Zeugensuche Kinder werfen Eisbrocken von Brücke in Crimmitschau

Polizeifahrzeuge
Bildrechte: imago/Eibner

In Crimmitschau haben erneut Kinder von einer Fußgängerbrücke Eisbrocken auf eine Straße geworfen. Wie die Polizeidirektion Zwickau mitteilte, wurde dabei am Dienstagabend die Frontscheibe eines Autos getroffen. Es entstand ein Schaden von 1.000 Euro. Die Polizei sucht nun dringend Zeugen.

Zeugen gesucht Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Personen machen können, sich im Polizeirevier Werdau zu melden.
Tel: 03761 702 0

Bereits am Montagabend warfen Kinder Eis von der selben Brücke auf Autos. Auch dabei wurde bereits ein Wagen beschädigt. Der Gesamtschaden beider Vorfälle wird auf 1.500 Euro beziffert.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.01.2021 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

4 Kommentare

lk2001 vor 5 Wochen

Kinder haben schon immer Blödsinn gemacht und es wäre halt auch mal die Aufgabe der Staatsmacht ihnen da auf die Finger zu klopfen. Oft hilft da schon seht böse schauen. Ich kenne das, ist in etwa 35 Jahre her. Aber was ihnen auch helfen würde wäre schlicht Schule ... nur so als Hinweis an die Politik.

mattotaupa vor 5 Wochen

" Altersgrenze Straffreiheit abzusenken. Das wäre doch mal was für die EU." was hat das mit der eu zu tun? das stgb wird nicht in brüssel beschlossen. aber wenn sie schon bei eu sind, da gibt es unterschiedliche regelungen und in portugal und luxemburg setzt strafmündigkeit erst mit 16-18 jahren ein. das sind deswegen keine verbrechenshochburgen. in frankreich, irland, england, schottland (ja, 2x ex-eu) setzt strafmündigkeit mit 10-13 jahren ein. verbrechen gibt es dort dennoch ausreichend und kinder machen auch dort totalen blödsinn, weil sie sich die strafgesetze eh nicht vorher durchlesen und auch konsequenzen von taten weniger durchdenken, weil es halt kinder sind. die schwammige formulierung "dienstagABEND" und "montagABEND" läßt mich dennoch hinsichtlich der aufsichtspflicht aufhorchen. schilder mit "betreten verboten. eltern haften für ihre kinder" oder appelle der eltern hielten uns früher auch nie auf dauer von baustellen und abrißhäusern fern.

Manfred vor 5 Wochen

Was für ein primitiver Kommentar....ich weiß nicht wie er seine Kindheit verbracht hat, aber Blödsinn haben Kinder schon immer gemacht. Natürlich ist es falsch und sogar gefährlich, aber Kinder denken gar nicht an eventuelle Folgen und das hat nichts mit falscher Erziehung zu tun. Und wie geht's weiter 10 jährige in den Knast? Ausserdem wird gerade in der jetzigen Zeit von Kindern sehr sehr viel verlangt, da ist jede Ablenkung, wenn auch die falsche etwas gutes.

Mehr aus Zwickau, Altenburg und Greiz

Förderturm des Schachtes Martin Hoop IX in Mülsen bei der Sprengung 1 min
Förderturm des Schachtes Martin Hoop IX in Mülsen bei der Sprengung Bildrechte: MDR

In Mülsen bei Zwickau war der Förderturm des Martin-Hoop-Schachtes 9 der letzte Zeitzeuge des Steinkohlebergbaus in der Region. Jetzt wurde der 34 Meter hohe Turm gesprengt.

Mi 03.03.2021 17:02Uhr 00:57 min

https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/zwickau/foerderturm-muelsen-zwickau-sprengung-steinkohle100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Mehr aus Sachsen