Wirtschaftshilfe Sachsen ebnet Weg für "Novemberhilfe"

Geldscheine und Stempel mit dem Aufdruck Staatshilfe
Mit der "Novemberhilfe" sollen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des Umsatzes vom November 2019 gewährt werden. Bildrechte: imago images/Steinach

Sachsen hat den Weg für die "Novemberhilfe" in der Corona-Krise geebnet. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) erklärte am Dienstag, das Kabinett habe eine Vorlage dafür verabschiedet. Nun müsse der Bund die notwendigen technischen Voraussetzungen schaffen, damit Unternehmer, Selbstständige und Künstler Anträge stellen können, so Dulig.

Die Hilfe richtet sich an alle, die direkt, indirekt oder mittelbar von den Corona-Schutzmaßnahmen betroffen sind, betonte Dulig. Darunter fallen unter anderem Hotelbetreiber, Solo-Selbstständige, Messebauer oder auch Vereine.

Der Bund wird dafür bis zu 14 Milliarden Euro bereitstellen. Mit der Hilfe sollen staatliche Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des Umsatzes vom November 2019 gewährt werden. Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz auch den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen.

Erste Zahlungen Ende November

Erste Gelder der Hilfe sollen voraussichtlich Ende November ausgezahlt werden. Zunächst sollen Betroffene Abschlagszahlungen erhalten - Solo-Selbstständige bis zu 5.000 Euro, Unternehmen bis zu 10.000 Euro. Das Verfahren der regulären Auszahlung werde parallel vorbereitet, damit unmittelbar an die Abschlagszahlungen die restliche Finanzhilfe gezahlt werden kann.
Die Antragstellung soll laut Finanz- und Wirtschaftsministerium über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de in der letzten Novemberwoche starten, voraussichtlich am 25. November.

Quelle: MDR/bb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.11.2020 | 17:00 Uhr in den Nachrichten

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