Beschränkungen Strengere Regeln im deutsch-tschechischen Grenzverkehr

Grenze Tschechien
Durch zu erbringende Corona-Testnachweise soll der grenzüberschreitende Verkehr zwischen Tschechien und Sachsen ab dem 11. Januar zusätzlich beschränkt werden. Bildrechte: Bernd März

Deutsch-tschechische Grenzpendler und -gänger sollen sich ab dem 11. Januar 2021 mindestens zweimal wöchentlich auf das Corona-Virus testen lassen. Das haben der tschechische Außenminister Tomáš Petříček und Sachsens Sozialministerin Petra Köpping in einer gemeinsamen Erklärung bekanntgegeben.

Grenzüberschreitender Verkehr wird beschränkt

Damit sollen tschechische und sächsische Bürgerinnen und Bürger gemeinsam vor den Folgen einer Covid-19-Erkrankung bewahrt werden, teilten die Ministerien weiter mit.

Wir wissen, dass die Maßnahmen den grenzüberschreitenden Verkehr beschränken. Aber wir sind überzeugt, dass sie im Kampf gegen die Corona-Pandemie notwendig sind.

Petra Köpping und Tomáš Petříček gemeinsame Erklärung der sächsischen Sozialministerin und des tschechischen Außenministers

Sobald es die Infektionslage hergebe, werde diese Regel in enger gegenseitiger Abstimmung wieder gelockert. Köpping und Petříček hoffen auf Verständnis und betonen zu wissen, "dass die Situation nicht einfach ist".

Quelle: MDR/sw

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 01.01.2021 | ab 13:00 Uhr in den Nachrichten

12 Kommentare

Zeitgeist vor 8 Wochen

Entr,
vitejte...die Pendler müssen ja nicht kommen. CZ benötigt selbst händeringend Personal in den Krankenhäusern.
Zur Verschärfung per 11.01.2021 richten Sie sich mal bis Ostern so ein...
hezki den

Entr vor 8 Wochen

....Wer werdet diese Tests aus? Die Kapazitäten des Gesundheitsamtes sind jetzt schon mehr als ausgereizt. Und warum werde nur ich getestet und mein Kollege, der genau wie ich, in einem Risikogebiet lebt, wird nicht getestet??? Schon sehr fraglich, was dieses diskriminierende Verhalten unserer Landesregierung bringen soll. Bislang haben wir alles mitgemacht, unterstützt und ertragen. Wir sind mit der Betreuung unseres Kindes allein gelassen worden (2020 waren es gut 18 Wochen wo unser Kind nicht in die Kita gehen durfte). Jetzt geht es so weiter und zusätzlich werden wir daran gehindert unserer Arbeit nachzugehen und oder müssen alle Kosten selber tragen. Das ist sehr einseitig und rücksichtslos von den Verantwortlichen entschieden worden. Ich hoffe, daß gewisse Entscheidungen überdacht und überarbeitet werden. Ich wünsche trotzdem allen ein gesundes neues Jahr.

Entr vor 8 Wochen

Es ist schon sehr beeindruckend in welchem rasanten Tempo die gewählten Verantwortlichen angebliche "Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung" einleiten. Im August durfte noch ohne große Beschränkung gereist werden und die Einreise den wurden auf Kosten des Staates getestet. Im September wurde, trotz steigender Zahlen, ein Auge geschlossen und mit dem Anderen weggeschaut und bot somit den Ignoranten und Zweiflern auch noch eine Bühne (Leipzig und Dresden).Im November konnte man den Ernst der Lage nicht mehr vom Tisch weißen.
Unsere Familie ist von den Entscheidungen oder eher Fehlentscheidungen der Landesregierung stets stark betroffen. Wir sind beide Pendler und unser Kind geht in Deutschland in den Kindergarten - oder besser gesagt es sollte in die Kita gehen. Wir sind also 3 Personen, die sich min. 2 mal wöchentlich testen sollen. Die Kosten tragen jetzt natürlich wir und nicht wie im August die Urlauber. Es sind täglich Tausende Pendler aus Polen & Tschechien die in Sachsen arbeiten...

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