Bedeutung für Entwicklung des Bergbaus und des Hüttenwesens wie Jáchymov (Joachimsthal). Die Stadt, die 1516 in einem Steilhang des Erzgebirges gegründet wurde, gehörte zu den Geburtsstätten der Wissenschaft im Bereich Bergbau, Hüttenwesen und Mineralogie, deren wesentliche Grundlagen im 16. Jahrhundert von Georgius Agricola gelegt wurden. 1716 entstand in Jáchymov die erste Bergschule der Welt.
In der bis heute noch funktionsfähigen Grube Svornost (Einigkeit) wurden seit dem 19. Jahrhundert systematisch Uranerze abgebaut.
Bildrechte: Jan Albrecht
Hochmittelalterliche Silberbergwerk Dippoldiswalde
Bestandteil 1 Von dem bereits im Hochmittelalter im Erzgebirge betriebenen Bergbau zeugt die archäologische Stätte der Silberbergwerke in und um Dippoldiswalde. Die fast vollständig erhaltene untertägige Bergbaulandschaft des 12./13. Jahrhunderts ist für die Erforschung der Frühgeschichte des erzgebirgischen Bergbaus von herausragender Bedeutung Bildrechte: Landesamt für Archaeologie Sachsen
Bergbaulandschaft Lauta
Bestandteil 8 Die Landschaft um Frohnau wurde über hunderte von Jahren vom Bergbau geprägt. Im 15. Jahrhundert begann der Bergbau auf Silbererze. Ab dem 18. Jahrhundert dominierte der Abbau von Wismut, Kobalt und Nickelerzen. Der Markus-Röhling-Stolln entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Stolln in der Region. Bildrechte: Jens Kugler
Historische Altstadt Marienberg
Bestandteil 11 Die 1521 gegründete Bergstadt Marienberg verdankt ihre Entstehung reichen Silberfunden und wurde als Stadt am Reißbrett geplant. Der quadratische Grundriss, die Regelmäßigkeit und die Verteilung der Gebäude folgen den Grundsätzen der Idealstadt der Renaissance, die hier erstmals nördlich der Alpen zur Anwendung kamen. Mit den Erfolgen im Bergbau wuchs auch die Stadt. In den folgenden Jahren entstanden unter anderem das Renaissance-Rathaus, das Bergamt, die Hallenkirche „St. Marien“, die Stadtmauer samt Toren und Türmen und das Bergmagazin. Dieses Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete Bergmagazin ist das einzig verbliebene seiner Art im Erzgebirge. Bildrechte: Marko Borrmann
Bergbaulandschaft Lauta
Bestandteil 12 Charakteristisches Merkmal der Bergbaulandschaft Lauta sind die sich kreuzenden Haldenzüge der zwei bedeutenden Silbererzgänge „Bauer Morgengang“ und „Elisabeth Flachen“. Die Mehrzahl der Halden stammt aus der Zeit des Bergbaus im 16. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich der sogenannte Wasserlochschacht – ab 1839 als Rudolph Schacht bezeichnet – zum wichtigsten Hauptschacht des Gebietes. Der Silberbergbau wurde 1899 eingestellt. Bildrechte: Jens Kugler
Saigerhuettenkomplex Gruenthal Althammer
Bestandteil 14 Der um 1534/37 erbaute Kupferhammer befindet sich außerhalb des Saigerhüttenkomplexes Grünthal. In den Jahren 1958 bis 1960 erfolgte die Umgestaltung zur technischen Schauanlage. Bildrechte: Jens Kugler
Bergbaulandschaft Uranbergbau Schachtanlage
Bestandteil 17 Der im 20. Jahrhundert betriebene Uranerzbergbau war geprägt durch das atomare Wettrüsten des „Kalten Krieges“. Der Abbau erfolgte in unterschiedlicher Intensität, von der rücksichtslosen Ausbeutung bis zum planmäßigen, zentral geführten Bergbaubetrieb ab den 1950er Jahren. Hier zu sehen, der Schachtkomplex 371 bei Bad Schlema Bildrechte: Marko Borrmann
Bergbaulandsch Abertamy Bozi Dar Horni Blatna
Bestandteil 19 Zwischen 1529 und 1533 entstanden in den hohen Lagen des Erzgebirges fast gleichzeitig drei neue bedeutende Bergstädte – Abertamy (Abertham), Boží Dar (Gottesgab) und Horní Blatná (Bergstadt Platten). Grund dafür waren die reichen Silber-, Zinn- und Eisenerzfunde in der Umgebung. Abertamy mit benachbarter Bergbausiedlung Hřebečná (Hengstererben) entstand auf böhmischem Territorium. Horní Blatná und Boží Dar hingegen wurden vom sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich auf „grüner Wiese“ gegründet und erst 1546 dem Königreich Böhmen angeschlossen. Bildrechte: Christoph Stolln/J.Albrecht
Bergbaulandschaft Krupka Besichtigungsstrecke
Bestandteil 21 Die vom Bergbau geprägte Landschaft nördlich der ehemaligen Bergstadt Měděnec (Kupferberg) ist ein bedeutender Bestandteil des montanhistorischen Erbes im mittleren Erzgebirge. Der Bergbau konzentrierte sich vor allem auf die Umgebung des Berges Mědník, wo der Abbau von Eisen- und silberhaltigen Kupfererzen aus hartem Skarngestein über einen Zeitraum von fast sechs Jahrhunderten belegt ist. Bildrechte: J.Watzek
Alle (10) Bilder anzeigen

Mehr aus der Region Chemnitz