Meldungen am Donnerstag Corona-Ticker Sachsen am 15.10.: Gesundheitsministerin Köpping kündigt neue Allgemeinverfügung an

Von Montag bis Freitag halten wir Sie mit unserem Corona-Ticker über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Petra Köpping im Studiogespräch
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21:20 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle beenden wir den Liveticker zu den Corona-Themen in Sachsen für heute. Wir freuen uns, Sie morgen an gleicher Stelle begrüßen zu können. Bleiben Sie gesund!

19:24 Uhr | Gesundheitsministerin kündigt neue Allgemeinverfügung an

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat im MDR SACHSENSPIEGEL eine neue Allgemeinverfügung für übernächste Woche angekündigt. Voraussichtlich ab dem 24. oder 25. Oktober werde diese dann gelten. Man habe ursprünglich geplant, erst Anfang November eine neue Allgemeinverfügung zu erlassen, reagiere aber auf die steigenden Fallzahlen, so Köpping.

Mit der neuen Verfügung gelte in Sachsen dann ein neuer Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, bei dessen Überschreitung die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung verschärft werden. Bis dahin gelte der Stufenplan. In diesem ist festgelegt, ab welchen Inzidenzwerten die sächsischen Landkreise die Maßnahmen verschärfen müssen.

18:45 Uhr | Knapp die Hälfte der Sachsen für Abschaffung von Beherbergungsverbot

Knapp die Hälfte der Sachsen wünscht sich eine Abschaffung des Beherbergungsverbots. Das geht aus einer Blitzumfrage von MDRfragt hervor. 20 Prozent der Befragten finden es richtig, die Bundesländer selbst entscheiden zu lassen. Diese Regelung war am Donnerstag von den Länderchefs und der Bundesregierung getroffen worden.

Auf der Internetseite von MDR SACHSEN finden Sie eine Übersicht zu den Regelungen für Reisende der einzelnen Bundesländer:

18:15 Uhr | Landkreise melden 249 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter der sächsischen Landkreise und kreisfreien Städte haben am Donnerstag insgesamt 249 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die meisten Neuinfektionen gab es demnach im Erzgebirgskreis mit 43 neuen Fällen. Gemeinsam mit dem Landkreis Zwickau liegt der Erzgebirgskreis weiterhin über dem Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von einer Woche. Der Erzgebirgskreis ist bereits zum Corona-Risikogebiet erklärt worden.

In Dresden, Meißen und im Erzgebirge hat es jeweils einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen in Sachsen auf 257 seit dem Ausbruch der Pandemie.

17:41 Uhr | MDRfragt: Hälfte der Befragten wünscht sich strenge Corona-Maßnahmen

Laut einer Blitzumfrage von MDRfragt gehen vielen Menschen die von der Bundesregierung verabschiedeten Maßnahmen zu Bekämpfung des Coronavirus nicht weit genug. Mehr als zwei Drittel der Befragten bereitet die aktuelle Entwicklung Sorgen.

17:21 Uhr | Intensivpatienten aus Tschechien könnten in Sachsen behandelt werden

Im Falle eines Mangels an Krankenhausbetten zur Intensivbehandlung könne Tschechien auf die Zusammenarbeit mit Deutschland zurückgreifen. Das teilte der tschechische Botschafter in Deutschland, Tomáš Kafka, am Mittwoch der Nachrichtenagentur ČTK mit. Seiner Aussage nach bestehe auf beiden Seiten die große Bereitschaft, eine Lösung zu finden, sollte es erforderlich sein.

Eine Krankenpflegerin arbeitet in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer auf der Intensivstation des Uniklinikums.
Sachsen bietet Hilfe Tschechien im Falle eines Magels an Krankenhausbetten an. Bildrechte: dpa

Tschechien und auch Polen wurde von sächsischer Seite bereits im April Hilfe für den Fall angeboten, dass es zu einer Krisensituation kommt. Sachsen hatte damals - gemeinsam mit anderen deutschen Bundesländern - eine Reihe von Covid-19-Patienten aus Italien und Frankreich aufgenommen, um die dort überfüllten Krankenhäuser zu entlasten.

