140 Jahre Erzgebirgsverein Mundart: Arzgebirg, wie bist du schie

Wissen Sie, was "Eigeschnietne" sind? Oder "Ohziehzeich"? Für Regine Seifert gehören Wörter wie diese zum Erzgebirge wie "Ohtal" und das "Raachermannl". Seifert ist eine Autorität in Sachen erzgebirgischer Mundart. Im Heimatmuseum Hormersdorf sorgt sie zusammen mit dem hiesigen Erzgebirgszweigverein dafür, dass der Dialekt erhalten bleibt. Hier führt sie durch die Ausstellung, erklärt Brauchtum und Mundart und gibt ihren Wortschatz an die nächsten Generationen weiter.

"Mir liegt sehr viel am Erhalt der Sprache. Grade für Kinder ist es wichtig, ihre Wurzeln wiederfinden", erzählt sie. Die Pflege der Mundart ist in der Satzung des Vereins festgeschrieben, sie sorge für Identität und Zusammenhalt. Dazu gehört auch das erzgebirgische Liedgut: "Hutzn", das gesellige Zusammensein und Singen mit Freunden, Nachbarn und Bekannten ist eine Institution in der Region. Wer wirklich der Mundart auf den Grund gehen will, ist dort wohl am Besten aufgehoben. Solange man mit "Fraad“ dabei ist.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Der Sachsenspiegel | 24.07.2018 | 19:00 Uhr

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Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel

Zuletzt aktualisiert: 25. Juli 2018, 19:27 Uhr

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Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel