13.07.2020 | 11:48 Uhr Veranstalter der Sächsischen Landesausstellung mit Auftakt zufrieden

Flaggen mit dem Logo der 4. Sächsischen Landesausstellung wehen vor dem Audi-Bau.
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Mit zweieinhalb Monaten Verspätung wegen der Corona-Pandemie ist der Auftakt der 4. Sächsischen Landesausstellung am Wochenende nach Einschätzung der Veranstalter gut gelungen. Das Publikum habe am zentralen Standort Zwickau sowie in Chemnitz, Oelsnitz/Erzgebirge, Crimmitschau und Freiberg die Chance für einen Besuch genutzt.

Allein in Zwickau kamen nach Veranstalterangaben mehr als 1.000 Besucher. Die vier Jahre lang vorbereitete Schau mit dem Titel "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" war am Freitagabend eröffnet worden. Die Gäste sind demnach aus ganz Sachsen angereist, kamen aber auch aus anderen Bundesländern sowie aus Tschechien und der Schweiz.

Wir sind zufrieden, die Resonanz ist positiv, das Interesse da.

Christian Landrock Sprecher der Landesausstellung

Alte Audi-Halle zeigt multimediale Zeitreise

Der zentrale Teil in einer alten Montagehalle der Auto Union AG von 1938 in Zwickau bietet mit rund 600 Exponaten eine multimediale Zeitreise durch die Historie des Landes. In sechs Kapiteln soll die industriekulturelle Tradition und deren Einfluss auf die Menschen deutlich werden und ihre Potenziale für die Zukunft aufgezeigt werden. Die Zeitreise zeichnet die industrielle Entwicklung Sachsens und damit verbundene gesellschaftliche Veränderungen nach - an authentischen Orten von "Kohleboom" über "Textilboom" bis "Silberboom". Das Gesamtbudget der Landesausstellung liegt bei zehn Millionen Euro.

Quelle: MDR/dpa/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN . Das Sachsenradio | 13.07.2020 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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