Ein Arbeiter trägt eine Baumstütze am Gedenkort für Enver Simsek, dem ersten Opfer der Terrorzelle NSU, im Schwanenteichpark.
Gedenkort im Schwanenteichpark von Zwickau. Bildrechte: dpa

04.12.2019 | 12:11 Uhr Keine Videoüberwachung mehr am Gedenkort für NSU-Opfer in Zwickau

Ein Arbeiter trägt eine Baumstütze am Gedenkort für Enver Simsek, dem ersten Opfer der Terrorzelle NSU, im Schwanenteichpark.
Gedenkort im Schwanenteichpark von Zwickau. Bildrechte: dpa

Die Videoüberwachung des Gedenkortes für die Opfer des NSU in Zwickau ist beendet. Das teilte die Polizei mit. Der Gedenkort werde aber weiter regelmäßig bestreift und kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft hatte die Überwachung des Geländes per Video zur Strafverfolgung für zwei Monate angeordnet, nachdem es zuvor zur Schändung eines Gedenkbaums und einer Bank gekommen war. Am 3. Dezember wurde die eingesetzte Videotechnik planmäßig wieder abgebaut und sämtliches Videomaterial gelöscht

Unbekannte hatten Anfang Oktober einen Gedenkbaum für das NSU-Mordopfer Enver Simsek abgesägt. Die Eiche war erst im September gepflanzt worden. Zudem wurde zwei Tage nach der Tat eine Gedenkbank für die Opfer rechter Gewalt demoliert. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei sucht weiter Zeugen.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.12.2019 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 04. Dezember 2019, 12:11 Uhr

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