07.11.2019 | 12:11 Uhr Wilkau-Haßlau: Zwei Schulbusse ohne gültige Hauptuntersuchung gestoppt

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) hat die von ihm beauftragten Schulbusse unter die Lupe genommen. Bei der Kontrolle vor einer Schule in Wilkau-Haßlau sind zwei Kleinbusse aufgefallen, bei denen die Hauptuntersuchung (landläufig als "TÜV" bekannt) überfällig war. Der Zweckverband teilte mit, man habe den sogenannten freigestellten Schülerverkehr im Fokus gehabt. Kontrolliert wurden also Busunternehmer, die all jene Kinder befördern, die nicht mit den öffentlichen Bussen fahren können. Solche Schülerbusse kommen zum Einsatz, wenn öffentliche Linien fehlen oder der Schulweg etwa von abgelegenen Siedlungen zu lang ist.

Weitere Kontrollen angekündigt

Die eingesetzten Fahrzeuge müssen mit Schulbusschildern, zusätzlichen Blinkleuchten an der Rückseite, gesicherten Fahrgasttüren, Kindersitzen und Sicherungen für Rollstuhlfahrer ausgestattet sein. Gewerbeaufsicht und Polizei hätten bei den eingesetzten Kleinbussen nur geringe Mängel festgestellt. Man werde aber weitere unangekündigte Kontrollen durchführen, kündigte der zuständige Bereichsleiter beim Verkehrsverbund an.

Der VMS ist für die Schülerbeförderung in den Landkreisen Zwickau, Mittelsachsen und Erzgebirge zuständig. In diesem Schuljahr werden 42.500 Mädchen und Jungen zwischen Wohnung und Schule transportiert.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 07.11.2019 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 07. November 2019, 12:14 Uhr

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