Meldungen am Dienstag Corona-Ticker Sachsen am 17.03.: Megastau auf A4 | Millionen für Kleinunternehmer in Sackgasse

Nichts geht mehr auf der A4 Richtung Polen, Millionen für Kleinunternehmer vor der Pleite, Schulen und Kitas geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, die meisten Läden ab Donnerstag geschlossen - Sachsen vor dem Shutdown. MDR SACHSEN informiert über die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Freistaat.

Dienstags direkt Corona - Folgen für Sachsens Wirtschaft
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Aktuelle Meldungen vom Folgetag

22:05 Uhr | Tageszusammenfassung und Tickerende

Vielen Dank für Ihr Vertrauen! Das Redaktionsteam von MDR SACHSEN verschnauft kurz und meldet sich Mittwochmorgen wieder. Bleiben Sie gesund!

21:31 Uhr | Dienstags direkt - Corona und die Folgen für die Wirtschaft

Veranstalter, Messebauer, Hoteliers, Restaurantbetreiber, Busunternehmen und Reisebüros bekommen die Folgen des Coronavirus zu spüren. Welche Mittel stehen sächsischen Unternehmen zur Verfügung?

Dienstags direkt Corona - Folgen für Sachsens Wirtschaft mit Audio
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Dienstags direkt | MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.03.2020 | 20:00 - 23:00 Uhr Corona und die Folgen für die Wirtschaft

Dienstags Direkt: Corona und die Folgen für die Wirtschaft

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21:29 Uhr | 247 bestätigte Corona-Infektionen in Sachsen

Aktuell gibt es 247 bestätigte Corona-Fälle in ganz Sachsen. 214 Fälle wurden elektronisch an die Landesuntersuchungsanstalt übermittelt, außerdem gibt es 33 Vorabmeldungen.

Kommune oder Landesbehörde? Vorab oder offiziell übermittelt? Weshalb der Umgang mit Corona-Fallzahlen schwierig ist und wie wir möglichst transparent damit umgehen, das und mehr im täglichen Corona-Daten-Update.

20:55 Uhr | Corona-Krise in Ihrer Region

Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise in Ihrer Region finden Sie hier:

20:38 Uhr | 44. Leipzig-Marathon abgesagt

Der 44. Leipzig-Marathon findet nicht statt. Das hat der veranstaltende Stadtsportbund Leipzig nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden bekanntgegeben. Grund ist die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen für das öffentliche Leben. Der Lauf sollte am 26. April stattfinden. Eine Verschiebung des Marathons auf den Herbst sei nicht möglich gewesen.

Diese Absage trifft uns alle sehr - die Sportlerinnen und Sportler, die darauf hintrainiert haben, die haupt- und ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer, die Sponsoren und Dienstleister. Die aktuellen Regelungen zu Großveranstaltungen mögen im Einzelnen hart und schmerzlich sein - sie sind jedoch vernünftig und hoffentlich ein guter Weg, um die weitere Ausbreitung der Pandemie zu stoppen. Insofern bitten wir um Verständnis für diese Entscheidung.

Michael Mamzed Geschäftsführer des Veranstalters Stadtsportbund Leipzig

Bereits angemeldete Läufer finden auf der Veranstalter-Seite weitere Informationen.

20:21 Uhr | Dreistelliger Millionenbetrag im Sachsen-Fonds

Die Folgen der Coronavirus-Pandemie bekommen auch die vielen kleinen Firmen in Sachsen zu spüren. Eine genaue Summe für den Sachsen-Fonds steht noch nicht fest. Wirtschaftsminister Dulig geht von einem dreistelligen Millionenbetrag aus. Sachsen will die Hilfsgelder für die in die Krise geratene Klein- und Kleinstunternehmen auszahlen. Die Darlehen sollen zinsfrei und für die ersten drei Jahre tilgungsfrei vergeben werden.

20:15 Uhr | Sachsen helfen Sachsen

In sozialen Netzwerken rufen immer mehr Nutzer unter #coronahilfe oder #nachbarschaftschallenge dazu auf, andere Menschen zu unterstützen. So sollen Risikogruppen wie ältere Menschen davor bewahrt werden, sich unnötig Coronavirus-Infektionsherden auszusetzen. Wenn Nachbarschaftshilfe lebenswichtig wird:

20:08 Uhr | Sachsen sitzen an Urlaubsorten fest

Wegen des Coronavirus sind weltweit zahlreiche Urlauber gestrandet, darunter auch Sachsen. MDR SACHSEN hat mit einigen Betroffenen gesprochen. Sie sitzen in Ägypten, auf Lanzarote und in der Dominikanischen Republik fest.