16:15 Uhr | Filmpreis "Leipziger Ring" wird in diesem Jahr nicht vergeben

Wegen der Corona-Pandemie wird die Stiftung Friedliche Revolution auf die Vergabe ihres Preises "Leipziger Ring" auf dem diesjährigen Dokumentarfilmfest DOK Leipzig verzichten. Die Pandemie lasse weder ein verlässliches Publikumsvoting noch eine persönliche Würdigung und Auszeichnung des Preisträgers zu, erklärte der Vorsitzende der Stiftung, Rainer Vor, am Donnerstag in Leipzig. Die Stiftung vergibt den mit 2.500 Euro dotierten "Leipziger Ring" seit 2010 im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm.

15:25 Uhr | Gerichte kippen Beherbergungsverbote in Niedersachsen und Baden-Württemberg

Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat das Beherbergungsverbot des Landes für Reisende aus deutschen Corona-Hotspots in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt. Der Beschluss sei unanfechtbar, teilte das Gericht in Lüneburg am Donnerstag mit. Geklagt hatte der Betreiber eines Ferienparks. Zuvor hatte der Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg das Beherbergungsverbot für das Bundesland ebenfalls aufgehoben.

15:19 Uhr | Hausarztsprechstunde zum Coronavirus

Auch in der Hausarztsprechstunde von MDR SACHSEN ist es am Mittag um das Coronavirus gegangen. Prof. Antje Bergmann beantwortete zahlreiche Fragen zu Symptomen, Corona-Tests und der sogenannten Infekt-Sprechstunde. Die Sendung gibt es zum Nachhören auf der Internetseite vom SACHSENRADIO.

Unscharfe Frontalaufnahme einer Frau, die in die Armbeuge hustet. Durch die Luft fliegen montierte, weiße Partikel unterschiedlicher Größe und Schärfe frontal Richtung Kamera. 13 min
Bildrechte: imago images/Photothek (M), MDR

In der Hausarztsprechstunde mit Prof. Antje Bergmann gab es wieder zahlreiche Fragen zum Covid-19-Virus. Unter anderem wurde gefragt, wann man sich auf Corona testen lassen sollte. Welche Symptome sind entscheidend?

MDR SACHSEN - Das Sachsenradio Do 15.10.2020 12:00Uhr 12:43 min

https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/hausarzt/corona-erkaeltung-symptome-100.html

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Audio

14:53 Uhr | Landestourismusverband begrüßt die Aufhebung des Beherbergungsverbotes

Der Landestourismusverband Sachsen (LTVS) begrüßt die Aufhebung des Beherbergungsverbotes für Sachsen. LTV-Präsident Rolf Keil sagte, man freue sich, dass die sächsische Staatsregierung das Beherbergungsverbot in Sachsen aufhebe. "Allen ist bewusst, dass der Kampf um die Existenz von vielen klein- und mittelständischen Betrieben und Akteuren noch nicht vorbei ist. Insofern ist dieser Schritt ein wichtiges Signal an interessierte Gäste und die gesamte Tourismusbranche, gerade jetzt zu Beginn der Herbstferien", so Keil. Die Tourismusbranche sei sich ihrer Verantwortung bewusst und habe sich in den letzten Monaten mit Hygienekonzepten und vielfältigen Maßnahmen gut auf die aktuelle Situation eingestellt.

14:39 Uhr | Kita in Chemnitz geschlossen

In Chemnitz ist die Kita der Volkssolidarität in der Max-Türpe-Straße aufgrund eines Corona-Falls komplett in Quarantäne und damit geschlossen. Auch im Pflegeheim "Am Kirschhof" gibt es mit zwei positiv getesteten Bewohnern und einer Mitarbeiterin neue Fälle. Im Pflegeheim Pro Seniore wurde ebenfalls eine Mitarbeiterin positiv auf das Virus getestet.

