Corona-Lockerungen Kita- und Schulöffnungen in Sachsen - Fragen und Antworten

Am 15. Februar öffnen Kitas und Grundschulen in Sachsen. Darauf hat sich das sächsische Kabinett verständigt. Doch was erwartet Kinder, Eltern, Lehrerinnen, Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher? Hunderte Nutzende haben uns ihre Fragen zu den angekündigten Öffnungen geschickt. Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten und wichtigsten Fragen.

Ein Mund- und Nasenschutz liegt am ersten Schultag des neuen Schuljahres in einer Grundschule auf der Federmappe.
Die Grundschulen in Sachsen öffnen am kommenden Montag. Auch Kita-Kinder dürfen wieder in ihre Gruppen. Doch trotz eindeutiger Lockerungen bleiben auch viele Einschränkungen - vor allem für Kinder der weiterführenden Schulen. Bildrechte: dpa

Öffnungen

Welche Einrichtungen sollen ab dem 15. Februar geöffnet werden?

Geplant ist eine Öffnung von Grundschulen und Einrichtungen zur Kindertagespflege im gesamten Freistaat.

Werden die Kitas im Regelbetrieb arbeiten?

Geplant ist ein eingeschränkter Regelbetrieb. Es kann also beispielsweise zu eingeschränkten Öffnungszeiten kommen. Eltern werden gebeten, ihre Kinder, wenn möglich, weiter zu Hause zu betreuen.

Wird es eine Präsenzpflicht an Grundschulen geben?

Nein, an Grundschulen soll die Schulbesuchspflicht vorerst ausgesetzt werden. Eltern können also selbstständig entscheiden, ob sie ihr Kind in die Schule schicken. Falls ein Kind zu Hause bleiben soll, müssen Eltern aber sicherstellen, dass das häusliche Lernen fortgesetzt wird, denn es besteht weiterhin eine Schulpflicht.

Ab wann dürfen auch Schüler ab der 5. Klasse wieder zum Unterricht?

Das ist bisher noch nicht abschließend geklärt, hieß es vom Kultusministerium. Wahrscheinlich seien aber Öffnungen ab dem 8. März. Dann könnten Schüler der mittleren Klassen im Wechselunterricht lernen.

Was passiert, wenn das Kind und/oder ein Elternteil Risikopatient sind?

In den Kitas gibt es generell keine Präsenzpflicht, Kinder können also weiterhin zu Hause betreut werden. Für Grundschulen wurde vorerst die Schulbesuchspflicht ausgesetzt. Falls Kind oder Eltern also Risikopatienten sind, kann es weiter zu Hause beschult werden.

Warum gibt es kein bundeseinheitliches Vorgehen?

Ein bundeseinheitliches Vorgehen hält Kultusminister Christian Piwarz nach eigenen Angaben für schwierig, da schon allein die Voraussetzungen im Freistaat sehr unterschiedlich seien. Durch das föderale Bildungssystem in Deutschland sind die Bestimmungen in jedem Land sehr unterschiedlich. Laut Piwarz stimmen sich die Kultusminister allerdings über gemeinsame Schritte ab. So seien sich im Kern alle einig gewesen, dass Grundschulen und Kitas zuerst geöffnet werden müssten.

Warum gibt es nun Lockerungen im Bereich der Schulen und Kitas, wenn die Inzidenz noch hoch ist und sich mehrere Mutationen verbreiten?

Im Gespräch mit MDR SACHSEN sagte Kultusminister Christian Piwarz, er halte es für wichtig, dass es für die Grundschüler und Kita-Kinder eine Öffnungsperspektive gibt. Die Inzidenzwerte seien deutlich nach unten gegangen. Es sei aber klar, dass sie Anfang Februar noch nicht in einem zufriedenstellenden Bereich seien. Schülerinnen und Schüler seien inzwischen aber zwei Monate nicht mehr in der Schule gewesen. "Gerade die, die jetzt lesen, schreiben und rechnen lernen müssen. Und deswegen, glaube ich, wäre es wichtig, dass man dort auch ein Signal nicht nur aus Berlin, sondern insgesamt bekommt."

Wird bei Öffnungen oder Schließungen der Inzidenzwert für das gesamte Bundesland oder der einzelner Landkreise ausschlaggebend sein?

Laut Kultusminister Piwarz sollen beide Werte genau beobachtet werden. In der Kabinettspressekonferenz vom 9. Februar sagte er: "Wir werden uns die Entwicklung der Zahlen ansehen. Wir haben die Erwartung und Hoffnung, dass wir in den Landkreisen, die jetzt noch über 100 sind, in den nächsten zwei Wochen unter 100 kommen. Sollte dies nicht passieren und die Zahlen sogar steigen, werden wir Einrichtungen wieder schließen müssen." Das gelte sowohl für einzelne Landkreise, aber auch für den gesamten Freistaat. Die Entwicklung der Infektionszahlen sei ausschlaggebend dafür, ob weitere Öffnungen folgen könnten oder ob sie zurückgenommen werden müssten, hieß es weiter.


