Meldungen am Dienstag Corona-Ticker Sachsen am 24.11.: Sachsen zieht Weihnachtsferien vor

Von Montag bis Freitag halten wir Sie mit unserem Corona-Ticker über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Sendungsbild
Bildrechte: MDR/NDR

20:50 Uhr | Schwierige Lage auf Intensivstationen

Sachsenweit werden zurzeit mehr 300 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Der Aufwand hierfür ist hoch. Wir durften am Dienstag die Intensivstation der Uniklinik Leipzig besuchen.

18:59 Uhr | Fast 1.700 Neuinfektionen in Sachsen gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in Sachsen steigt weiter auf einem hohen Niveau. Am heutigen Dienstag meldeten die Gesundheitsämter der Kreise und kreisfreien Städte 1.690 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind 437 Fälle mehr als noch Dienstag vor einer Woche - ein Plus von etwa 34 Prozent.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner weist derzeit mit 374 der Erzgebirgskreis auf.

In Sachsen starben zudem weitere 24 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung. Damit steigt die Zahl der Todesfälle durch oder mit Covid-19 im Freistaat auf insgesamt 728. Aktuell liegen 1.827 Corona-Patienten im Krankenhaus. Von ihnen müssen 344 Erkrankte intensivmedizinisch behandelt werden.

18:35 Uhr | Sachsen zieht Weihnachtsferien auf 16. Dezember vor

Die Ministerpräsidenten der Länder sollen sich nach Angaben des ARD-Hauptstadtstudios am Dienstagabend mit Kanzleramts-Chef Helge Braun auf einen bundesweiten Ferienbeginn bereits am 16. Dezember geeinigt haben. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte MDR SACHSEN noch Dienstagvormittag gesagt, in Sachsen würde der 18. Dezember der letzte Schultag sein. Ursprünglich sollten die Weihnachtsferien in Sachsen am 23. Dezember beginnen.

18:30 Uhr | Keine Bergparade in Stollberg

In Stollberg wird es in diesem Jahr keine Bergparade geben. Das hat die Stadtverwaltung auf Nachfrage bestätigt. Damit hat auch die letzte Kommune in Sachsen den traditionsreichen Aufzug abgesagt. Zuvor hatten unter anderem Chemnitz, Schneeberg, Annaberg-Buchholz, Seiffen und Freiberg mitgeteilt, die Bergparaden wegen der Coronapandemie nicht zu erlauben. Stollberg stemmte sich lange gegen den Trend - unter anderem mit einem speziellen Hygienekonzept, bei dem die Teilnehmer an den Sammelplätzen Masken tragen sollten. Die Bergparade in Stollberg sollte am 5. Dezember stattfinden.

Traditionelle Bergparade zum Weihnachtsmarkt in der sächsischen Stadt Stollberg
Die traditionelle Bergparade wird wegen der Corona-Pandemie in Stollberg im Erzgebirge in diesem Jahr nicht stattfinden. Bildrechte: imago/Müller-Stauffenberg

18:20 Uhr | Ist Sachsens Kunstszene in Gefahr?

Wie steht es aktuell um die Kreativszene in Sachsen? Vor welchen Herausforderungen stehen Kunst- und Kulturschaffende durch die Corona-Pandemie? Haben Sie eine Zukunft? "Corona-Pause oder letzter Vorhang" - das ist Thema bei "Dienstags direkt" - ab 20 Uhr im Radio und per Video-Livestream.

18:09 Uhr | IHK-Umfrage: Jedes zehnte Unternehmen im Raum Leipzig von Insolvenz bedroht

Die geschäftliche Situation vieler Unternehmen ist infolge der Corona-Pandemie inzwischen wieder äußerst angespannt. Nach einer aktuellen Blitzumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sieht sich im Bereich der IHK Leipzig fast jedes zehnte Unternehmen von Insolvenz bedroht. Jedes dritte Unternehmen (31 Prozent) sieht sich mit Liquiditätsengpässen konfrontiert.

