Protest bei Autozulieferer Mitarbeiter kämpfen gegen geplante Schließung von Mahle-Werk in Freiberg

Dem Autozulieferer Mahle droht am Standort Freiberg die Schließung. Der Betriebsrat des Werkes hat deshalb am Donnerstag eine Betriebsversammlung einberufen, zu der nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall auch die Geschäftsführung geladen war. Am Nachmittag soll sich dann die Belegschaft vor dem Werkstor treffen, um gegen die geplante Schließung zu protestieren.

Widerstand angekündigt

"Wir werden Widerstand gegen die Schließung des Werkes in Freiberg leisten", sagte Ullrich Heim, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Chemnitz. Es könne nicht sein, dass die Corona Krise genutzt werde, um einen kompletten Kahlschlag vorzubereiten.

Firmanschild Mahle Freiberg
Am Standort Freiberg arbeiten 85 Mitarbeiter. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Werksschließung im ersten Halbjahr 2022

In der vergangenen Woche hatte Mahle den Abbau von 2.000 Arbeitsplätzen und Standortschließungen angekündigt. Auf der Liste steht auch der Standort in Freiberg. Der Betrieb mit 85 Mitarbeitern solle bis zum ersten Halbjahr 2022 aufgegeben werden, teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL 01.10.2020 | 19:00 Uhr

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