Illustration einer Norovirus-Infektion
Bildrechte: IMAGO

Schwerpunkt in Kitas und Pflegeeinerichtungen Hunderte Menschen im Vogtland an Norovirus erkrankt

Illustration einer Norovirus-Infektion
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Im Vogtlandkreis geht der Norovirus um. Betroffen sind nach Angaben des Gesundheitsamtes in Plauen vor allem Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen. Insgesamt werden aus 39 Einrichtungen Fälle der Magen-Darm-Erkrankung gemeldet. Aktuell seien rund 400 Personen betroffen.

Kerstin Zenker, Leiterin des Gesundheitsamtes, sagte MDR SACHSEN: "Wir haben jetzt im Vogtlandkreis schon vermehrt Norovirus-Erkrankungen. Das ist aber nichts Besonderes. Das beobachten wir in jedem Jahr." Es gebe jedes Jahr eine Häufung in den Monaten von Oktober bis März. Die Viren sind Zenker zufolge sehr widerstandsfähig. Sie rät allen Betroffen, vor jedem Kontakt mit Lebensmitteln die Hände zu waschen. Zudem sollte die Kleidung Erkrankter bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.

Bei Noroviren ist es so, dass man sich schon bei sehr kleinen Mengen ansteckt und sehr leicht anstecken kann. Und das wird natürlich noch mehr beschleunigt, wenn man sich nah zusammen aufhält.

Kerstin Zenker Leiterin Gesundheitsamt Vogtlandkreis

Noroviren auch in Westsachsen

Der Landkreis Westsachsen meldet aktuell 176 Fälle im laufenden Quartal, davon 72 Kinder zwischen 1 und 7 Jahren. Gemeinschaftseinrichtungen mussten bislang nicht geschlossen werden, hieß es weiter.

Quelle: MDR/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.12.2018 | ab 09:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2018, 13:37 Uhr

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