Lernen

Gibt es Überlegungen, Grundschüler im Wechselmodell zu unterrichten?

Nein, Schülerinnen und Schüler der Grundschulen sollen unter Hygieneauflagen im Klassenverband unterrichtet werden.

Wie soll der eingeschränkte Regelbetrieb in den Grundschulen aussehen?

Kinder sollen im System der festen Gruppen lernen, außerdem sollen weiter strenge Hygienemaßnahmen gelten.

Wie wird sichergestellt, dass sich die Lerngruppen in der Schule nicht vermischen - beispielsweise im Hort?

Das System der festen Gruppen sollen auch Horte übernehmen. Laut Kultusminister Piwarz bedeutet das aber nicht, dass Klassen deckungsgleich in den Hort überführt werden. Das bringe die Einrichtungen an die Grenze von Personal- und Platzkapazitäten. Horte müssten genau überlegen, Gruppen bilden und diese dann bestehen lassen. Die Kinder sollen auch außerhalb der Gruppen- und Klassenräume auf dem Gelände der Einrichtungen nicht aufeinandertreffen.

Grundschülerinnen sind in einem Kinderhort beschäftigt.
Feste Gruppen in Schule und Hort - das ist eine Grundvoraussetzung für den Präsenzunterricht in diesem Schuljahr. Bildrechte: dpa

Wie soll der verpasste Unterrichtsstoff wieder ausgeglichen werden? Sollen Lehrpläne angepasst werden?

Ein Fahrplan wird nach Auskunft des Kultusministeriums erarbeitet. Allerdings gebe es noch viele Unbekannte, die die Planung schwierig machten: Wie geht dieses Schuljahr zu Ende? Müssen Schüler nochmal zu Hause bleiben? Kommt eine dritte Welle? Im späten Frühjahr sollen diese Fragen beantwortet sein. Dann soll unter anderem geschaut werden, wie Lernstände der einzelnen Schüler überprüft werden können und welche Konsequenzen das für die nächsten Schuljahre hat.

Im Bereich der Abschlussklassen im kommenden Jahr müssten kurzfristig Maßnahmen ergriffen werden. Denkbar sei die Überprüfung von Schwerpunktbereichen und gezielte Prüfungsvorbereitung auf reduzierte Gebiete.
Bei Schülern der unteren Jahrgänge könne man Defizite eher auszugleichen. Hier komme es entscheidend auf die Ergebnisse der Lernstandserhebungen an. Erst im Sommer könnten konkrete Konzepte erarbeitet werden - auf Grundlage der Rückmeldungen der Lehrerinnen und Lehrer, der Fachberater und der Schulleiter.

Warum wurde bisher kein einheitliches, verbindliches, digitales Lernkonzept erstellt?

"Wir merken ja, wo wir Defizite haben. Da hat uns die Pandemie schonungslos den Spiegel vorgehalten", sagte Kultusminister Piwarz. Probleme gebe es unter anderem bei der digitalen Ausstattung vor Ort und der Bandbreiten.

"Digitalisierung wurde bislang anders verstanden, weil wir gesagt haben, das soll ein Zusatz sein. Genau jetzt haben wir plötzlich null Prozent Präsenz und hundert Prozent digital. Und darauf sind wir in unserem Konzept nie vorbereitet gewesen", gesteht der Kultusminister ein. Man versuche im Moment zu improvisieren und das Beste daraus zu machen.

Wird es eine Regelung für freiwillige Rückstellungen geben?

Laut Kultusministerium gibt es bereits für Abschlussklassen eine entsprechende Regelung. Kultusminister Piwarz warnte davor, Kinder der unteren Jahrgänge vorschnell zurückstellen zu lassen. Das bringe andere Nachteile mit sich, wie den Verlust der gewohnten sozialen Umgebung. Eltern sollten mit den Lehrern sprechen und genau abwägen.

Ist geplant, das aktuelle Schuljahr nicht zu werten und alle die Klassen wiederholen zu lassen?

Nein, dafür gibt es keine Pläne. Aus dem Kultusministerium hieß es dazu, dieser Weg werde den individuellen Leistungen der Schülerinnen und Schüler nicht gerecht. Außerdem gäbe es nicht die notwendigen Voraussetzungen, erklärt Minister Piwarz: "Wenn wir jetzt alle das Schuljahr wiederholen lassen, ist das logistisch nicht möglich. 30.000 Schüler zusätzlich kriege ich weder in den Schulgebäuden unter, noch hätte ich die Lehrer dafür."


