28.03.2020 | 12:46 Uhr Licht aus in Coronakrise: Sächsische Städte beteiligen sich an Earth Hour

Earth Hour - Weltweit Licht aus
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Am Sonnabend gehen in sieben sächischen Städten für eine Stunde die Lichter aus. Grund dafür ist die 13. internationale "Earth Hour". Die von der Umweltschutzorganisation WWF organisierte Aktion soll ein globales Zeichen für den Schutz des Planeten setzen. Aus diesem Grund werden von 20:30 bis 21:30 Uhr die Lichter an Gebäuden und Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt ausgeschaltet. Auch die privaten Haushalte sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Sieben sächische Städte löschen die Lichter

In Sachsen sollen der Altmarkt in Plauen sowie das Rathaus in Zwickau für eine Stunde unbeleuchtet sein. In Chemnitz werde für eine Stunde die Beleuchtung des Karl-Marx-Monuments und des bunten Schornsteins des Heizkraftwerks abgeschaltet, kündigte die Stadt an. Auch in Leipzig soll an mehren Gebäuden wie dem Alten Rathaus, der Oper, dem Museum der bildenden Künste, der Nikolaikirche, der Thomaskirche sowie am Gewandhaus das Licht ausgehen. Neben Freiberg beteiligen sich auch Freital und Pirna an der Earth Hour.

Virtuelle Earth Hour wegen Coronakrise

Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen. Auch in der Coronakrise will die Umweltstiftung nicht auf das Innehalten für Natur und Umwelt verzichten. Wegen des Versammlungsverbots sind die Menschen dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #EarthHour ihre persönlichen virtuellen Earth-Hour-Momente zu teilen.

Licht aus seit 2007

Begonnen hat die Earth Hour 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen laut WWF an der ersten Earth Hour teil. Heute sind rund 7.000 Städte auf allen Kontinenten Teil der Aktion, deutschlandweit sind es 366 Städte.

Quelle: MDR/mar

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.03.2020 | 13:00 Uhr in den Nachrichten

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