14:24 Uhr | Umweltbundesamt empfiehlt: Klassenräume alle 20 Minuten lüften!

Das Umweltbundesamt schlägt vor, Fenster in Klassenräumen alle 20 Minuten für drei bis fünf Minuten weit zu öffnen, um eine Übertragung des Coronavirus möglichst zu verhindern. Außerdem sollte während der gesamten Pause gelüftet werden. Die Raumtemperatur sinke dabei nur um wenige Grad ab und erwärme sich anschließend wieder schnell. Abgeraten wird davon, nur die Türen zu öffnen. So könnten Aerosole von einem Raum über den Flur in andere Klassenräume verbreitet werden.

13:25 Uhr | Sachsen hebt Beherbergungsverbot auf

Sachsen hebt das Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Risikogebieten auf. Das kündigte die Regierung am Donnerstag nach einem Gespräch mit Landräten und Bürgermeistern aus dem Freistaat an. Die Regelung soll ab Sonnabend gelten. Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte diesen Schritt bereits am Morgen bei MDR SACHSEN angekündigt.

13:20 Uhr | Diakonie hält Verdoppelung der Schuldnerberatung für notwendig

Die Diakonie in Sachsen hält eine Verdoppelung der Angebote in der Schuldnerberatung für notwendig. Nur 15 Prozent der überschuldeten Haushalte in Sachsen hätten einen Zugang zu einer kostenfreien, sozialen Beratung, teilte die Diakonie in Radebeul mit. "Jetzt, wo sich die wirtschaftliche Lebenslage vieler Menschen durch die Corona-Pandemie noch einmal dramatisch und nachhaltig verschlechtert hat, ist dieser Missstand besonders bedrohlich, weil Bedarf und Beratungsmöglichkeiten noch weiter auseinandergehen." 2019 hatten die 18 Schuldnerberatungsstellen der Diakonie Sachsen 3.060 Fälle betreut. "Überschuldung ist eine Lebenskrise, die keinen Aufschub duldet. Wenn eine Befreiung aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist, bedeutet das Verzweiflung und soziale Isolation", erklärte die zuständige Diakonie-Referatsleiterin Rotraud Kießling.-

13:15 Uhr | Sprunghafter Anstieg von Neuinfektionen in Polen

In Polen ist die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen sprunghaft gestiegen und hat erstmals die Marke von 8.000 überschritten. Innerhalb von 24 Stunden kamen 8.099 neue Fälle hinzu, die meisten davon in der Region um die Hauptstadt Warschau. Das teilte das polnische Gesundheitsministerium mit. Im gleichen Zeitraum starben 91 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Erst am Mittwoch hatten die Behörden 6.526 neue Fälle gemeldet - dies war der bisherige Rekordwert

13:06 Uhr | Fußball: Geisterspiel in Zwickau und 500 Zuschauer in Aue

Für das Heimspiel von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue am Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim sind 500 Zuschauer zugelassen. Das teilte der Club auf seiner Homepage mit. Zutritt erhalten Dauerkartenbesitzer von sechs verschiedenen Zuschauerblöcken. "Kartenbesitzer anderer Blöcke werden bei den nächsten Heimspielen berücksichtigt", heißt es in der Mitteilung. Der Erzgebirgskreis wurde aufgrund stark steigender Corona-Fallzahlen Anfang der Woche als Risikogebiet eingestuft. Ähnlich angespannt ist die Lage im Landkreis Zwickau. Das Heimspiel des FSV gegen den KFC Uerdingen muss deshalb am Sonnabend ohne Zuschauer ausgetragen werden.

