29.10.2019 | 15:50 Uhr Bombendrohung in Plauen war offenbar Schülerstreich

Hinter der Bombendrohung gegen eine Plauener Schule am Montag steckt wohl ein 16 Jahre alter Schüler. Gegen ihn wird nun wegen des Androhens einer Straftat ermittelt.

Einsatzkräfte befinden sich am Schulgebäude.
Polizei vor der Plauener Hufeland-Oberschule. Bildrechte: news5

Die Bombendrohung am Montag in Plauen war offenbar ein Schülerstreich. Wie die Polizeidirektion Zwickau am Dienstag mitteilte, haben die Ermittlungen zu einem 16-jährigen Schüler geführt. Dieser steht im Verdacht, das Handy einer Mitschülerin ohne ihr Wissen an sich genommen und damit die Straftat telefonisch angedroht zu haben. Die Polizei konnte noch am Montag das Handy sicherstellen und zweifelsfrei als das identifizieren, von dem der Anruf erfolgte. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen des Androhens von Straftaten ermittelt.

Evakuierung und Suche mit Hunden

Am Montagmorgen gegen 8 Uhr hatte ein Unbekannter telefonisch eine Bombenexplosion angekündigt. Die Hufeland-Oberschule an der Anton-Kraus-Straße und die Grundschule am Wartberg wurden daraufhin vorsorglich evakuiert, Schüler und Lehrer in der Plauener Festhalle in Sicherheit gebracht. Das Schulgebäude der Hufelandschule wurde mit einem Sprengstoffhund abgesucht. Gefunden wurde nichts.

Unklar war zunächst, ob der Drohanrufer tatsächlich die Schule oder aber die Hufeland-Straße gemeint hatte. Nach Angaben der Polizei hatte der männliche Anrufer davon gesprochen, dass "in der Hufeland" eine Bombe hochgehen solle. Daher sei die Polizei an beiden potenziellen Tatorten im Einsatz gewesen, berichtete der Polizeisprecher.

Quelle: MDR/PD Zwickau

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.10.2019 | 14:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2019, 15:55 Uhr

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