19.07.2019 | 13:31 Uhr Update: Weitere Landkreise verbieten Wasserentnahme

In den Landkreisen Zwickau, Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist seit Freitag das Abpumpen von Wasser aus Bächen und Flüssen verboten. Wie das Landratsamt in Zwickau mitteilte, sind die Wasserstände aufgrund der Trockenheit zu niedrig. Die Leiterin des Umweltamtes, Brit Wendler, sagte MDR SACHSEN, nach dem Dürrejahr 2018 seien nicht nur die Wasserstände erneut sehr niedrig, an den Pegelmessstellen werde auch nur eine geringe Durchflussmenge registriert. Der Regen der vergangenen Tage habe diese Situation nicht wesentlich entspannt. Aufgrund dieser angespannten Lage habe der Landkreis jetzt eine Allgemeinverfügung erlassen. Sie verbietet das Pumpen aus den Gewässern für Anlieger und Eigentümer.

Das Landratsamt in Freiberg erklärte, bei weiterer Wasserentnahme durch Pumpen würden die Gewässer sowie die darin lebenden Tiere und Pflanzen nachhaltig gestört. Erlaubt bleibe jedoch, Wasser mit Handgefäßen abzuschöpfen - aber nur maßvoll. Das Landratsamt in Pirna verwies darauf, dass bei Verstößen Bußgelder bis zu 50.000 Euro drohen.

In vielen anderen sächsischen Städten und Gemeinden gilt bereits ein Wasserentnahmeverbot. Betroffen sind folgende Regionen:

  • Stadt Chemnitz
  • Stadt Dresden
  • Landkreis Nordsachsen
  • Erzgebirgskreis
  • Landkreis Bautzen
  • Landkreis Görlitz

Quelle: MDR

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.07.2019 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

Mehr aus Zwickau, Altenburg und Greiz

Mehr aus Sachsen