Abschlussklassen

Wird es in Bezug auf die Prüfungen noch Hinweise bzw. Konkretisierungen beim Prüfungsstoff geben?

In den nächsten Wochen sollen nach Auskunft des zuständigen Ministeriums die Abschlussklassen gezielt auf ihre Prüfungen vorbereitet werden. "Was an Unterrichtsstoff nicht vermittelt wird, kann logischerweise auch nicht geprüft werden", sagte Piwarz.

Werden bei den Abschlussklassen nur die prüfungsrelevanten Fächer unterrichtet?

Nach Angaben von Kultusminister Christian Piwarz konzentriert sich der Lernstoff der Abschlussklassen an Gymnasien bereits auf die prüfungsrelevanten Fächer. Das soll nun auch in den Oberschulen einsetzen. Das ist, laut Piwarz, ein deutlicher Vorteil gegenüber der vorhergehenden Generation, die trotz Prüfungsvorbereitung noch regulären Unterricht hatten. "Im letzten Schuljahr haben wir das gut hinbekommen, und das werden wir auch dieses Schuljahr schaffen."


Gesundheit

Wie soll der Schutz der Erzieherinnen und Erzieher gewährleistet werden?

Da Erziehern unmittelbaren Kontakt mit Kindern haben, sind Schutzmaßnahmen in den Gruppen selbst kaum möglich. Laut Ministerium müsse vor allem der Kontakt zu den Eltern minimiert werden - mit konsequentem Abstand halten und Maske tragen.

Der Erzieher Sebastian Hanisch liest mit Kindern in der Kita "Die halben Meter" in Hamburg.
Helfen, toben, kuscheln - Erzieher stehen in engem Kontakt mit ihren Kita-Kindern. Einen Schutz vor Ansteckungen gibt es kaum. Doch der Kultusminister sieht keinen Handlungsbedarf. Bildrechte: dpa

Kultusminister Piwarz sagte: "Auch die Wissenschaftler bestätigen, dass gerade die ganz kleinen Kinder nicht das Problem sind in der Weitergabe des Virus. Das nimmt mit zunehmendem Alter zu. Eine Grenze ist wahrscheinlich bei ungefähr zwölf Jahren, wo es problematischer wird. Insofern gibt es durch die Kinder eigentlich keine unmittelbare Bedrohung für die Erzieherinnen und Erzieher."

Zwar könnten jüngere Kinder auch das Virus weitergeben, aber deutlich unterdurchschnittlich gegenüber beispielsweise den Erwachsenen, so Piwarz weiter. Das besagten diverse medizinische Studien, unter anderem auch eine in Sachsen durchgeführte. Auf welche Studien sich der Kultusminister genau bezieht, ist nicht bekannt. Eine Antwort des Ministeriums dazu steht noch aus.

Wird es Corona-Tests für Schüler geben?

Bei den Schulöffnungen ab dem 15. Februar sind keine Tests für Schüler geplant. Kultusminister Piwarz begründete das Vorgehen damit, dass aktuell nicht sicher sei, ob die Tests bei jüngeren Kindern valide seien. Entsprechende Corona-Tests solle es deshalb erst für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 geben.

Warum werden keine flächendeckenden Tests für Schüler angeordnet nach dem Vorbild Österreichs?

In Österreich dürfen Schüler nur dann die Schule besuchen, wenn sie einen negativen Test vorzeigen können. In Deutschland ist das bisher so nicht möglich, heißt es aus dem Kultusministerium. Es fehle eine gesetzliche Grundlage. Eine zweite Hürde für flächendeckende Tests sei die Organisation. Bisher müssen die Tests von geschultem Personal durchgeführt werden. Bei rund 470.000 Schülerinnen und Schüler sei das nicht so einfach möglich. Eine Lösung könnten Gurgel-Selbststests sein. Dafür brauche es aber grünes Licht von der Bundesregierung.

Sind regelmäßige Tests für Erzieherinnen geplant?

Zu den Kita-Öffnungen am 15. Februar sind Corona-Tests für Erzieherinnen und Erzieher geplant. Wie oft diese stattfinden, ist allerdings nicht klar. Auch das Lehrpersonal an Schulen kann sich weiterhin testen lassen.

Warum erhalten Lehrer schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit, sich regelmäßig testen zu lassen, Erzieher aber nicht?

Die Testung der Lehrer wird laut Kultusminister Piwarz aus dem Budget für Gesundheits- und Arbeitsschutz der Lehrkräfte bezahlt. Testungen für Erzieher, die nicht beim Freistaat angestellt sind, könnten nicht darunter fallen. "Es ist ein Ärgernis," sagte Piwarz "dass die Erzieher im Moment nicht getestet werden. Das sehe ich genauso." Man müsse mit den Kommunen noch mal Gespräche dazu führen. Erzieher fordern bereits seit Monaten regelmäßige Corona-Tests für ihren Berufsstand.