18:59 Uhr | Frisörgeschäfte in Sachsen weiter offen - Warum?

MDR SACHSEN erreichen immer wieder Anfragen, warum Frisöre weiterhin geöffnet bleiben dürfen. Darunter sind auch Geschäftsinhaber, die sich mit Unverständnis an MDR SACHSEN gewandt haben, um zu erfahren, warum sie weiter öffnen sollen.

Diese Fragen haben wir an das Ministerium weitergeleitet und um eine Erklärung gebeten. Darauf hat der Pressesprecher des zuständigen Ministeriums für Soziales, Gesellschaft und Zusammenhalt geantwortet:

Dass die Frisöre offen bleiben dürfen, liegt an der Vereinbarung der Länder. Die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin hatten sich auf ein einheitliches Vorgehen geeinigt. Da sind die Frisöre jetzt dabei.

Andreas Friedrich Pressesprecher des sächsichen Sozialministeriums

Explizite Hygienevorschriften hätte das Land noch nicht. Der Kundenkontakt müsse so geregelt werden, "dass ein möglichst geringes Übertragungsrisiko besteht", so der Ministeriumssprecher. Das könne sicher nicht über den Abstand zum Kunden geregelt werden, eventuell über die Schutzkleidung. Eine weitere Erklärung werde vorbereitet, hieß es.

18:54 Uhr | Geplante Jugendweihefeiern werden verschoben

Alle Jugendweihefeiern des Sächsischen Verbandes für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. werden verschoben. Das teilte die Landesgeschäftsstelle des Verbandes mit. Die bis einschließlich 10.05.2020 geplanten Veranstaltungen würden in die Monate Juni, Juli, September und notfalls Oktober verlegt. Ausgenommen seien die sächsischen Ferienzeiten.

Sobald ein neuer Termin feststehe, werde dieser umgehend auf der Homepage www.jugendweihe-sachsen.de unter der Seite des jeweiligen Regionalbüros veröffentlicht. Erste Ersatztermine seien bereits einsehbar.

18:13 Uhr | Bund und Länder wollen Zahl der Intensivbetten verdoppeln

Bund und Länder wollen die Zahl der verfügbaren Intensivbetten in der Corona-Krise verdoppeln. Die Länder sollten mit den Kliniken nun Pläne erarbeiten, "um dieses Ziel durch den Aufbau provisorischer Intensivkapazitäten zu erreichen", heißt es in einem vorliegenden Beschluss von Bund und Ländern vom Dienstag. Dieser Beschluss liegt der Deutschen Presseagentur vor.

Erst gestern warnte die Sächsische Krankenhausgesellschaft (KGS): Nicht die Zahl der verfügbaren Intensivbetten für schwer erkrankte Corona-Patienten sei ein Problem, sondern das verfügbare fachkundige Personal.

18:06 Uhr | Agenturen und Jobcenter ab Mittwoch geschlossen

Der Regionalchef der Arbeitsagenturen und Jobcenter, Klaus-Peter Hansen, will ab Mittwoch alle Jobcenter und Arbeitsagentur-Filialen in Sachsen für den direkten Kontakt mit Jobsuchenden schließen.

Der früher übliche physische Kontakt mit uns in den Austausch zu kommen, um Leistungen zu erhalten, das brauchen wir nicht mehr und das machen wir auch nicht mehr ab morgen. Das heißt: [...] Wir werden morgen unsere Dienststellen schließen, weil mittlerweile alle Leistungen und Zugänge als E-Services online verfügbar sind. Die 6.000 Mitarbeiter würden gerade neu verteilt, um als Ansprechpartner via Skype oder telefonisch zur Verfügung zu stehen.

Klaus-Peter Hansen Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Arbeitsagentur

Dafür würden gerade die technischen Voraussetzungen geschaffen.

17:49 Uhr | BfA-Regionalchef Hansen: "Wir wollen den Lebensunterhalt der Menschen sichern!"

Klaus-Peter-Hansen
Bildrechte: Bundesagentur für Arbeit

Wir wollen mit unseren 6.000 Mitarbeitern in den Agenturen und Jobcentern in Sachsen vor allen Dingen eins: Wir wollen den Lebensunterhalt der Menschen sichern!

Klaus-Peter Hansen Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Arbeitsagentur

Das, so Hansen, wolle die Bundesagentur für Arbeit in Sachsen während der Corona-Krise mit drei gesetzlichen Leistungen erreichen:

  1. Erhaltung der Arbeitsverträge der Menschen über die Zahlung von Kurzarbeitergeld für sozialversicherungspflichtige Beschäftigte;
  2. Arbeitslosengeld 2 soll für jene gezahlt werden, die nicht unter die Kurzarbeiterregelung fallen, weil sie geringfügig oder solo selbstständig beschäftigt sind und deshalb keine Versicherungsansprüche haben;
  3. Alle übrigen Erwerbslosen sollen Arbeitslosengeld bekommen.

