09.07.2020 | 16:40 Uhr Möglicher Bombenfund: Plauen bereitet sich auf Evakuierungen vor

Menschen betrachten einen Plan auf einem Klavier
Bildrechte: Bernd Schädlich

Die Stadt Plauen bereitet sich auf eine mögliche Evakuierung am 18. Juli vor. Falls es sich bei den an der Syra- und Bleichstraße georteten metallischen Gegenständen um eine Weltkriegsbombe handeln sollte, müssen voraussichtlich 17.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, hieß es am Donnerstag aus dem Rathaus.

Geplant ist, dass Experten das Gelände am 17. Juli absuchen und die verdächtigen Gegenstände soweit wie möglich „angraben". Sollte es sich um eine oder mehrere Bomben handeln, werde der Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort entscheiden, in welchem Umkreis zu evakuieren ist. Für eine 250 Kilogramm-Bombe gilt in Sachsen ein Evakuierungs-Radius von mindestens einem Kilometer.

"Die Stadt Plauen steht vor ihrer größten Evakuierungsaktion, die wir bisher erlebt haben", sagt Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer. In Zeiten der Coronapandemie würden sich die Vorbereitungen für die Evakuierung besonders schwierig gestalten. Insgesamt wird für den Einsatz mit rund 500 Kräften von Stadtverwaltung, Rettungszweckverband, Polizei und Feuerwehr geplant.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 09.07.2020 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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