24.05.2019 | 15:43 Uhr Stalker und Sportschütze Hardy G. soll drei Jahre hinter Gitter

Weil er seine Ex-Freundin massiv bedroht und ihr nachgestellt hat, soll der Sportschütze Hardy G. für drei Jahre ins Gefängnis. Das Amtsgericht Zwickau sah es am Freitag als erwiesen an, dass der 30-Jährige im Juni 2018 in das Haus der Frau eingebrochen war. Zudem habe er die 36-Jährige seit dem Frühjahr mit Nachrichten bombardiert und sie und ihre beiden Kinder mit dem Tod bedroht.

Richter: Angeklagter hat Grenze überschritten

Der Richter sagte: "Damit hat der Angeklagte eine Grenze überschritten." Demnach habe er bis heute nicht verkraftet, dass die Beziehung zu Ende gegangen sei.

Der Fall hatte vergangenen Sommer für Aufsehen gesorgt, weil nach dem Sportschützen aus Burgstädt bei Chemnitz fünfeinhalb Wochen bundesweit gefahndet worden war. Die Polizei hatte für die Suche unter anderem ein Waldgebiet bei Limbach-Oberfrohna abgeriegelt, weil vermutet worden war, dass der Mann eine Waffe bei sich trug. Dem Richter zufolge fehlt bis heute jede Spur vom Gewehr des Mannes. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: MDR/lam/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.05.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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