Hansen wies auf die besondere Zusammensetzung der sächsischen Wirtschaft hin: Von den 112.000 Betrieben in Sachsen hätten 64 Prozent zwischen einem und fünf Beschäftigten. Hansen rechne damit, dass durch die Corona-Krise viele Menschen "den Weg in die Arbeitslosigkeit gehen werden und müssen".

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Nachricht war die Zahl der Klein- und Kleinstunternehmen in Sachsen in Abhängigkeit von den 112.000 Gesamtbetrieben mit 95 Prozent beziffert worden. Diese Zahl hatte der Chef der Arbeitsagentur in Sachsen, Klaus-Peter Hansen, so am Nachmittag in der Presskonferenz gesagt. Korrekt ist die Angabe von 64 Prozent.

17:33 Uhr | Sachsen-Fonds soll Darlehen von bis zu 100.000 Euro für Kleinunternehmen zinslos gewähren

Das Land Sachsen will Unternehmern durch die Corona-Krise helfen, dort wo der Bund nicht weiterhelfen könne. Das sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig am Nachmittag auf einer Pressekonferenz in Dresden. Sachsens Wirtschaft sei geprägt von Klein- und Kleinstunternehmen sowie Selbstständigen. Deshalb gebe es ein Sonderprogramm, das sich an Klein- und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten richtet:

Martin Dulig, 2014
Bildrechte: dpa

Wir planen, einen Sachsen-Fonds aufzulegen. Mit diesem Fonds sollen Unternehmen Darlehen von bis zu 100.000 Euro ermöglicht werden. Diese Darlehen sollen mit einer Laufzeit von acht Jahren zinsfrei gewährt werden.

Martin Dulig Wirtschaftsminister

Die ersten drei Jahre seien zudem tilungsfrei, so Dulig. So solle Unternehmen genug Zeit bleiben, die unmittelbaren Krisenfolgen erst einmal bewältigen zu können. Die Sächsische Aufbaubank werde diese Gelder zur Verfügung stellen, sagte der Minister.

17:27 Uhr | Kabinett zu Corona-Krise und aktueller Lage am 17. März 2020

Die sächsische Landesregierung hat am Vormittag über den aktuellen Stand und weitere Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus informiert. Hier die einzelnen Videos:

17:21 Uhr | Hilfen für die Wirtschaft - Wirtschaftsminister Dulig im Livestream

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig trifft sich am Dienstag mit Vertretern der Wirtschaft. Dort werden Maßnahmen über das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit dem Coronavirus besprochen.

17:06 Uhr | DRK Verpflegungs- und Rettungszug auf A4 unterwegs

Ein DRK-Verpflegungs - und Rettungszug ist auf der A4 aus Görlitz kommend in Richtung Bautzen-Ost unterwegs. Deswegen ist die linke Spur auf der A4 von Görlitz in Richtung Dresden gesperrt. Die DRK-Teams verteilen Medikamente sowie Nahrungsmittel an alle im Stau Stehenden in Richtung Görlitz. Falls Bedarf bestehe, solle ein Zeichen an der Mittelleitplanke gegeben werden.

Die Polizei bittet - ausschließlich - Pkw-Fahrer, die A4 Richtung Görlitz bereits an der Abfahrt Bautzen-West zu verlassen und über die B96/B6 in Richtung Görlitz zu fahren.

17:01 Uhr | Chemnitzer Justizbehörden schränken Besuchsverkehr ein

"Der Betrieb der Chemnitzer Justizbehörden wird nach den jüngsten Entwicklungen in der Corona-Krise auf einen Notbetrieb heruntergefahren", teilten Amts- und Landgericht sowie die Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mit. Durch die umfassenden Präventivmaßnahmen solle die Funktionsfähigkeit der Gerichte und der Strafverfolgungsbehörde so weit wie möglich aufrechterhalten werden. Von diesem Mittwoch an werden die Servicezeiten auf die Zeit zwischen 8:30 Uhr und 11:30 Uhr eingeschränkt.

16:39 Uhr | Zoo Dresden schließt ab Mittwoch bis auf Weiteres

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen zum Eindämmen des Infektionsrisikos mit dem neuartigen Corona-Virus bleibt der Zoo Dresden ab Mittwoch, dem 18. März, bis auf Weiteres geschlossen. Das teilte Zoodirektor Karl-Heinz Ukena mit.

