31.03.2020 | 20:35 Uhr Beiersdorf AG spendet über 7.400 Liter Desinfektionsmittel

Händedesinfektionsmittel als Großspende der Beiersdorf AG
Bildrechte: MDR/Konstantin Henß

Der Hamburger Kosmetikgüterkonzern Beiersdorf AG hat heute rund 37.000 Flaschen Handdesinfektionsmittel auf 26 Paletten an den Freistaat übergeben. Das entspricht in etwa 7.400 Litern Desinfektionsmittel. Gesundheitsministerin Petra Köpping nahm die Lieferung von Stephan Roelen, Leiter des Beiersdorf-Werkes in Waldheim, entgegen.

Händedesinfektionsmittel als Großspende der Beiersdorf AG
Bildrechte: MDR/Konstantin Henß

In der gegenwärtig sehr angespannten Marktlage bei Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung hilft diese Großspende enorm. Die Einhaltung der Hygienevorschriften ist ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung des Coronavirus. Die von uns nun belieferten Praxen und Einrichtungen können damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihre Patienten und Bewohner schützen.

Petra Köpping Gesundheitsministerin

Das Mittel wurde am vergangenen Wochenende im Beiersdorf-Werk in Waldheim produziert. In den kommenden Tagen kommen noch einmal 16 Container mit je 1.000 Litern Desinfektionsmitteln dazu.

Das DRK als Logistikpartner

Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt nach eigenen Angaben die Landesregierung bei der Verteilung des dringend erwarteten Schutzmittels. Die Flaschen werden ab sofort an die 13 Landratsämter ausgeliefert, welche damit beauftragt sind die Flaschen weiter zu verteilen. Besonders Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Arztpraxen und Rettungsdiensten sollen die gespendeten Desinfektionsmittel zu Gute kommen.

Großangelegtes Hilfsprogramm

Die Beiersdorf AG unterstützt den weltweiten Kampf gegen das Coronavirus seit Mitte März mit 50 Millionen Euro. Mit dem Geld soll das Krisenmanagement in den Epizentren sowie in Regionen mit schwachen öffentlichen Gesundheitssystemen und Infrastrukturen unterstützt werden. Die Spende von insgesamt 1.000.000 Liter Desinfektionsmittel gehört ebenfalls zu dem Hilfsprogramm.

Händedesinfektionsmittel als Großspende der Beiersdorf AG
Bildrechte: MDR/Konstantin Henß

Das gesamte Team unseres Werkes ist sehr stolz darauf, in dieser Krisensituation einen so wichtigen und sinnvollen Beitrag leisten zu können.

Stephan Roelen Werksleiter Beiersdorf Waldheim

Die Beiersdorf AG ist bekannt für die Produktion von Marken wie Nivea, Labello oder Hansaplast. Das Unternehmen hatte im Februar angekündigt, sein bestehendes Wek in Waldheim bis 2023 aufgegeben zu wollen. In Seehausen bei Leipzig errichtet der Konzern für 220 Millionen Euro ein neues Werk.

Quelle: MDR/kh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 31.03.2020 | 19:00 Uhr

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