28.05.2019 | 06:13 Uhr Chemnitz/Dresden: Zeuge sagt im Daniel-H.-Prozess wieder nicht aus

Prozessauftakt um Tod von Daniel H.
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Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Deutsch-Kubaners Daniel H. im vergangenen August in Chemnitz ist die Vernehmung eines Zeugen vor Gericht erneut gescheitert. Wie bereits zuvor machte der 23-jährige Iraker seine Aussage von der Ablösung des Staatsanwalts abhängig. Zugleich ließ er verlesen, dass er gegen die Einstellung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Staatsanwalt Beschwerde eingelegt hat.

Syrer wegen Totschlags angeklagt

Seit dem 28. März verhandelt das Landgericht Chemnitz gegen einen Syrer wegen gemeinschaftlichen Totschlags. Der 23-Jährige soll mit einem Iraker, nach dem weltweit gefahndet wird, am 26. August 2018 in Chemnitz den 35 Jahre alten Deutsch-Kubaner Daniel H. erstochen haben. Die Tat hatte Aufmärsche Rechtsextremer und Angriffe auf Ausländer ausgelöst. Der Prozess findet aus Sicherheitsgründen in Dresden statt.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 27.05.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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