16:31 Uhr | Anrufe in Sachsens Jobcentern und Arbeitsagenturen nur in Notfällen

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter in Sachsen sollen derzeit nur in Notfällen angerufen werden. "Das Telefonnetz unseres Providers ist derzeit überlastet", teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz mit. Das Anrufaufkommen sei in den vergangenen Tagen auf das Zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen. Niemand müsse derzeit einen vereinbarten Termin einhalten oder telefonisch absagen. Daraus entstünden Betroffenen keinerlei Nachteile.

Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.

Fran Vollgold Pressesprecher der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit

Alle Fristen in Leistungsfragen würden vorerst ausgesetzt. Die Kunden der Arbeitsagenturen würden rechtzeitig eine Nachricht erhalten, wenn sich diese Regelungen ändern.

16:20 Uhr | Auffahrten auf A4 in Richtung Görlitz werden gesperrt

Die Polizei sperrt nach und nach die Auffahrten auf die A4 ab Bautzen-West in Richtung Görlitz. Das teilte die Polizeidirektion Görlitz mit. Damit solle der Stau auf den angrenzenden Strecken abgebaut oder vermieden werden. Aufgrund der Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze bildet sich zurzeit ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Bautzen-West. In der Gegenrichtung gilt eine Tempobeschränkung auf 100 km/h.

16:09 Uhr | Aktuell bekannte Fälle von Coronainfizierten in Sachsen

15:49 Uhr | Corona-Krise: Besondere Regelungen der Stadt Delitzsch

Die Stadt Delitzsch hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise zahlreiche Sonderregelungen getroffen, wie das Büro des Oberbürgermeisters mitteilte. Darin heißt es:

  • Beerdigungen und Trauerfeiern: In der Trauerhalle dürfen sich max. 20 Personen gleichzeitig aufhalten. Die Stühle werden entsprechend auseinandergerückt.
  • Hinweise für Eheschließungen: An Eheschließungen dürfen im Standesamt Delitzsch ab sofort nur noch das Paar und dessen minderjährige/s Kind/er teilnehmen.

Alle weiteren Regelungen finden Sie hier.

15:34 Uhr | #StayAtHome-Challenge mit Dynamo-Profi Donyoh

Fußball-Profi Godsway Donyoh von Zweitligist Dynamo Dresden hat in seiner Zwangspause wegen des Coronavirus einen Trick einstudiert. In seiner Instagram-Story zeigt Donyoh ein Video von sich, in dem er sich zunächst offenbar die Hände desinfiziert. Danach nimmt er eine Toilettenpapierrolle in die Hand. Gekonnt hält er das ungewohnte Spielgerät mehrmals mit dem Fuß hoch und kickt es am Ende aus dem Bild. Die Aktion ist Teil der #StayAtHome-Challenge. Der Verein ermunterte seine Fans, ebenfalls mitzumachen. Die Profis von Dresden halten sich wegen der Coronavirus-Krise momentan individuell zu Hause mit Übungen und Laufplänen fit.

Dynamo Dresdens Neuzugang Godsway Donyoh hält esin Trikot hoch.
Bildrechte: dreipass-foto/Kuttner

15:27 Uhr | Dresdner Verkehrsbetriebe fahren ab Freitag nach Sonderfahrplan

Die Dresdner Verkehrsbetriebe reagieren auf ausbleibende Fahrgäste mit einem Sonderfahrplan. Der tritt ab Freitagmorgen 4 Uhr in Kraft, teilten die DVB mit.

Eine Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe
Bildrechte: dpa

Fahrgäste können sich unter www.dvb.de im Internet oder telefonisch unter der Nummer 0351 - 857 1011 über den gültigen Fahrplan informieren.

15:08 Uhr | Appell des Leipziger Oberbürgermeisters

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat an alle Leipziger appelliert, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum einzuschränken. Das entsprechende Video wurde auf der Seite der Stadt veröffentlicht.

15:03 Uhr | Flixbus stellt Betrieb um Mitternacht ein

Der Fernbusanbieter FlixBus stellt ab Mitternacht den Betrieb bis auf weiteres ein. FlixBus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 24 Uhr aussetzen, teilte das Unternehmen mit.

14:30 Uhr | Ungewohnte Ruhe im Hauptbahnhof Leipzig

Noch sind alle Geschäfte in Sachsen geöffnet, auch in den Promenaden im Leipziger Hauptbahnhof. Aber der Kundenstrom hat spürbar nachgelassen. Auch auf den Bahnsteigen ist weniger los, in den Zügen sitzen weniger Passagiere als normal. Mehrere Verkehrsverbünde denken deshalb darüber nach, den Regionalverkehr vorübergehend auszudünnen.