17:54 Uhr | Forscher: Geöffnete Fenster besser als Luftfilter

Fenster auf, Virus raus! Das ist die Empfehlung des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau. Mobile Luftfilter sind in der Regel nur die zweite Wahl, sie haben mehrere Nachteile. Das haben Forscher aus Hessen jetzt analysiert.

17:45 Uhr | Länder einigen sich auf Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester

Die Ministerpräsidenten haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Das geht aus dem Beschluss-Entwurf der Länder für die Beratungen morgen mit Bundeskanzlerin Merkel hervor. Demnach können Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden. Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen soll untersagt werden, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Grundsätzlich sei zu empfehlen, auf das traditionelle Feuerwerk zu verzichten. Uneinig sind sich die Länder darüber, ob der Verkauf von Böllern generell verboten werden soll.

16:10 Uhr | Wie sicher sind Corona-Antigentests?

Corona-Antigen-Schnelltests sollen schon innerhalb von 15 bis 30 Minuten ein Ergebnis liefern. Schon jetzt nutzt Sachsen-Anhalt die Tests in Pflegeeinrichtungen. Thüringen will damit Beschäftige in Schulen und Kindergärten auf eine Corona-Infektion hin überprüfen. Doch wie zuverlässig sind die Corona-Schnelltests? MDR Wissen hat nachgefragt.

15:00 Uhr | Ministerpräsident Kretschmer diskutiert mit Experten über Verhältnismäßigkeit der Corona-Einschränkungen

Ministerpräsident Michael Kretschmer diskutiert heute online über die Verhältnismäßigkeit der Corona-Einschränkungen. Seine Gesprächspartner sind die Virologin Professorin Ulrike Protzer, der Medizinethiker Professor Florian Steger sowie Professor Michael Albrecht der Vorstand des Uniklinikums Dresden und Joachim Klose, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Die Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung ist öffentlich und findet online statt. Sie beginnt um 17 Uhr. Interessierte melden sich bitte im Internet an und erhalten einen Zugangslink für Zoom per E-Mail. Parallel wird die Veranstaltung live auf Facebook und Youtube ausgespielt. Alle Details dazu hier.

14:45 Uhr | MDR-Umfrage: Fühlen sie sich einsam (durch Corona?)

Gerade die dunkle Jahreszeit und Weihnachten sind für Menschen, die sich einsam fühlen, eine Herausforderung. Und durch Corona ist es noch schwieriger, soziale Kontakte zu pflegen. Der MDR startet deshalb im Advent den Themenschwerpunkt "Gemeinsam statt einsam". Schreiben Sie uns gern: Wie fühlen Sie sich (in Corona-Zeiten)?

14:38 Uhr | Freiberg will trotz Corona mit "Weihnachtszauber" in den Advent

Freiberg startet heute mit einem sogenannten "Weihnachtszauber" in die Vorweihnachtszeit. Das alternative Angebot zum traditionellen Christmarkt soll in der Innenstadt auch in Corona-Zeiten für festliche Stimmung sorgen. "Wir haben sehr weit verteilt in der Stadt Buden aufgestellt, die original weihnachtstypische Produkte verkaufen", erklärt Oberbürgermeister Sven Krüger. Es gebe Glühwein, Räucherkerzen und erzgebirgische Volkskunst. "All das soll einladen, den Advent mit Maske in der Fußgängerzone zu genießen und Frequenz für die Einzelhändler zu erzeugen."

14:23 Uhr | Kultusminister Piwarz spricht sich gegen Wechselmodell an Schulen aus

Sachsen will möglichst lange am Regelbetrieb in Schulen festhalten. Kultusminister Piwarz sagte MDR SACHSEN, Alternativen wie ein Wechselmodell seien für die Lehrer sehr aufwändig. Sie müssten an den Schulen unterrichten und zusätzlich die Kinder betreuen, die von zu Hause aus lernen. Dafür bräuchte man mehr Personal, das aber nicht zu Verfügung stehe. Laut Volker Hegewald, Schulleiter des Glück-auf-Gymnasiums in Altenberg sei ein Wechselunterricht schon allein deswegen schwierig, weil im ländlichen Raum, nicht ganztägig Schulbusse verkehren.

