Corona-Pandemie Herbstferien in Sachsen - doch wohin reisen?

Sachsen ist mitten in den Herbstferien und die Zahl der Corona-Infizierten steigt. Wer dennoch reisen will, fragt sich: Welche Regeln gelten in den einzelnen Bundesländern? Ein aktueller Überblick.

Aufdruck 'Risikogebiet' auf Holzstempel
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Wegen hoher Infektionszahlen: Bund verschärft Regeln

  • Wegen der hohen Infektionszahlen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs strengere Kontaktbeschränkungen in "Hotspots", also in Regionen, die den Grenzwert überschreiten, beschlossen.
  • Das betrifft auch Auslandsreisen. Ab dem 8. November müssen Reisende aus ausländischen Risikogebieten, die ohne triftigen Grund reisen, nach ihrer Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne. Ab dem 5. Tag können sie sich aber frei testen lassen. Für notwendige Reisen und Pendler soll es Ausnahmen geben.
  • Bund und Länder fordern eindringlich, innerdeutsche Reisen in Gebiete und aus Gebieten heraus, welche die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage übersteigen, möglichst zu vermeiden. Von Bundesländern ausgesprochene konkrete Beherbergungsverbote für Reisende aus Gebieten mit hohen Infektionszahlen sind entweder von Gerichten wieder gekippt oder von den Ländern selbst ausgesetzt worden.
  • Am Beherbergungsverbot von Touristen aus innerdeutschen Risikogebieten halten nur noch Sachsen-Anhalt und Hamburg fest.
  • Hier ist das Beschlusspapier im Wortlaut.

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