Der Rennwagen von Kai Günther auf der Strecke bei der Waldviertelrallye.
Der Rennwagen von Kai Günther auf der Strecke bei der Waldviertelrallye 2017. Bildrechte: imago/GEPA pictures

24.05.2019 | 22:32 Uhr Sachsen-Rallye nach Unfall mit zwei Toten abgebrochen

Der Rennwagen von Kai Günther auf der Strecke bei der Waldviertelrallye.
Der Rennwagen von Kai Günther auf der Strecke bei der Waldviertelrallye 2017. Bildrechte: imago/GEPA pictures

Bei einem Unfall während der Sachsen-Rallye sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dabei handelt es sich um einen 48 Jahre alten Rennpiloten und seinen 44 Jahre alten Beifahrer, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Zwickau MDR SACHSEN bestätigte. Das Rallye-Magazin hatte zuerst über den tödlichen Unfall berichtet. Zunächst war nur von einem Toten und einem schwerverletzten Beifahrer die Rede. Beide Männer seien ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie ihren schweren Verletzungen erlagen, teilte die Polizei mit. Der Sachschaden wird mit etwa 50.000 Euro angegeben.

Die Rallye wurde abgebrochen. Der Automobilclub von Deutschland, unter dessen Marke die Rallye läuft, teilte auf Facebook weiter mit, weitere Personen seien nicht in den Unfall verwickelt. Der Unfall habe sich auf der ersten Wertungsprüfung ereignet. Das Auto sei kurz nach dem Start von der Strecke abgekommen.

Kai Günther im Rennwagen sitzend.
Renn-Pilot Kai Günther kam bei dem Unfall am Freitag ums Leben. Hier ein Archivbild aus dem Jahr 2017. Bildrechte: imago/GEPA pictures

Berichten zufolge geschah das Unglück an einem Berg nahe Kirchberg im Landkreis Zwickau. Der Pilot habe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Übereinstimmenden Berichten zufolge soll es sich bei den Toten um den Renault-Pilot Kai Günther aus Lößnitz und seinen Beifahrer Sebastian Walker handeln.

Die Sachsen-Rallye war am Freitag in Zwickau gestartet worden. Bis Sonnabend waren Rennläufe im Zwickauer Land und im Vogtland geplant. In einem Bericht der "Freien Presse" heißt es, dass es sich nicht um den ersten schweren Unfall bei der Sachsen-Rallye handelt. 2006 sei ein Trabant-Fahrer mit mehr als 100 km/h in einen Straßengraben gerutscht und hatte sich überschlagen. Beide Insassen konnten nur noch tot geborgen werden. Auch 2006 und 2019 gab es demnach schwere Unfälle.

Unfall Sachsen Rallye
Blick auf die Unfallstelle einen Tag danach. Kerzen und Blumen erinnern an das Unglück. Bildrechte: Ralph Köhler propicture-fotoagentur

Quelle: MDR/lam/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 24.05.2019 | 22:00 Uhr

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