Von Leipzig ins Erzgebirge Messemännl zieht ins Nussknackermuseum Neuhausen

neues Ausstellungsstück im Nussknacker-Museum Neuhausen im Erzgebirge
Das Messemännchen ist Mitte Juli als neues Ausstellungsstück ins Museum eingezogen. Bildrechte: Nussknacker-Museum Neuhausen

Ein ein Meter großes Messemännchen ist die neue Attraktion im Nussknackermuseum in Neuhausen im Erzgebirge. Geschnitzt wurde es von einem Freund der Familie Löschner, die das Museum betreibt. "Der Anlass waren zwei Geburtstage: der 75. von meinem Vater und mein 49. Geburtstag. Seit Mitte Juli steht das Messemännl im Museum", berichtete Uwe Löschner. Der handwerklich begabte Freund der Löschners ist Frank Müller aus Reichenau bei Frauenstein. "Er hat hobbymäßig schon ein paar Besonderheiten für unser Museum hergestellt, so zum Beispiel ein Schachspiel mit Nussknackern und den Baron Münchhausen", so Löschner weiter. Eigentlich ist Frank Müller Fleischermeister. 

DDR-Maskottchen eines von 6.000 Ausstellungsstücken

Ausstellungsstücke im Nussknacker-Museum Neuhausen im Erzgebirge
Das Museum beherbergt die weltgrößten Nussknacker. Bildrechte: Nussknacker-Museum Neuhausen

Das Messemännchen ist bekannt als Maskottchen der Leipziger Messe zu DDR-Zeiten. Es stellt einen Reisenden mit der Weltkugel als Kopf dar. Im Mund trägt es eine Pfeife und es hat eine Aktentasche dabei. Es ist nur eines von vielen Attraktionen im Nussknackermuseum in Neuhausen. Das Museum zeigt über 6.000 Nussknacker aus vier Jahrhunderten und über 30 Ländern. "Es ist die größte Privatsammlung der Welt mit den größten Nussknackern, die zwischen vier und zehn Metern groß sind. Unsere kleinsten Nussknacker sind zwischen fünf und neun Millimetern groß", erzählte Museumsbetreiber Uwe Löschner.

Am Museumskomplex gibt es außerdem das Technische Museum Alte Stuhlfabrik mit der historischen Dampfmaschine und eine Motoradausstellung.

Quelle: MDR/sm

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