Sachsenmagistrale Unbekannte legen bei Freiberg Steine auf die Schienen

Mitteldeutsche Regiobahn stellt neue Triebwagen vor
Ein Triebwagen der Mitteldeutschen Regiobahn ist bei Freiberg über Steine auf den Schienen gefahren. Größere Schäden blieben aus. Bildrechte: MDR/L. Müller

Unbekannte haben mehrere Steine auf die Gleise der Bahnstrecke Dresden - Werdau gelegt. Wie die Bundespolizei mitteilte, überfuhr am Sonntagnachmittag ein Personenzug der Mitteldeutschen Regiobahn zwischen Kleinschirma und Freiberg die Hindernisse. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine erkennbaren Schäden am Triebwagen und keine Verletzten.

Bundespolizei appelliert an Eltern

Laut Bundespolizei werden aber beim Überfahren lebensgefährliche Steinsplitter in alle Richtungen geschleudert. Im schlimmsten Fall könne auch der Zug entgleisen. Da ein Kinderstreich nicht ausgeschlossen wird, rief die Bundespolizei Eltern auf, ihren Nachwuchs über die Gefahren des Spielens an Bahngleisen aufzuklären.

Die Strecke Dresden - Werdau - auch als Sachsenmagistrale bezeichnet - ist eine zweigleisige Fernbahnstrecke, auf der Züge zwischen Dresden und Süddeutschland fahren. Derzeit sind auf der Strecke planmäßig Regionalzüge zwischen Dresden und Hof über Chemnitz und Zwickau sowie Güterzüge unterwegs. Im Dezember 2006 hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr eingestellt und die letzten Intercity-Züge zwischen Dresden und Nürnberg aus dem Fahrplan gestrichen.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.11.2020 | 12:00 Uhr in den Nachrichten

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