Bergbaugeschichte Priesterhäuser Zwickau zeigen Wismut-Ausstellung

Eine Schaufensterpuppe in der Ausstellung Bergbau Priesterhäuser Zwickau
Im Mittelpunkt der Sonderausstellung in den Priesterhäusern Zwickau steht die von der Wismut AG
verwendete Bergbautechnik.
Bildrechte: Stadtverwaltung Zwickau

In den Priesterhäusern Zwickau wird am Sonntag eine Ausstellung über den Uranerz-Bergbau in der DDR eröffnet. Wie die Stadtverwaltung Zwickau mitteilte, liegt der Schwerpunkt dabei auf der Bergbau-Technik, die bei der Wismut AG zum Einsatz kam. Zu sehen sind Modelle einstiger Wismut-Fahrzeuge, Filme und jede Menge Fotos.

Ziel ist es, einen Eindruck von der schweren und gefährlichen Arbeit unter Tage zu vermitteln. Die Modelle der Wismut-Fahrzeuge wurden von einer Gruppe interessierter Modellbauer hergestellt. Laut Stadtverwaltung steht am Sonntag zur Eröffnung der Ausstellung je ein Vertreter der Wismut GmbH und der Modellbauer für Fragen bereit. Zu sehen ist die Ausstellung "Die Bergbautechnik der Wismut" bis zum 25. Oktober.

Helm und Lampe in einer Ausstellung zu Bergbau Priesterhäuser Zwickau
Bildrechte: Stadtverwaltung Zwickau

Wismut GmbH Das Bergbauunternehmen war 1947 als SAG Wismut in Ostthüringen und
im sächsischen Erzgebirge gegründet worden. Ziel war der Abbau von
Uranerz, das der Sowjetunion im Kalten Krieg als Rohstoff für ihr
Atombombenprogramm dienen sollte. Bis zum Ende der DDR 1990
produzierte das Unternehmen, das ab 1954 Sowjetisch-Deutsche Aktien
Gesellschaft ( SDAG ) Wismut hieß, demnach rund 231.000 Tonnen Uran und
war damit der viertgrößte Produzent des radioaktiven Schwermetalls
weltweit.

Mit der Wiedervereinigung 1990 endete der Uranbergbau der Wismut.
Das Unternehmen wurde in die bundeseigene Wismut GmbH umgewandelt,
die seither mit der Sanierung der Hinterlassenschaften des Bergbaus
betraut ist.

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