12:45 Uhr | Vorschlag aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zum Thema Risikogebiet

Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben einen Vorschlag für Reisen aus Corona-Hotspots in Deutschland vorgelegt. Danach sollen die Risikogebiete selbst entscheiden, ob Reisen von dort nach außen vertretbar sind oder nicht. Als Richtwert könne dabei ein höherer Wert als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen angesetzt werden, sagte MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in der ZDF-Sendung "Maischberger. Die Woche". Die für Mecklenburg-Vorpommern in Aussicht gestellte Lockerung wird aber Risikogebieten wird wohl nicht noch für die Zeit der Herbstferien kommen. Schwesig habe deutlich gemacht, dass ein solcher Schritt abhängig sei von der Umsetzung der in Berlin beschlossenen verschärften Schutzmaßnahmen und der Entwicklung der Fallzahlen, sagte am Donnerstag ein Regierungssprecher. Beides gelte es zunächst abzuwarten.

12:20 Uhr | Gericht kippt Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom Donnerstag einem Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot in dem Bundesland stattgegeben. Dieses gilt bislang für Gäste aus deutschen Regionen, in denen 50 neue Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert wurden. Der Antragsteller kommt aus Nordrhein-Westfalen und hatte einen Urlaub im Kreis Ravensburg gebucht.

12:11 Uhr | 120 Schüler und Erwachsene werden in Oschatz getestet

An der Rosenthal-Förderschule in Oschatz werden heute alle 120 Schüler und Mitarbeiter vorsorglich auf das Corona-Virus getestet. Grund ist der Positivbefund einer Lehrerin, die aber laut Landratsamt keine Krankheitssymptome aufweist. Die Lehrerin sei bereits seit Tagen in Quarantäne - ebenso wie die zwölf Schüler ihrer Klasse. Die Ergebnisse der heutigen Tests werden bis zum Wochenende erwartet.

11:56 Uhr | Trotz Corona heben Urlaubsflieger zum Ferienbeginn ab

Zum sächsischen Ferienauftakt am Wochenende heben zahlreiche Urlaubsflieger in Dresden und Leipzig/Halle ab. Wie die Mitteldeutschen Flughäfen mitteilten, stehen vier griechische Inseln im Leipziger Flugplan. Ferner gibt es Verbindungen in die Türkei, nach Italien und nach Wien. Von Dresden aus sind Heraklion, Rhodos, Kos, Antalya, London/Stansted, Palma de Mallorca, Düsseldorf, Stuttgart, Amsterdam, Frankfurt und München nonstop erreichbar. In Dresden sind insgesamt 26 und in Leipzig/Halle 27 Abflüge vorgesehen.

Flugzeuge stehen am Terminal des Flughafens Dresden
Zwei Maschinen der Sundair warten in Dresden auf Urlauber, die Lufthansa fliegt nach Frankfurt und München. Bildrechte: Mitteldeutsche Flughafen AG

11:43 Uhr | Cottbus ist erstes Risikogebiet in Brandenburg

Als erste Region in Brandenburg zählt die Stadt Cottbus zu den bundesweiten Corona-Risikogebieten mit mehr als 50 neuen Infektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche. Der Wert liege bei 57,2, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Potsdam mit. Die Stadt Cottbus war gut durch den ersten Höhepunkt der Infektionen vor einigen Monaten gekommen. Zuletzt gab es aber unter anderem mehrere Corona-Fälle am Carl-Thiem-Klinikum. In ganz Brandenburg sollen künftig schärfere Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus gelten, unter anderem für private Feiern. Die Vereinbarungen von Bund und Ländern sollten übernommen werden, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Dominik Lenz, in Potsdam.

11:35 Uhr | Studie zu Auswirkungen von Corona auf Krebspatienten gestartet

Forscher der TU Dresden untersuchen die Folgen der Corona-Pandemie für Krebspatienten. Die auf anderthalb Jahre angelegte Studie soll Erkenntnisse zu medizinischen, psychischen und sozialen Auswirkungen der Schutz-Maßnahmen auf Tumorpatienten liefern. Davon sollen Handlungsempfehlungen für die Patientenversorgung abgeleitet werden. An der Studie sind auch Wissenschaftler in Bochum und Halle beteiligt, der Bund fördert das Vorhaben mit 400.000 Euro.