In Sachsen besuchen derzeit etwa 98 Prozent der Schüler den Präsenzuntericht. Der sächsische Lehrerverband will den Normalbetrieb beibehalten. Die Bildungsgewerkschaft GEW plädiert dafür, die Prüfungen anzupassen. Der Lehrplan, sei unter den Voraussetzungen der Corona-Pandemie nicht zu schaffen.

13:04 Uhr | Aue-Präsident befürchtet "Mega-Crash"

Der Vereinspräsident des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue, Helge Leonhardt, fürchtet bei länger anhaltenden Geisterspielen nicht nur enorme wirtschaftliche Probleme auf viele Klubs zukommen. Auch Fans könnten sich vom Fußball abwenden. Auf der Vereinsseite warnte er vor einem "Mega-Crash".

Ohne Fans fehlt generell die Seele im Fußball. Man spielt eigentlich nur für sich und eine kleine Gruppe von Menschen. Selbst das Interesse nimmt durch die Geisterspiele ab.

Helge Leonhardt Präsident FC Erzgebirge Aue

12:31 Uhr | TU Chemnitz lässt es in veränderten Weihnachtsvorlesungen knallen

Die Technische Universität Chemnitz will ihre kultigen Weihnachtsvorlesungen ins Internet verlegen. Wie die Hochschule mitteilte, können die Vorlesungen wegen der Corona-Situation nicht live im Hörsaal stattfinden. Deshalb werden sie in Form eines digitalen Adventskalenders präsentiert. Unter dem Motto "Advent, Advent - die Website brennt" gibt es auf der TU-Homepage ab dem 1. Dezember täglich ein humorvolles Video zu sehen, in dem Physiker, Chemiker und Mathematiker erstaunliche Verbindungen zwischen Wissenschaft und Adventszeit zeigen.

12:20 Uhr | Dresdner Gymnasium vorübergehend geschlossen

Das Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden ist wegen eines Coronafalls der Leitungsebene am Dienstag geschlossen worden, hieß es aus dem Umfeld der Schule. Die Stadt Dresden bestätigte die Schulschließung auf Nachfrage von MDR SACHSEN. Das Gesundheitsamt ermittle die Umstände. Wie lange die Schule geschlossen bleibt, konnte die Stadt "aus medizinischer Sicht noch nicht abschließend beurteilen". Es werde geprüft, ob Schüler und Lehrer getestet werden.

12:11 Uhr | Coronakonforme Abwechslung für die Ohren

Das Staatsschauspiel Dresden bietet einen digitalen Audiowalk an. Mit dem Hörspiel "How to Disappear Completely" gehen Nutzer auf Entdeckungstour durch die Stadt und taucht gleichzeitig in eine Erzählung ein, die vom kompletten Verschwinden von Orten und Menschen handelt.

11:20 Uhr | Länderchefs empfehlen Selbstquarantäne vor Weihnachten

Bei den Corona-Regeln rücken die Weihnachtsfeiertage zunehmend in den Blick. Die Bundesländer haben sich auf gemeinsame Leitlinien geeinigt und empfehlen darin auch eine Selbstquarantäne vor und nach Familienfeiern. Das könne durch vorgezogene Weihnachtsschulferien ab dem 19. Dezember unterstützt werden. (Am Abend fällt die Entscheidung, den Beginn der Ferien bundesweit einheitlich auf den 16. Dezember vorzuverlegen).

Auch Arbeitgeber sollen nach dem Willen der Länderchefs prüfen, ob vom 23. Dezember bis 1. Januar Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen möglich sind. Eine Selbstquarantäne kann je nach Dauer das Risiko senken, dass eine noch unbemerkte Infektion bei Feiern mit Menschen aus anderen Haushalten eingeschleppt wird.

10:50 Uhr | Wechselunterricht? Nein, danke

Wie der Schulbetrieb trotz steigender Corona-Zahlen dauerhaft aufrechterhalten werden kann, ist unklar. Von einem Wechsel- oder Schichtunterricht halten Sachsens Lehrerschaft und das Kultusministerium nichts. Auf dem Land seien verschiedene Anfangszeiten schon deshalb schwer umzusetzen, weil Schulbusse nur zu bestimmten Zeiten fahren.