Blick auf die unteren Einkaufsebenen der Promenaden im Leipziger Hauptbahnhof
Bildrechte: MDR/Raja Kraus

14:12 Uhr | Einschränkungen im öffentlichen Leben in Sachsen gelten ab Donnerstag

Das sächsische Kabinett hat am Dienstag die bereits angekündigten restriktiven Maßnahmen beschlossen, mit denen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus im Freistaat verlangsamt werden soll. Wie die zuständigen Minster auf einer Pressekonferenz mitteilten, gilt die erlassene Allgemeinverfügung in der Nacht zu Donnerstag ab 0:00 Uhr zunächst bis zum 20. April. Sie bedeutet unter anderem eine Schließung fast aller Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie zahlreicher Geschäfte.

14:01 Uhr | Arbeitsfreier Mittwoch für Porsche-Beschäftigte

Im Leipziger Porsche-Werk dürfen viele Mitarbeiter am Mittwoch zu Hause bleiben, damit sie die Betreuung ihrer Kinder organisieren können. Wie ein Unternehmenssprecher erklärte, ruht für diesen einen Tag die Produktion. Alle Beschäftigten des Autobauers, die ihren Job auch mobil erledigen können, sollen bereits seit Montag von zu Hause oder unterwegs arbeiten.

13:48 Uhr | Sachsens Handwerk und Industrie leiden unter Corona

Die Einschränkungen wegen der Corona-Krise machen fast allen Firmen in Sachsen zu schaffen, auch dem Handwerk. Vor allem kleineren Betrieben droht ohne Hilfe das Aus. Die Handwerkskammer Dresden will helfen und bietet Informationen an. Wir haben mit HWK-Präsident Jörg Dittrich gesprochen.

13:39 Uhr | Die Sonne scheint, doch der Spielplatz ist leer

Obwohl die Anweisung zur Schließung der Spielplätze noch nicht offiziell in Kraft getreten ist, vermeiden es viele Eltern dennoch, mit ihren Kindern dorthin zu gehen, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. So herrscht hier in Görlitz zwar schönstes Vorfrühlingswetter, aber die Abenteueranlage ist verwaist.

Blick auf einen leeren Abenteuerspielplatz in Görlitz
Bildrechte: Danilo Dittrich

13:24 Uhr | A4 wird zum Parkplatz - THW im Noteinsatz

Der Grenzstau auf der Autobahn 4 bei Görlitz hat dramatische Züge angenommen. Inzwischen stehen auf mehr als 40 Kilometer Länge Autos und Lkw, die den einzigen Straßenübergang zwischen Sachsen und Polen nutzen wollen, der noch für den Warenverkehr und Ausländer aus Nicht-Risikogebieten geöffnet ist. Auch Tiertransporte kommen nicht voran. Die Wartezeit beträgt derzeit 18 Stunden. Das Technische Hilfwerk versucht, zumindest Notfälle aus dem Stau zu holen.

13:08 Uhr | Alle Ratssitzungen in Leipzig abgesagt

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sämtliche Ratsversammlungen bis zum 30. April abgesagt. Das gilt nach Angaben der Verwaltung sowohl für den Stadtrat als auch für die Ausschüsse und die Stadtbezirksbeiräte. Den Vorsitzenden der Ortschaftsräte empfahl Jung, ebenso vorzugehen.

12:55 Uhr | Livestream zur Pressekonferenz des sächsischen Kabinetts

Sachsens Landesregierung informiert 13:00 Uhr über den aktuellen Stand im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus und über weitere Schutzmaßnahmen.

Martin Dulig, Wirtschaftminister Sachsen 50 min
Bildrechte: Staatsregierung Sachsen

MDR+ Di 17.03.2020 13:00Uhr 50:04 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Martin Dulig, Wirtschaftminister Sachsen 50 min
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MDR+ Di 17.03.2020 13:00Uhr 50:04 min

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Video

12:41 Uhr | Lausitzer Füchse planen fiktives Heimspiel

Eishockey-Zweitligist Lausitzer Füchse bittet seine Fans um Hilfe, um die finanziellen Verluste durch den Saisonabbruch in der DEL2 zumindest etwas abzufedern. Der Verein verkauft Karten für ein fiktives Eishockey-Match gegen "den Erzrivalen" am 14. April. Wer das sein könnte, bleibt der Fantasie der Fans überlassen, die ein Ticket zum symbolischen Preis von 19,32 Euro erwirbt. 1932 ist das Gründungsjahr des Eishockey-Vereins in Weißwasser. Karteninhaber für das fiktive Spiel können ihre Tickets mit Beginn der neuen Spielzeit gegen ein exklusives Präsent einzutauschen, wie die Lausitzer Füchse mitteilten.