11:25 Uhr | Plauen will Weihnachtsmarkt stattfinden lassen

Die Stadt Plauen arbeitet eigenen Angaben zufolge mit Hochdruck an der Vorbereitung des Weihnachtsmarkts. Man gehe im Moment fest davon aus, dass der Weihnachtsmarkt stattfindet, hieß es heute aus dem Rathaus. Wegen Corona fällt der Markt dieses Jahr weitläufiger aus, damit die Abstandsregelung eingehalten werden kann. Und es werden einige Programmpunkte gestrichen. So entfällt der traditionelle Lichtl-Umzug zur Eröffnung des Weihnachtmarkts. Außerdem wird keine Bühne aufgebaut. Das Hygienekonzept soll demnächst im Landratsamt zur Prüfung eingereicht werden.

11:13 Uhr | Gar nicht lustig: Narren in der Oberlausitz dampfen Faschingsprogramm ein

Die bevorstehende Faschingssaison wird vielerorts in der Oberlausitz coronabedingt ausfallen. So hat der Schirgiswalder Faschingsclub nun alle seine geplanten Veranstaltungen inklusive dem großen Karnevalsumzug abgesagt. Ganz kampflos wollen die Schirgiswalder Narren ihre Regentschaft dem Virus aber nicht überlassen. Die traditionelle Übergabe des Rathausschlüssels am 11.11. um 11:11 Uhr soll es geben - wenn auch etwas anders als in den Jahren zuvor, wie Vereinspräsident Torsten Büttner sagt. Auch die Großschönauer Narren werden sich den Rathausschlüssel am 11. November holen. Das war es dann auch schon mit der Faschingssaison. Rietschen hat alle Veranstaltungen abgesagt. Auch in Bad Muskau geht man zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Karneval ausfällt. Die Wittichenauer hatten bereits Anfang September entschieden, im November keine Saalveranstaltungen durchzuführen. Ob der große Faschingsumzug stattfinden wird, soll noch entschieden werden.

10:40 Uhr | Tschechien meldet weiter steigende Infektionszahlen

Tschechien meldet 9.544 Corona-Neuinfektionen auf gut zehn Millionen Einwohnern an nur einem Tag. Die Inzidenz der vergangenen sieben Tage stieg auf 411 je 100.000 Einwohner. Dabei hatte die Tschechische Republik mit strengen Regeln die Pandemie im Frühling gut gemeistert.

10:22 Uhr | MDRfragt Sie: Was halten Sie von den Ergebnissen des gestrigen Spitzentreffens?

Unter der Rubrik "MDRfragt" ist eine Blitzumfrage gestartet. Sagen Sie uns Ihre Meinung zu den Beschlüssen des gestrigen Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs. Die Umfrage läuft bis 16 Uhr. Wir freuen uns über Ihr Interesse und bedanken uns für die Teilnahme.

08:30 Uhr | Dresdner Stadtrat berät über Striezelmarkt-Konzept und weitere Weihnachtsmärkte

Der Stadtrat in Dresden soll heute über das Striezelmarktkonzept und zusätzliche Flächen auch für die anderen thematischen Weihnachtsmärkte entscheiden. Angesichts steigender Infektionszahlen bleiben Stadträte trotz verschiedener Konzepte auch skeptisch. Christiane Filius-Jehne von den Bündnisgrünen verwies auf die Unsicherheit und das Risiko steigender Kosten, wenn eine endgültige Entscheidung nun hinausgezögert werde und in zwei Wochen aber der Aufbau beginne.

