Ein türkises Cabrio steht vor einer bergigen Landschaft. Das Lenkrad ist weiß. Es ist ein Oldtimer der Firma Skoda.
"Sachsens längstes Automobilmuseum" ist in diesem Jahr mehrfach in Zwickau zu Gast. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH

Sachsen Classic Schaulaufen der Oldtimer in Zwickau

Mit ihrer 16. Auflage ist die historische Rallye "Sachsen Classic" selbst schon ein Klassiker für historische Fahrzeuge. In diesem Jahr stand die 900-jährige Stadt Zwickau im Mittelpunkt des Schaulaufens der Oldtimer.

 Ein türkises Cabrio steht vor einer bergigen Landschaft. Das Lenkrad ist weiß. Es ist ein Oldtimer der Firma Skoda.
"Sachsens längstes Automobilmuseum" ist in diesem Jahr mehrfach in Zwickau zu Gast. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH

Die 16. Auflage der historischen Rallye "Sachsen Classic" war in diesem Jahr besonders eng mit der Automobilstadt Zwickau verbunden. Die Rallye startete am Donnerstag nicht nur mitten in der Zwickauer Innenstadt auf dem Hauptmarkt. Zwei der drei Etappen begannen und endeten in diesem Jahr dort. Damit erwies Rallye-Organisator Harald Koepke der Stadt Zwickau, die in diesem Jahr ihr 900. Stadtjubiläum begeht, eine besondere Ehre. "Wir sind deshalb in diesem Jahr extra eine Woche später gegangen mit der Veranstaltung, damit wir in der 'guten Stube' von Zwickau, auf dem Hauptmarkt starten können. Damit steht Zwickau für ein verlängertes Wochenende ganz im Zeichen des Automobils."

Mobile Autogeschichte Sachsen Classic Rallye in Zwickau losgerollt

Oldtimer vor einer Bilderbuchkulisse. Bei der Sachsen Classic Rallye werden historische Autos präsentiert, die vor allem eines sind: Echte Hingucker!