10:17 Uhr | Städtetag für Stufenpläne in allen Bundesländern

Der Deutsche Städtetag befürwortet bei steigendem Infektionsgeschehen Stufenpläne in Schulen aller Länder. "Für die Städte ist wichtig, dass vor allem im eigenen Bundesland Klarheit herrscht, wann Präsenzunterricht reduziert werden muss", sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung. Es bereite vielen Kommunen Sorge, dass die Infektionen und notwendige Quarantäne-Anordnungen in den Schulen zunehmen. Ein kluger Wechsel zwischen Unterricht in den Schulen und in digitaler Form sei bei besonders hohen Infektionszahlen zumindest für ältere Schüler kaum zu vermeiden, sagte Jung. In einigen Ländern gibt es einen solchen Stufenplan, in anderen nicht.

Wir wollen die Schulen so lange es geht offen halten. Aber wir brauchen auch praxistaugliche Handlungsszenarien, damit Schulen auf hohe Infektionszahlen angemessen reagieren können.

Burkhard Jung Städtetagspräsident und OB in Leipzig

09:04 Uhr | Leipzigs Handball-Chef will SPD-Politiker Lauterbach einladen

Geschäftsführer Karsten Günther, SC DHfK Leipzig
Karsten Günther vom SC DHfK Leipzig. Bildrechte: imago images/Picture Point LE

SC DHfK Leipzig-Geschäftsführer Karsten Günther hat mit Verwunderung und Unverständnis auf eine erneute Forderung nach einer Liga-Unterbrechung reagiert. Die hatte SPD-Politiker Karl Lauterbach zuvor ins Gespräch gebracht, weil "der Hallensport bei den momentan hohen Fallzahlen nicht sicher zu begleiten" sei. Dem widersprach Handball-Manager Günther in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung: "Wir wollen mit einem guten Hygienekonzept, Daten und Fakten überzeugen. Ich lade Herrn Lauterbach gerne zu uns ein, um sich unsere Arbeit anzusehen und mit ihm die Ergebnisse der Studie Restart-19 zu besprechen."

Nur negativ getestete Spieler würden aufeinander treffen. "Wir reduzieren das Risiko auf das absolute Minimum", erklärte der Manager. Den Saison-Abbruch im März hielt Günther für legitim. Eine neue Unterbrechung wolle er aber verhindern, weil mehr über das Virus bekannt sei, das in Hygienekonzepte einbezogen werden könne.

08:30 Uhr | Länderchefs angeblich einig zu Corona-Regeln bis zu den Feiertagen

Die 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben sich auf einen Beschluss geeinigt, den sie morgen mit dem Bund besprechen wollen. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen. So habe man sich auf verschärfte, verbindliche Kontaktbeschränkungen auf zwei Haushalte mit maximal fünf Personen geeinigt. Aber: Für Weihnachten und Silvester soll es Corona-Lockerungen geben: Zwischen dem 23. Dezember und Neujahr sollen "Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Personen bis maximal zehn Personen insgesamt" erlaubt werden, berichtet Reuters aus dem Papier der Länder. Kinder bis 14 Jahre seien ausgenommen.

Gaststätten weiterhin bis 20. Dezember zu

Die Gastronomie soll bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben. In Regionen mit niedrigeren Infektionszahlen (Sieben-Tages-Inzidenz auf unter 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner) sollen Einrichtungen auch früher öffnen können. Umgekehrt sollen in Corona-Hotspots Verschärfungen möglich sein. Der Groß- und Einzelhandel bleibe geöffnet. Die Maskenpflicht soll erweitert werden und künftig auch vor Geschäften und auf Parkplätzen gelten.

