16.10.2019 | 09:00 Uhr Erzgebirgische Pressnitztalbahn hilft bei der Berliner S-Bahn aus

Press-Bahn
Ein Zug aus dem Erzgebirge hilft bei der S-Bahn in Berlin aus. Bildrechte: MDR/L. Müller

Die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn aus Jöhstadt im Erzgebirge hilft noch bis Anfang November bei der S-Bahn in Berlin aus. Zwischen Ostkreuz und Ahrensfelde pendelt montags bis freitags ein Zug der Erzgebirger einmal in der Stunde. Dabei kommen unter anderem modernisierte Waggons aus Reichsbahnzeiten zum Einsatz, die Zwickau als Heimatbetriebswerk angeschrieben bekommen haben. Eine blaue Diesellok der Pressnitztalbahn zieht den Wendezug über Lichtenberg nach Ahrensfelde und schiebt ihn zurück zum Ostkreuz.

Die Deutsche Bahn baut nach eigenen Angaben am Biesdorfer Kreuz die S-Bahn-Strecken zwischen Nöldnerplatz und Ahrensfelde, Wartenberg und Wuhletal. Die Züge der Pressnitztalbahn verstärken dabei laut Fahrplan die Ersatzbusse.

Aus Verein wird Bahnunternehmen

Die Pressnitztalbahn ist aus dem Schmalspurbahnverein hervorgegangenen, der an die einstige Strecke Wolkenstein-Jöhstadt erinnert. Die GmbH ist bundesweit im Einsatz, fährt Bau- und Güterzüge, Sonderreisezüge und stellt Abschlepploks für Neubaustrecken. Zudem ist das Unternehmen für den Rasenden Roland auf der Insel Rügen und die Zubringerstrecke Bergen - Lauterbach zuständig. Die Firma unterstützt auch weiterhin den Erhalt der Museumsbahn Steinbach - Jöhstadt, wo ihre Ursprünge liegen.

Inzwischen ist die Pressnitztalbahn auch Ausbildungsbetrieb für Eisenbahner.

Quelle: MDR/lam

1 Kommentar

jackblack vor 33 Wochen

Tja, die DDR Produkte waren wohl doch nicht so schlecht wie von der TREUHAND behauptet.

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