12:22 Uhr | Wegen Corona: Statt Chortreffen digitale Probe

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sollten sich möglichst wenige Menschen treffen und gemeinsam in einem Raum aufhalten. Wie soll ein Chor unter diesen Umständen üben? Agnes Ponizil ist Komponistin und arbeitet für den freien Chor Dresden. Dieser will ab sofort digital proben.

12:09 Uhr | Corona-Fall im Uniklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig hat die Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie geschlossen. Betroffen sind eine Station und die Ambulanz. Wie das UKL mitteilte, war am Montagabend eine Klinik-Mitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sie und fünf weitere Mitarbeiter aus ihrem direkten Arbeitsumfeld befinden sich in Quarantäne. Mindestens bis zum 24. März werden in der Hautklinik keine Patienten mehr ambulant behandelt. Alle Mitarbeiter der Hautklinik werden getestet, ob sie mit dem Coronavirus infiziert sind.

11:33 Uhr | MDR WISSEN bietet interaktive Schulstunden

11:19 Uhr | Jetzt auch Corona-Ambulanz in Zwickau

Auch das Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau hat eine Corona-Ambulanz eingerichtet. Im Zugangsbereich der alten Rettungsstelle wurde ein großes Zelt aufgestellt. Dort werden nach Angaben der Klinik in begründeten Verdachtsfällen Proben von den Betroffenen genommen. Die Ambulanz soll werktags von 11:00 bis 17:00 Uhr besetzt sein. An einer Wochenendlösung werde noch gearbeitet. Zur Eröffnung der Ambulanz warteten etwa 40 Menschen. Im Landkreis Zwickau sind nach Angaben des Landratsamtes bisher 18 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, elf davon leben laut Gesundheitsamt in und um Bernsdorf. Dort habe eine Kontaktperson zehn weitere Menschen angesteckt.

Vor dem Klinikum Zwickau steht ein großes Festzelt, das als Corona-Ambulanz dient
Bildrechte: MDR/Gert Friedrich

10:43 Uhr | Chemnitzer FC hofft auf staatliche Hilfe

Fußball-Drittligist Chemnitzer FC will prüft einen Antrag auf staatliche Hilfen, um trotz des ausgesetzten Spielbetriebs bis Ende April finanziell abgesichert zu sein. CFC-Vorstandschefin Romy Polster sagte, es sei nun maßgeblich, bis zur Wiederaufnahme der Punktspiele die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Vereins aufrechtzuerhalten. Vor dieser Herausforderung stehe die gesamte Liga. Sie sei sich aber sicher, dass Vereinsmitarbeiter, Fans, Sponsoren und Unterstützer diese Lage gemeinsam meistern würden, erklärte Polster.

10:17 Uhr | RKI stuft Gefährdungslage hoch

Das Robert Koch-Institut sieht bei der Ausbreitung des Coronavirus erheblich gestiegene Gefahren für Deutschland. Wie RKI-Chef Lothar Wieler mitteilte, hat die Bundesbehörde die Gefährdungslage auf "Hoch" eingestuft. Grund sei die Dynamik der Pandemie. Es gebe vermehrt Alarmsignale selbst von gut ausgestatteten Kliniken. Die Zahl der schweren Erkrankungen steige. Das Institut meldet bisher bundesweit mehr als 6.000 Infektionsfälle, 13 Erkrankte sind gestorben.

10:00 Uhr | Ikea schließt seine Einrichtungshäuser

Der schwedische Ikea-Konzern hat mit sofortiger Wirkung bundesweit seine Einrichtungshäuser bis auf Weiteres geschlossen. Die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus für Kunden und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten, habe oberste Priorität, teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. Deshalb werde bei Lieferungen die Ware auch nur noch bis zur Haustür gebracht. In Sachsen betreibt Ikea zwei Einrichtungshäuser in Dresden und Chemnitz.

09:43 Uhr | Mit Kevin allein zu Haus - Familien im Corona-Stresstest

Ab Mittwoch schließen auch in Sachsen Schulen und Kindergärten. Das stellt viele Familien im Freistaat vor große Herausforderungen. Natürlich in erster Linie finanziell, logistisch, aber auch psychsch. Vier Wochen lang soll der Nachwuchs hauptsächlich in den eigenen vier Wänden bespaßt und irgendwie auch beschult werden. MDR SACHSEN-Redakteurin Daniela Kahls stellt sich dieser Herausforderung und gibt einen kleinen, ganz persönlichen Eindruck davon.