08:01 Uhr | Neue Allgemeinverfügung für Vogtlandkreis

Der Vogtlandkreis hat eine weitere Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassen. Sie gilt ab heute und regelt die Quarantänemaßnahmen. Demnach müssen Erkrankte und Menschen, die engen Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, unverzüglich in strenge häusliche Isolation. Für Kontaktpersonen gilt eine Quarantäne von zwei Wochen. Währenddessen müssen sie ihren Gesundheitszustand in einem Tagebuch dokumentieren. Auch Personen mit Verdacht auf Corona dürfen ihre Wohnung fünf Tage lang nicht verlassen bzw. solange, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Alle Informationen dazu finden Sie hier.

07:50 Uhr | IHK Dresden für Feuerwerksverkauf zu Silvester

Die Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) hat sich gegen ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern ausgesprochen. Vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch begründete die Kammer dies mit der besonderen Situation: Es werde kaum größere Feiern zu Silvester geben. Der individuelle Kauf und das Abfeuern von Feuerwerk stehe damit in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, hieß es. Ein Verbot wäre in den Augen der IHK "willkürlich und juristisch nicht zu rechtfertigen". Medienberichten zufolge diskutieren die Ländervertreter derzeit über ein Verbot von Knallern und sonstigem Feuerwerk zu Silvester. Noch ist allerdings nichts entschieden.

Was halten Sie von einem Verbot von Silvester-Feuerwerken in diesem Jahr?

Sicherheitsabfrage

Bitte geben Sie folgende Zahlen ein:

07:27 Uhr | Nordsächsischer Fußballverband zieht Winterpause vor

Der Nordsächsische Fußballverband (NFV) hat die Winterpause vorgezogen. Damit werden in diesem Jahr keine Spiele mehr angesetzt. Der Verband wolle den Vereinen Planungssicherheit geben, hieß es zur Begründung. Grundlage für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes sei, dass der Freistaat den Trainingsbetrieb wieder ermögliche. Dies zeichne sich jedoch nicht ab, so der NFV.

07:00 Uhr | Diakonissenkrankenhaus Dresden testet selber

Im Dresdner Diakonissenkrankenhaus werden ab sofort alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, auf eine Corona-Infektion getestet. Seit Montag habe das Krankenhaus Antigenschnelltests zur Verfügung. In der Klinik sei ein Raum in ein Testzentrum umfunktioniert worden, in dem alle Patienten getestet werden, die mit Termin ins Haus kämen. Notfallpatienten werden in der Notaufnahme getestet.

06:38 Uhr | Sachsenderby verschoben - Lausitzer Füchse unter Quarantäne

Das für heute Abend geplante Sachsen-Derby in der zweiten Eishockey-Liga zwischen Weißwasser und Crimmitschau (Eispiraten) ist abgesagt worden. Für die komplette Mannschaft der Lausitzer Füchse wurde vorsorglich häusliche Quarantäne angeordnet, nachdem ein Covid-19-Verdachtsfall aufgetreten war, teilte der Verein aus Weißwasser mit. Die Ergebnisse von nachträglich durchgeführten Corona-Tests stünden noch aus. Der Spieltermin wurde auf den 9. März 2021 verlegt.

06:19 Uhr | Hortkinder und Erzieherinnen in Oschatz zurück aus Quarantäne

In Oschatz können die Schüler der Klasse 3b ab heute wieder im Hort "Oschatzer Heringe" betreut werden. In den vergangenen Tagen waren fünf Erzieherinnen nach positiven Corona-Fällen in der Einrichtung in Quarantäne. Auch sie können nach Angaben des Landratsamts Nordsachsen ab heute wieder arbeiten. Eine Hortgruppe der 1. Klasse steht noch bis Donnerstag unter Quarantäne.

06:00 Uhr | Erzgebirge baut Corona-Hotline aus

Der Erzgebirgskreis hat die Mitarbeiterzahl an der Corona-Hotline erhöht. Das Personal wurde auf 62 Mitarbeiter aufgestockt, teilte das Landratsamt mit. Auch die Zeiten der Erreichbarkeit seien erweitert worden. So sei die Hotline an sieben Tagen in der Woche erreichbar, dienstags bis 18 Uhr. Die Hotline wurde in der vergangenen Woche 1.612 Mal genutzt, teilte das Landratsamt mit. Fast die Hälfte der Anrufer habe allgemeine Fragen zum Corona-Geschehen im Landkreis gestellt. Ein Drittel der Anrufer seien Kontaktpersonen.

