Kleiner Grenzverkehr Sachsen dürfen nicht mehr zum Shoppen und Tanken nach Tschechien und Polen

An einem Grenzübergang mit Geschäften sind viele Autos und Menschen unterwegs.
Angesichts der hohen Infektionszahlen ist der Kleine Grenzverkehr zwischen Sachsen, Tschechien und Polen ausgesetzt. Bildrechte: Bernd März

Sachsen hat den sogenannten Kleinen Grenzverkehr zum Tanken und Einkaufen in den Nachbarländern Tschechien und Polen ausgesetzt. Nur wer einen triftigen Grund habe, dürfe ohne Quarantänepflicht und nur noch für maximal zwölf Stunden aus einem ausländischen Risikogebiet nach Sachsen einreisen oder sich die gleiche Zeit im ausländischen Risikogebiet aufhalten, teilte das Sozialministerium am Montagabend mit. Erlaubt sei dies aus beruflichen, sozialen oder medizinischen Gründen.

Kein Einkaufstourismus

"Gleichzeitig darf der Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung dienen oder gedient haben", hieß es. Sozialministerin Petra Köpping (SPD) erklärte: "Ich habe mehrfach deutlich gemacht, dass ich mit Blick auf die hohen Infektionszahlen regen grenzüberschreitenden Einkaufstourismus sehr kritisch sehe. Angesichts der ernsten Lage haben wir entschieden, dass Einkaufs- oder Tankfahrten nicht mehr von der Quarantänepflicht ausgenommen sind."

Quelle: MDR/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.11.2020 | ab 21:00 Uhr in den Nachrichten

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