09:27 Uhr | Deutschland gibt weltweite Reisewarnung heraus

Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für touristische Reisen ins Ausland ausgesprochen. Sie gilt weltweit, wie Außenminister Heiko Maas am Dienstagvormittag in Berlin erklärte. Er kündigte zugleich eine Rückholaktion für die Tausenden deutschen Reisenden an, die im Ausland gestrandet sind. Darunter sind auch viele Sachsen, die beispielsweise in Marokko oder der Karibik festsitzen. Maas zufolge wurde ein einmaliges Programm mit kommerziellen Fluganbietern vereinbart, für das die Bundesregierung bis zu 50 Millionen Euro bereitstellt.

09:16 Uhr | VW unterbricht Produktion - alle Werke in Sachsen betroffen

Volkswagen will wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus die Produktion in den meisten Werken vorübergehend aussetzen. Das teilte der Betriebsrat in einem Brief an die Beschäftigten mit. Nach Informationen von MDR SACHSEN sind auch alle drei sächsischen Werke in Dresden, Chemnitz und Zwickau betroffen. Die Produktion soll in den nächsten Tagen heruntergefahren werden und voraussichtlich für zwei Wochen ruhen.

09:03 Uhr | MDR-Podcast: Informationen rund um Corona aus erster Hand

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wirft bei vielen Menschen unzählige Fragen auf. Für den medizinischen Bereich bieten die Radiokollegen von MDR AKTUELL jetzt einen Podcast an. Dort steht der Virologe und Seuchenexperte Prof. Alexander Kekulé von der Universitätsklinik Halle täglich Rede und Antwort. Ausschnitte hören sie auch bei MDR SACHSEN. Ein Hörer schrieb uns per Twitter, wie wichtig er vor allem die Hinweise zum Unterbechen der Ansteckungsketten findet. Deshalb seien Schließungen von Schulen, Kitas, Spielplätzen, Einkaufszentren etc. immens wichtig. Er appellierte an die Vernunft und Selbstdisziplin der Bürger.

08:31 Uhr | Dritte Corona-Ambulanz in Leipzig

Die Stadt Leipzig hat eine weitere Corona-Ambulanz eingerichtet. Sie befindet sich nach Angaben der Verwaltung im Süden der Stadt. Den genauen Standort gab sie nicht bekannt, um zu verhindern, dass zahlreiche Bürger unangemeldet die Ambulanz aufsuchen. Diese sollen erst die Hotline des Gesundheitsamtes anrufen. Von dort werden sie dann gegebenenfalls zum Test in eines der drei Zentren geschickt. Neben der neuen Ambulanz sind das die Uniklinik und das Klinikum St. Georg. Dort gab es zuletzt stundenlange Wartezeiten.

08:16 Uhr | Kein Frühjahrsputz in Dresden - auch nicht in Eigeninitiative

Wegen der Corona-Krise ist in Dresden der alljährliche Frühjahrsputz abgesagt worden. Wie die Stadt mitteilte, findet die Aktionswoche "Sauber ist schöner" nicht statt, um die Teilnehmer vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Damit entfällt auch die traditionelle Reinigung der Elbwiesen. Dresden rief dazu auf, keine Müllsammelaktionen in Eigeninitiative durchzuführen, da die bereits bereitgestellten Müllsäcke nicht abgeholt würden.

08:00 Uhr | Zentrale Corona-Ambulanz für Chemnitz

In der Chemnitzer Messe öffnet zur Stunde eine zentrale Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle in der Stadt. Sie wird werktags von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet sein. Insgesamt stehen 140 Behandlungsabteile zur Verfügung. Den Patienten wird empfohlen, mit dem Auto anzureisen. Jeder Patient wird eine Nummer bekommen und der Reihenfolge nach aufgerufen. Der Pressesprecher von Chemnitz, Matthias Nowak, betonte, dass nur Menschen die Ambulanz aufsuchen dürfen, die eindeutige Symptome zeigen, direkten Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatten oder mit Menschen, die Symptome zeigen und in einem der kritischen Herkunftsländer waren. Für Menschen, die sich einfach nur unwohl fühlen, sei der Hausarzt da, so Nowak.

