01.08.2019 | 11:15 Uhr Sachsen und Bayern eröffnen Fahndungszentrum Vogtland

Hubschrauber und Polizist.
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Im Polizeirevier Plauen ist am Donnerstagvormittag ein neues "Fahndungs- und Kompetenz-Zentrum Vogtland" eingeweiht worden. Die Bundespolizei, sächsische und bayerische Polizisten wollen von Plauen aus gemeinsam Kriminalität im Grenzraum zu Tschechien bekämpfen. Die Innenminister von Sachsen und Bayern, Roland Wöller (CDU) und Joachim Herrmann (CSU), haben einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterschrieben.

Gemeinsames bewerten und anschieben

Je drei Beamte der beteiligten Behörden sollen gemeinsam Aktionen gegen Grenzkriminalität anschieben. Schwerpunktgebiete dafür sollen Kontrollen auf Autobahnen, Bundesstraßen und in den Grenzregionen selbst sein. Ziel ist es, Menschenhandel, Drogenschmuggel und Autoschiebereien sowie Verstöße gegen das Waffenrecht weiter zurückzudrängen.

In Sachsen soll es drei gemeinsame Fahndungs- und Kompetenzzentren (FZK) entlang der Autobahnstrecke Plauen - Görlitz geben. In Bautzen wurde bereits das Zentrum "Ostsachsen" eröffnet. Ende August folgt dann das FZK "Mittelsachsen" in Stollberg.

Quelle: MDR/kk/AFP

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 01.08.2019 | 19:00 Uhr

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