07.08.2019 | 19:22 Uhr 200 neue Jobs angekündigt in ehemaliger Solarworld-Fabrik Freiberg

Blick in eine Halle mit Regalen.
JT Energy Systems will im ehemaligen Solarworld-Werk unter anderem Lithium-Ionen-Batterien für Logistiktechnik herstellen. (Symbolbild) Bildrechte: Firma Jungheinrich

Das Hamburger Unternehmen JT Energy Systems will das ehemalige Solarworld-Werk in Freiberg übernehmen. Ab dem ersten Quartal 2020 sollen auf einer Fläche von 42.000 Quadratmetern Lithium-Ionen-Batterien und Ladetechnik für den Logistikbereich hergestellt werden. Das Unternehmen stellte in einer Mitteilung 200 Arbeitsplätze in Aussicht.

Firma produziert auch in Glauchau

"Mit der Übernahme des Werkes in Freiberg gewinnen wir bereits jetzt notwendige Produktionskapazitäten und einen hervorragenden Standort", meinten die Geschäftsführer der JT Energy Systems GmbH, Reinhild Kühne und Martin Hartmann. JT Energy Systems war im Winter als Gemeinschaftsunternehmen des Hamburger Unternehmens Jungheinrich - einem Hersteller für Lagerlogistik und Stapler - und der Triathlon Holding GmbH in Sachsen gegründet worden. Die Firma stellt in Glauchau Module her, in Freiberg soll die Montage der Batteriesysteme und Ladegeräte erfolgen.

Monatelang hatte der Insolvenzverwalter von Solarworld in aller Welt nach Investoren für das Freiberger Werk gesucht. Nach dem endgültigen Aus wurden im Frühjahr die Anlagen und beweglichen Teile der Fabrik versteigert. Viele Fachkräfte hatten da bereits neue Arbeitsplätze gefunden.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.08.2019 | 19:00 Uhr

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