07:42 Uhr | Zum Nachschauen: Fakt ist! Aus Dresden zum Thema "Stresstest Coronavirus"

07:17 Uhr | Corona-Krisengipfel mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wirtschaftsminister Martin Dulig treffen sich am Nachmittag mit Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Arbeitsagentur zu einem Corona-Krisengipfel. Dabei soll über Probleme in den Branchen und über benötigte Hilfen diskutiert werden. Hauptziele sind, die Beschäftigung zu sichern und Unternehmen vor einer Pleite durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewahren. Dazu wurde nicht nur die Beantragung von Kurzarbeitergeld vereinfacht, Bund und Land stellen auch Liquiditätshilfen für Firmen bereit. Zudem kündigte Dulig an: "Wir arbeiten zurzeit an Programmen, die vor allem unserer kleinteiligen Wirtschaft helfen sollen." Er verwies unter anderem auf Freiberufler und Selbstständige, die von den bisherigen Darlehensprogrammen nicht profitieren würden.

Wir schlittern in eine Situation, die es so in der neueren Zeit noch nie gegeben hat.

Martin Dulig Sächsischer Wirtschaftsminister

06:50 Uhr | Leipzigs größter Sportverein pausiert

Der SC DHfK Leipzig stellt ab 8 Uhr den gesamten Spiel-, Sport-, und Trainingsbetrieb ein. Wie der größte Sportverein der Stadt mitteilte, wird damit den Empfehlungen der Behörden zur Eindämmung des Coronavirus gefolgt. Für die Bundeskaderathleten werde in Abstimmung mit dem Olympiastützpunkt nach individuellen Lösungen gesucht. Davon betroffen sind auch die Bundesliga-Handballer, die ebenfalls nicht mehr gemeinsam trainieren dürfen. Sie sind allerdings nur eine von mehr als einem Dutzend Leistungssportarten innerhalb des SC DHfK, darunter Leichtathletik, Rudern, Judo, Schwimmen und Wasserspringen.

06:29 Uhr | Lkw-Mega-Stau an polnischer Grenze bei Görlitz

Wegen der geschlossenen Grenze zwischen Polen und Deutschland kommt es am einzigen für Ausnahmefälle geöffneten Grenzübergang in Sachsen zu langen Staus. Auf der Autobahn 4 stehen nach Angaben des MDR-Verkehrsstudios Lkw und andere nach Polen Einreiseberechtigte mit ihren Fahrzeugen auf gut 27 Kilometer Länge, weil die polnischen Grenzbeamten jeden Menschen kontrollieren. Der Rückstau reicht bis über den Tunnel Königshainer Berge hinaus. Dort wurde deshalb eine Blockabfertigung für Lkw eingerichtet, damit die Laster nicht in der gut drei Kilometer langen Röhre stehen. Probleme haben aber auch Autofahrer, die von Görlitz in Richtung Norden und Nordwesten wollen: Auf der B6/B115 blockieren zwischen Görlitz und der A4 zahlreiche parkende Lkw die Fahrbahn. Auschließlich nur für Pkw empfiehlt die Polizei eine Umleitung von Görlitz über Klingewalde und Zodel entlang der Grenze.

06:03 Uhr | Tipps von Tagesschau-Frontmann Jan Hofer zum Schutz vor Corona

05:37 Uhr | Kabinettssitzung zu Einschränkungen im öffentlichen Leben

Die sächsische Landesregierung will am Dienstag einschneidende Regelungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Es geht um einen Katalog von Maßnahmen, auf den die Bundesländer sich am Vortag mit der Bundesregierung geeinigt hatten. Dazu zählen die befristete Schließung von Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen sowie Geschäften, die keine Waren zur Deckung des alltäglichen Lebensbedarfs verkaufen. Einschränkungen sollen für die Gastronomie gelten. Wann die Regelungen in Sachsen in Kraft treten, wird das Kabinett voraussichtlich am Mittag bekanntgeben.

Quelle: MDR/stt/kk/tk/dk/al/ms/kh/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17.03.2020 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 17.03.2020 | 19:00 Uhr

3 Kommentare

Maggimag vor 21 Wochen

Es gibt sehr eingeschränkte Notbetreuung für Kinder von z.B. Ärzten, Arzthelfern, Schwestern, Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften etc. damit beispielsweise auch Krebspatienten weiterhin geholfen werden kann und diese nicht zu Hause bei den Kindern bleiben. Geht da ein Licht auf?

corona vor 21 Wochen

Es ist doch nicht tragbar was hier in Sachsen abgeht!!!! Ich glaube der werte Heer Kretschmer hat Tomaten auf den Augen. Andere Bundesländer schließen alles Schulen,Kitas usw und wir haben Notbetreuung. Es gibt auch Menschen die haben zuhause Menschen sitzen die an Krebs leiden oder andere schlimme Sachen daran wurde bis jetzt nicht einmal darüber nachgedacht.

Volker S. vor 21 Wochen

Warum dutzt uns der Onkel von der tagesschau?

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