Ein Oldtimer aus den 20er Jahren mit Stoffverdeck.
Das ist das älteste Fahrzeug, das an der Rallye teilnimmt. Ein Buick von 1926 - unrestauriert! Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Ein Oldtimer aus den 20er Jahren mit Stoffverdeck.
Das ist das älteste Fahrzeug, das an der Rallye teilnimmt. Ein Buick von 1926 - unrestauriert! Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Blick ins Cockpit eines Oldtimers mit historischen Rundinstrumenten, Stoppuhren und Rennhandschuhen.
So sieht es bei den tollkühnen Männern in ihren fahrenden Kisten aus: Rennhandschuhe, Rundinstrumente, historische Stoppuhren... Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Der springende Jaguar als Kühlerfigur auf einem gleichnamigen Fahrzeug.
Das waren noch Zeiten, als die Autos solche Kühlerfiguren hatten. Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Spitz zulaufendes Heck eines historischen britischen Rennwagens.
Ein schöner Rücken... Ein britischer Rennwagen muss natürlich in "British racing green" lackiert sein. Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Ein historischer Roadster, ein Triumph.
Apropos Rennwagen: Wer in diesem Triumph-Roadster auf die Strecke geht, muss fit sein. Sitzhöhe: 20 Zentimeter. Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Ein historisches Cabrio, der Mercedes SL.
Es war einmal, da sah ein Mercedes SL nicht so viel anders aus... Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Ein historisches Cabrio, der Wartburg 313.
...als ein Wartburg 313. Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Ein historisches Cabrio, der Citroën DS.
Ganz anders kommen die Franzosen daher: Der Citoën DS wird auch "Die Göttin" genannt. Grund ist die außergewöhnliche Form und der Fahrkomfort. Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Eine historische Limusine, ein Citroën Traction Avant.
Der Fluchtwagen steht bereit! Der Citroën Traction Avant wurde auch als Gangsterlimousine bezeichnet, weil er so schnell war. Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
Ein orangenes Auto fährt auf einer asphaltierten Straße. Das Auto trägt die Nummer 174 und sieht wie ein Rennauto aus. Es ist ein Modell der Firma Skoda.
SKODA ist gleich mit mehreren Modellen am Start. Hier ein Sportcoupé 110 R von 1978. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH
Ein weiss-rot-blaues Auto mit gelben Felgen fährt auf einer Straße.  Es ist ein Modell der Firma Skoda. Im Hintergrund sind mehrere Menschen zu sehen, die an einer Absperrung stehen.
Hier sitzt der siebenfache deutsche Rallye-Champion Matthias Kahle in einem SKODA 130 RS. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH
 Ein creme-weinrotfarbenes Auto fährt auf einer Landstraße. Die Scheinwerfer des Autos sind rund und schwach belecuhtet. Die Felgen sind cremfarben. Auf dem Nummernschil steht A 21-07.
Der SKODA 440, im Volksmund SPARTAK genannt, bestimmte für Jahrzehnte das Bild der Marke. Bei der Sachsen Classic Rallye startet ein Modell von 1957. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH
 Ein türkises Cabrio steht vor einer bergigen Landschaft. Das Lenkrad ist weiß. Es ist ein Oldtimer der Firma Skoda.
Dieses Cabriolet ist das Modell FELICIA. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH
Ein schwarzes, rundliches Auto fährt auf einer Landstraße. Es hat einen schwarz-weißen Streifen auf dem Dach und sieht dadurch aus wie ein Rennauto. Das Nummernschild ist mit roter Schrift. Darauf steht HE-0707.
Ein SKODA OCTAVIA 1200 TS. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH
Auf einem recht unscharfen Bild sieht man ein grünes, kastiges Auto schräg auf einer grün-gelben Wiese. Das Auto sieht einem Jeep ähnlich, es hat hinten eine braune Plane.
Der TREKKA von 1969. Er gilt als Urahn der heutigen SUV-Modelle der Marke. Entwickelt wurde er allerdings in Neuseeland. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH
Eine historische Limusine passiert eine Strartrampe zur Sachsen Classic.
Start frei! Pünktlich 12:01 passierte das erste Fahrzeug den Start zur "16. Sachsen Classic" auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich
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Bei "Sachsens längstem Automobilmuseum", so der Veranstalter, die Motor Presse Stuttgart, starteten etwa 80 Klassiker bis Baujahr 1976 und Youngtimer, die mindestens 20 Jahre alt sind. Die Streckenlänge betrug in diesem Jahr insgesamt 577 Kilometer. Zum ersten Mal waren die historischen Fahrzeuge am Donnerstag ab 11:30 Uhr auf dem Zwickauer Hauptmarkt zu sehen. Die erste Etappe von Zwickau nach Zwickau begann dann 12:00 Uhr und führte unter dem Titel "Sachsenring" über die berühmte Steile Wand von Meerane und die Rennstrecke Sachsenring zurück nach Zwickau.

Am Freitag mussten Teilnehmer und Zuschauer früh auf den Beinen sein. Um 8:00 Uhr startete der Fahrzeugtross wiederum vom Zwickauer Hauptmarkt. Die 230 Kilometer lange Etappe führte über Johanngeorgenstadt nach Tschechien. Die Fahrzeuge wurden ab 15:45 in Zwickau zurückerwartet. Die "Königsetappe" am Sonntag startete ebenfalls 8:00 Uhr, führte durch das Erzgebirge und endete gegen 15:45 in Chemnitz.

Ein schwarzes, rundliches Auto fährt auf einer Landstraße. Es hat einen schwarz-weißen Streifen auf dem Dach und sieht dadurch aus wie ein Rennauto. Das Nummernschild ist mit roter Schrift. Darauf steht HE-0707.
Das Schaulaufen der schönen alten Automobile und Motorräder führt durch malerische sächsische Landschaften. Bildrechte: Skoda Auto Deutschland GmbH

Quelle: MDR/tfr/gf

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - DAS SACHSENRADIO | 21.08.2018 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz
MDR SACHSENSPIEGEL | 23.08.2018 | 19:00 Uhr

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Zuletzt aktualisiert: 27. August 2018, 06:27 Uhr

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1 Kommentar

24.08.2018 21:54 mare nostrum 1

Also gut, jemand will einen Oldtimer hegen und pflegen. Er/sie tue das.
Mich stören dabei die Ekstasen/Beifallsbekundungen am Wegesrand.
Die Zuschauer bewundern das Geld und fragen sich nicht, woher es kommt.

[...]

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