Bergung der Leiche aus der Mulde
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Obduktions-Ergebnis Mulde-Toter ist vermisster 20-Jähriger aus Leisnig

Bei der am Mittwoch in der Mulde gefundenen Leiche handelt es sich um den seit Wochen vermissten Mann aus Leisnig. Das hat die Obduktion des Leichnams ergeben. Die Polizei geht von Selbstmord aus.

Bergung der Leiche aus der Mulde
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die am Mittwoch in der Mulde gefundene Wasserleiche ist der seit fünf Wochen vermisste Christian M. aus Leisnig. Das hat die Polizeidirektion Chemnitz am Donnerstag bekannt gegeben. Zur Klärung der Identität und Todesursache hatten Rechtsmediziner eine Obduktion und DNA-Analyse durchgeführt. Daraus gehe hervor, dass es sich um den 20 Jahre alten Mann aus Leisnig handele, der am Neujahrstag verschwunden war, teilte die Polizei mit. Es gebe keine Annahme für eine Straftat. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Die Öffentlichkeitsfahndung nach Christian M. wurde eingestellt.

Suche mit Hubschrauber und Polizeitauchern

Christian M. war seit dem 1. Januar vermisst worden. Ermittler hatten auf einer Fußgängerbrücke lediglich Kleidungsstücke und Dokumente des jungen Mannes gefunden. Die Suche mit Hubschraubern, Fährtenhunden und Polizeitauchern hatte wochenlang zu keinem Ergebnis geführt. Wegen des hohen Wasserpegels der Mulde hatten die Ermittler die Suche zwischenzeitlich unterbrochen. Am Mittwoch hatten Taucher in der Mulde bei Kössern den Leichnam des Mannes gefunden.

Quelle: MDR/mwa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.02.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 07. Februar 2019, 18:30 Uhr

Mehr aus Flöha und Hainichen

Mehr aus Sachsen