Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Crimmitschau
Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Crimmitschau. Bildrechte: MDR SACHSENSPIEGEL

15.10.2019 | 18:56 Uhr Geld für Schocken-Kaufhäuser in Zwickau und Crimmitschau

Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Crimmitschau
Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Crimmitschau. Bildrechte: MDR SACHSENSPIEGEL

Zwickau und Crimmitschau haben Fördermittel für die Sanierung ihrer Schocken-Kaufhäuser erhalten. Die Förderurkunden für "Nationale Projekte des Städtebaus" haben sich die Oberbürgermeister am Dienstag in Berlin von Bundesinnenminister Horst Seehofer abgeholt. Über das Programm wird die Sanierung und Wiederbelebung der Schocken-Kaufhäuser der beiden Städte mitfinanziert.

Nutzung als Wohn- und Geschäftshäuser

Für Zwickau werden vier Millionen Euro Bundesmittel bereitgestellt. 2,6 Millionen Euro stehen für das Kaufhaus Schocken in Crimmitschau zur Verfügung. Beide Städte planen Geschäfte und Wohnungen in den leer stehenden Gebäuden. In Zwickau sollen zusätzliche Teile der Verwaltung in das ehemaligen Kaufhaus einziehen.

Die Brüder Schocken hatten Anfang 1900 bundesweit 30 Warenhäuser eröffnet, darunter in Chemnitz, Stuttgart und Berlin. Schocken war eines der erfolgreichsten Warenhausunternehmen in Deutschland. Die jüdische Familie wurde 1938 durch die Nationalsozialisten enteignet.

Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Zwickau
Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Zwickau. Bildrechte: MDR SACHSENSPIEGEL

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.10.2019 | ab 16 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 15.10.2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2019, 18:56 Uhr

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