Warum können sich Erzieher im Gegensatz zu Lehrern nicht freistellen lassen?

Lehrer sind beim Freistaat Sachsen angestellt. Das Land hat klare Regelungen getroffen, die für alle anderen Bediensteten im Freistaat gelten. Verantwortlich für die Erzieher ist hingegen der jeweilige Träger der Kita. Laut Kultusminister Piwarz gibt es eigentlich klare Regelungen für die Freistellung: Wenn ein ärztliches Attest vorliegt, kann man bestimmte Berufe nicht ausüben. Das müsse auch bei allein Trägern gelten.

Warum erhalten Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte nicht vor Öffnung der Einrichtungen ein Impfangebot?

Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sind im Bezug auf das Impfangebot bisher in Kategorie 3 angesiedelt. Das wurde auf Bundesebene auf Grundlage der Empfehlung des Ethikrats entschieden. Kultusminister Christian Piwarz sagte dazu, er würde sich wünschen, "dass sie eher geimpft werden. Dann haben wir noch mehr Sicherheit." Auf der Bund-Länder-Konferenz am 10. Februar wurde entschieden, dass Grundschullehrer und Erzieher womöglich doch schon früher geimpft werden.

Kategorien Impfpriorisierung
Bildrechte: MDR SACHSEN

Wann erhalten Erzieher und Lehrer ein Impfangebot?

Nach der Bund-Länder-Konferenz am 10. Februar hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben, dass Erzieherinnen, Erzieher und Grundschullehrerinnen und -lehrer eine höhere Priorisierung erhalten sollen. In dem entsprechenden Beschluss heißt es: "Bund und Länder bitten den Bundesminister der Gesundheit in Absprache mit der GMK (Gesundheitsministerkonferenz Anm. d. Red.) zu prüfen, ob [...] Beschäftigte in der Kindertragesbetreuung sowie Grundschullehrerinnen und - lehrer frühzeitiger als bisher vorgesehen - in der Kategorie 2 mit hoher Priorität geimpft werden können." Ein Impfangebot für diese Gruppe könnte laut Merkel noch vor der Sommerpause kommen.


Finanzen

Müssen Eltern in jedem Fall Kita-Beiträge zahlen?

Das sächsische Kultusministerium hat alle Eltern gebeten, ihre Kinder, wenn möglich, weiterhin zu Hause zu betreuen. Ob Eltern ihre Kinder aber ab dem 15. Februar in die Kita schicken oder nicht, hat nach Auskunft des Kultusministeriums keinen Einfluss auf den Kita-Beitrag: "Entscheiden sie sich gegen eine Betreuung in der Kita, gibt es keinen Anspruch auf Erstattung des Elternbeitrages, denn eine Betreuung wäre grundsätzlich möglich", hieß es.

Wie werden Eltern finanziell entlastet?

Schnuller auf Geld
Bereits im vergangenen jahr gab es einen Corona-Kinderbonus in Höhe von 300 Euro pro Kind. Nun soll es eine Neuauflage des Programms geben. Bildrechte: imago images / Panthermedia

Die Bundesregierung hat bereits eine Ausweitung der Kinderkrankentage auf den Weg gebracht. Wenn Kinder aufgrund geschlossener Schulen oder Kitas zu Hause betreut werden müssen, könne sich Eltern bis zu 67 Prozent des Gehalts vom Staat ersetzen lassen. Eltern mit kindergeldpflichtigen Kindern hatten 2020 außerdem einen Corona-Kinderbonus in Höhe von 300 Euro pro Kind erhalten. Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hat sich am 3. Februar darauf verständigt, dass es auch 2021 einen Kinderbonus geben soll. Die Höhe der einmaligen Zahlung wird 150 Euro pro Kind betragen.

Zusätzliche Gelder im Sinne einer Bezahlung für die Beschulung der eigenen Kinder, lehnt Kultusminister Piwarz im Interview mit MDR SACHSEN an: "Das alles deckt logischerweise nicht das, was Eltern investieren. Aber natürlich sind zuallererst Eltern für ihre Kinder verantwortlich. Wir als Staat werden daran gemessen, wie viel Betreuung und wie viele Beschulung wir sicherstellen können. Aber dass wir eine Art Verdienst für die häusliche Betreuung zahlen, wäre widersprüchlich."

Quelle: MDR/kp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 09.02.2021 | ab 07:45 Uhr im Programm

MDR SACHSENSPIEGEL | 09.02.2021 | 19:00 Uhr

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