17.07.2019 | 05:32 Uhr Geldstrafe im Berufungsprozess um Verunglimpfung der Zwickauer OB

Im Berufungsverfahren um die Verunglimpfung der Zwickauer Oberbürgermeisterin Pia Findeiß hat das Landgericht Zwickau am Dienstag seine Urteile verkündet. Einer der Angeklagten wurde der üblen Nachrede für schuldig befunden und muss knapp 2.000 Euro Geldstrafe zahlen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er bei einem sogenannten Stadtteilspaziergang vor drei Jahren Pia Findeiß lautstark vorwarf, IS-Kommandeure zu beherbergen. Der zweite Angeklagte wurde freigesprochen.

In einem ersten Verfahren hatte das Amtsgericht Freiheitsstrafen von acht Monaten gegen die Beschuldigten verhängt, diese aber zur Bewährung ausgesetzt. Dagegen legten sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft Berufung ein.

Die Zwickauer Rathauschefin sah sich in der Vergangenheit wiederholt Vorwürfen und Einschüchterungsversuchen aus dem rechtsextremen Spektrum ausgesetzt. Unter anderem wurde sie bei einem privaten Friedhofsbesuch mit ihren Enkeln gefilmt.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.07.2019 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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