08:14 Uhr | Thüringen will in Herbstferien für Gäste offen sein

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die schärferen Corona-Auflagen von Bund und Ländern begrüßt. Zugleich verteidigte der Linke-Politiker seine Ablehnung des Beherbergungsverbots. In den Thüringer Hotels habe es bislang kein Infektionsgeschehen gegeben. Es habe sich vielmehr gezeigt, dass die Hygienekonzepte der Hotels und Gaststätten ausreichten. Daher werde es erst einmal bis zum Ende der Herbstferien weiter kein Beherbergungsverbot im Land geben. Für die Gesundheitsämter kündigte Ramelow mehr Unterstützung an. Es müsse geschaut werden, wo Personal abgestellt werden könne, um die Kontakt-Nachverfolgung zu sichern. Das sei der beste Schutz, der allen Menschen in Thüringen gewährt werden könne.

07:10 Uhr | Kretschmer will Beherbergungsverbot in Sachsen aussetzen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will das Beherbergungsverbot für Menschen aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten im Freistaat aussetzen. Der CDU-Politiker sagte MDR SACHSEN, das Thema stehe heute auf der Tagesordnung eines Spitzengesprächs in der Staatskanzlei, bei dem es um die Umsetzung der gestern Abend beschlossenen Schutzmaßnahmen auf Bundesebene gehe.

05:40 Uhr | Strengere Corona-Schutzmaßnahmen im Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau hat die Grenze für eine Einstufung als Corona-Risikogebiet überschritten. Die Kreisverwaltung meldete 51 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche. Ab heute werden dort deshalb die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft. So sind Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern untersagt. Zusammenkünfte auf der Straße sind nur noch mit bis zu fünf Personen möglich, die nicht zum eigenen Hausstand gehören. In Hotels und Gaststätten liegen künftig Adresslisten aus, um Kontakte nachverfolgen zu können. Offiziell hat das Robert-Koch-Institut den Landkreis aber noch nicht als Risikogebiet ausgewiesen.

05:29 Uhr | Ministerpräsident Kretschmer lädt zu Spitzengespräch am Donnerstag

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will sich heute zu einem Spitzengespräch mit Landräten, Oberbürgermeistern und Ministern in Dresden treffen. Bei den Beratungen soll es vor allem um das weitere Vorgehen in Sachsen nach dem Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern in Berlin gehen. Vor dem Gespräch hatte sich Kretschmer bereits für eine Lockerung des Beherbergungsverbots in der Corona-Krise ausgesprochen. Er bezeichnete das Verbot als großen Einschnitt in die persönliche Freiheit der Menschen.

05:18 Uhr | RKI meldet Rekordwert bei Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der binnen eines Tages mit dem Coronavirus neu infizierten Menschen in Deutschland ist erneut sprunghaft gestiegen und hat damit einen Rekordwert erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen 6.638 Neuinfektionen - rund 1.500 mehr als am Mittwoch. Bislang waren Ende März mit knapp 6.300 Neuinfizierten die meisten registriert worden - damals allerdings wurde bei Weitem nicht so viel getestet. In Sachsen wurden gestern 299 Neuinfektionen gemeldet.

05:00 Uhr | Programmtipp: Ministerpräsident Kretschmer im Sachsenradio

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wird gegen 07:10 Uhr bei MDR SACHSEN - Das Sachsenradio zu neuen Corona-Regeln Stellung nehmen und vom Treffen mit der Kanzlerin gestern berichten. Bereits gestern Abend hatte der CDU-Politiker die Vertagung einer Entscheidung zum Beherbergungsverbot für Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten kritisiert. Kretschmer sagte: "Das ist eine Enttäuschung. Das Beherbergungsverbot in der jetzigen Form ist nicht verhältnismäßig. Es trifft so viele Menschen, die nichts mit dieser Krankheit zu tun haben, und deswegen wäre es besser gewesen, wenn es hier eine Verständigung gegeben hätte. Wir sind ein Land und deswegen muss es auch möglich sein, dass die Menschen sich bewegen können."

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/afp

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.10.2020 | ab 05:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 15.10.2020 | 19:00 Uhr

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