Am Montagabend hatte der Erzgebirgskreis den höchsten Inzidenzwert in ganz Sachsen: 361 Neuinfektionen innerhalb der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner.

Die Hotline: 03733-8 31-44 44 und 03771-2 77-44 44

05:52 Uhr | Kritik an "kruden Verharmlosungen" von "Querdenker-Rednern

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat Gleichsetzungen aus der "Querdenken"-Bewegung von aktuellen Corona-Beschränkungen mit der Verfolgung von Juden während des Nationalsozialismus scharf kritisiert. "Die zunehmenden Vergleiche von Protestierenden gegen die Corona-Maßnahmen mit Opfern des Nationalsozialismus verhöhnen die tatsächlichen Opfer und relativieren die Schoah", sagte er in einem Interview für das "RedaktionsNetzwerk Deutschland".

Der Holocaust ist kein Abziehbild für jedwede Opfergefühle.

Felix Klein Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung

Die jüngsten Äußerungen von Rednerinnen in Hannover und Karlsruhe zeigten vielmehr, wie wichtig Bildung sei. "Wer über Anne Frank und Sophie Scholl gut Bescheid weiß, wird kaum solch krude Verharmlosungen äußern."

05:41 Uhr | Plauen plant Weihnachtsmarkt light

Trotz Weihnachtsmarktabsage in Plauen wollen mehrere Händler in der Innenstadt mit großem Abstand ihre Buden aufstellen. Die Stadt Plauen hat dafür eine Sondernutzungserlaubnis erteilt. "Mit dem Gesundheitsamt stimmt jeder Händler für sich das Hygienekonzept ab", sagte Sprecherin Silvia Weck. So lange es die Lage erlaube, stünden die Buden zwischen Gleisdreieck, Alt- und Klostermarkt und Neundorfer Straße.

Angeboten würden Süß- und Backwaren, Holzkunst, Geschenkartikel und auch Glühwein. Zudem soll es auf dem Klostermarkt eine Kinderautobahn geben. Die Öffnungszeiten bestimme jeder Händler für sich. Die Wirtschaftsförderung verbindet mit dem Angebot die Hoffnung, dass viele Plauener ihre Innenstadt auch in der aktuell schwierigen Zeit besuchen.

05:26 Uhr | Schaufenster-Schau über jüdisches Leben in Chemnitz

Das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz ermöglichen Einblicke trotz Corona-Zwangspause. Teile der Foyerausstellung über jüdisches Leben in der Stadt sind in die Schaufenster gestellt worden. Die Schau greift die Geschichte der jüdischen Gemeinde auf. Zu den Exponaten gehören silberne Kerzenständer aus der zerstörten Synagoge am Kaßberg sowie eine Thora-Rolle, die aus den Ruinen der Zwickauer Synagoge gerettet wurde. Auch das historische Namensschild "Jüdische Gemeinde Karl−Marx−Stadt" ist zu sehen.

05:08 Uhr | Bistum Dresden-Meißen startet digitalen Adventskalender

Adventsvorfreude trotz Corona-Pandemie: Das Bistum Dresden-Meißen bietet auf seiner Homepage wieder einen digitalen Adventskalender an. Ab dem 1. Advent (29. November) lässt sich dort täglich ein virtuelles Türchen öffnen. Dahinter befinden sich ein Foto mit einem kurzen Text als Impuls für den Tag, kündigte das Bistum an.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.11.2020 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 24.11.2020 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen

Feuerwehrmänner stehen um einen schneebedeckten umgekippten Baumstamm im Wald mit Video
Neuschnee gab es in Sachsen am Sonntag vor allem im Erzgebirge und im Lausitzer Bergland. Straßen mussten wegen Schneebruch gesperrt werden, so wie hier in Thum im Erzgebirgskreis. Bildrechte: extremwetter.tv